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Die Kathedrale

Die Arche Noah

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Hoch liegt die Luke offen und beklommen Das Grau erschöpfter Tage ihr im Rahmen Und heilt des Vogels Weg, den er entkommen. Die Luft ist jedem Raume am Erlahmen, Nicht kann die überschwere Kuh gebären, Die Speicher seufzen nachts vom Drang der Samen. Und Holz beginnt im letzten Schacht zu gären, Und Nässe graut herein, als wenn die Sünden Des toten Volks in sie gesammelt wären. Wir heben uns von den zerstreuten Bünden Und schichten sie und spreiten sie nach Stunden Erneut zum Schlafen über Deinen Gründen. Du hast mein Leben auf dem Fels gefunden, Den Gipfel, den kein Blick einst ganz erklärte, Und Deine Reue bleibt an mich gebunden. Viel schmerzt die Lende mich, die unbewährte; Im Traum zeugt sie mir immer Kain zu Abel — Und doch lockt schon der Taube Brutgefährte Ihr zu und junges Reis aus ihrem Schnabel.

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