Der Mönch
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Wer bin ich, daß der Himmel mir sein Falben Bis in die stillsten Farbentöne deutet Und meiner Sinne Suchen ausgereutet Vom Fluggetümmel abendtrunkner Schwalben. Da Glied um Glied, das Schlummer vorgekostet, Demütig wird im Hängen und Berühren Des groben Hanfes in den Lendenschnüren, Die Sonnenheimgang zärtlich überrostet. Du läßt die Klarheit also um mich schwellen, Daß ich im satten Bade nicht zerfalle, Nur ausgebaut zum ruhenden Kristalle Durchscheinend allen Ufern, allen Wellen.