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Die Kathedrale

Mariä Trauer

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War dieses Krüglein meiner Hand zu schwer — So schüchtern kommt sie aus den heilgen Wochen, Nun netzt es keines Wandrers Dürre mehr. An meiner Vorsicht habe ich’s zerbrochen; Wie nach Erfüllung war es leere Kühle Und hat doch süß vom letzten Trank gerochen. Geschah dies also — wie ich mich befühle, Daß nach dem schweren, morgenroten Wein Kein Wasser den geneigten Rand bespüle? Der Fluß, der Regen — sind denn die gemein? Was weiß ich wohl davon in meinem Stalle — Ich möchte nun nie mehr voll Wassers sein. Herr, Vater meines Sohns, gib mir zu sterben, Nur daß ich Dir entlang getröstet falle Und Du zu Füßen Dir am Boden findest Vom Dufte Deines Weins belebte Scherben.

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