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Die Kathedrale

Tempelgang Mariä

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Da ist die große Treppe und der Bogen Voll Dunkelheit, darein die Leute sinken, Von ihrer höchsten Schwelle aufgezogen. Nein, meine Mutter, ich mag nicht mehr trinken, Nimm Du den Reiseschlauch, ich möchte warten Bis jene Greise in den Grund verwinken. In Röcken, die von Gold und Steinen starrten Sind die und doch so milde, als die Blüten Ausruhn und offen stehn im Mittaggarten. Und alle gehn wie Hirten, so sie hüten; Und wieder gleichend meinem jüngsten Lamme Nach meinem Ruf und dann der Hand Begüten. Und wo sie einziehn, ist wohl eine Flamme; Mit andern Augen treten sie von innen Und schatten ab vom steingebauten Stamme. Und blicken um ein Tierlein zu gewinnen; Keins wird gebracht, nun wird ihr Feuer kleiner; Und sterben. — Unter meinen Füßen rinnen Die Stufen abwärts und nun trägt mich einer.

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