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Die Kathedrale

Terrasse

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Der wilde, rote Wein ward schwarz und hängt im Abend Und Zeit der Sterne ist, die hinter Wolken stehn, Aus Häusern kommt das Licht, in Bäumen sich erlabend, Die dunkel eingewölbt nur noch im Innern wehn. Bewegung träumt mein Sitz im Steinbalkon als stammten Die Züge Dir vom Mund, der Deinen Atem wiegt, Und wieder werde ich in allen Tiefen samten Und wunschlos wie ein Tod, wenn er mit Lächeln liegt. Bis in die Augen steigt mir Ruhe ohne Gleiche, Rinnt in die kühle Nacht, noch warm von meinem Sinn. Ernst wie dem großen Wild sein später Durst zum Teiche Rührt Deine Zuversicht auf alle Stille hin.

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