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Geschichte der Ilchane, das ist der Mongolen in Persien

IV. Beilage.

Reading edition

IV. Beilage.

Auszug aus Wassaf über das Papiergeld.

Erläuterung der Ursachen, welche die Einführung und Vernichtung des Papiergeldes (Dschaw) herbeigeführt.

Der von ewig her bestehende Spender der Nahrung und der allweise Schöpfer (geheiligt seien seine Eigenschaften!), welcher die Bewohner der vier Wände der Naturen der Menschheit und die Eingekerkerten der sechs Richtungen irdischer Körper bald ohne Anlass geleisteten Dienstes durch den Ausfluss seiner, keinen Dank ansprechenden Gnaden bestimmt, und bald ohne vorhergehende Schuld seine Geschenke und Spenden zurücknimmt, Er dessen ewige Wissenschaft: Koranstext:

„Ihm ist kein Sonnenstäubchen fremd auf Erden und im Himmel“[763].

das vollkommenste Gemälde der Herrschergrösse ist, wollte es so, dass nach der Begebenheit (der Thronbesteigung) Arghun-Chan's in alle Herden der Mongolen eine Seuche fiel, welche sie in ihrer Sprache Jut nennen. Aus diesem Anlass fehlte es den meisten Truppen zu Bagdad, Mossul, Diarbekr und Chorasan an den nöthigen Lastthieren und in dem Schatze war durch die Veränderung der Chane und Vergeudung des Goldes an die Truppen nichts zurückgeblieben; diess war der zweite Unglücksfall; dazu kam noch drittens, durch die angeborne Huld und natürliche Freigebigkeit des Vorsitzes der Welt und der Zeit, um die Völker zufrieden zu stellen und um Nothdurft zu stillen, ein Ausgabenüberschuss und Gnadenüberfluss; das vierte war die wenige Achtung des Ilchan's für Geschenke und Gaben und seine Verachtung der Oeconomie[764], d. i. des Besitzes in beweglichem und unbeweglichem Gut[765], an Geld und Vieh, und das Sprichwort sagt: „Die Fünf findet sich in den Fünfzig.“ Er hatte in der Zeit von zwei Jahren, während welchen der Welt Vorstand der Wissenschaft und Herrschaft vorstand, gegen fünfhundert zu Leihe genommene Tomane mittels rother Fertigungen an die Herren der Anweisungen übertragen, so, dass die grossen Fürsten diese Sache endlich gewahr wurden. Eines Tages hörte man von dem Munde des Herrn (des Grosswesirs) folgende Worte: „Seadeddewlet hat zur Zeit, als er die Geschäfte der Länder förderte und tausend Tomane in dem grossen Schatze bereit lagen, und die stärkste Veranlassung zu dieser Zusammenhaltung Arghun-Chan's genaue Verwaltung gewesen, die Einkünfte und Ausgaben der Finanzen ohne rothe Fertigung[766] besorgt und für die Verproviantirung des Heeres und alle Erfordernisse der Küche, des Lagers und der Frauen gesorgt, und so habe der Ilchan in der kurzen Zeit von vierzig Jahren vom Jurt Dilbertschin bis nach Kiawbasi ein und vierzig Tomane für die Frauen, Pagen und Vertrauten der Majestät hergegeben.

Arab. Vers. Wenn Du aufgehst, müssen Sonn' und Mond sich niederlegen, Arab. Vers. Wenn Du scheidest, müssen sich verstecken Meer und Regen.

Zur Zeit Abaka-Chan's und Sultan Ahmed's waren für die ganzen Kosten der Küche nur vierzig Tomane bestimmt und doch waren die Verwalter und Küchenaufseher[767] nicht sicher vor dem Tadel der Tadelnden und dem Spotte der Spottenden und dem Schimpfe der Schimpfenden. Zur Zeit (Unserer) den Tag vermehrenden Regierung haben Wir hundert fünf und sechzig Tomane auf diese Weise an goldenen Verwendungen ausgetheilt, und dennoch rufen sie immerwährend: Wer gibt mehr? Die Prinzen und Prinzessinnen geben immer neue Wünsche kund und schliessen, gegen einander rechtend und spiegelfechtend, nicht den Mund.“ Der Zweck dieser Prolegomenen ist, dass der Schatz auf alle Weise für den Bedarf baaren Geldes[768] bedurfte, dass die Einkünfte der Länder in einem Jahre 1800 Tomane, die bestimmten Ausgaben 700 Tomane betrugen und dass der Rest für die wichtigsten Geschäfte des Reiches, für die Gaben und Geschenke des Padischah nicht hinreichte. Der Herr des Diwans befahl, die Auflagen der Länder, besonders der von Bagdad und Schiras, welche der Gürtel des Reiches, zu läutern[769]; doch der Ueberschuss der Ausbeutungen des Dieners (des Grosswesirs) gab für die Majestät, auf deren Weberstuhl der Einschlag gestreifter Kleider steht, so viel aus, als der arabische Spruch:

Arab. Vers. Es sättigt nicht, was vom Zahnstochern kommt heraus,

und durch diese Massregeln der Läuterung wurde der Verwirrung der Finanzen nicht abgeholfen. Da befand sich Aseddin Mosaffir Ben Mohammed Amid, dessen hässliche Gestalt, dessen geschminktes Gesicht, dessen gebrechliche Constitution und schändliches Naturel ein Muster seiner Sitten und Eigenschaften war, im Lager an der Seite der Majestät und des Grosswesirs, als dessen Berather und leitender Vater. Er war's, der die Mühle des Betruges in den Gang gebracht, der mit Hoffnung und Furcht denselben kirr gemacht. Aus Eingebung schlechter Seele, welche, allen Geschäften des Menschen feind, als das Gegentheil des ursprünglichen Guten erscheint, wollte er seinen schlechten Namen bei den Weltbewohnern einfassen in einen ewigen Rahmen, damit er auf der Erde bis zu dem Tage der Auferstehung das Ziel der Pfeile des Fluches und des Spottes aller Menschen werde. Er stellte vor: „Es fehlen zur hinlänglichen Aufbringung der Gelder die Quellen; sei es im Schlimmen, sei es im Guten, bedarf der Schatz Gold für seinen Bedarf. Die Ueberschüsse der Einkünfte sind Heu und Spreu[770], und Anlehen zu machen, gehört künftighin zu den schwierigsten Sachen. Wenn es sich darum handelte, schnell das Heer zu rüsten und beritten zu machen, würde es schwer halten in allen Sachen, und das tändelnde und schändende Gerede der grollenden Feinde, die schnell und hart daherfahrende Fehde daimonischer Männer, von denen jetzt keine Rede, würde sich breit machen; die Bemühungen und Bestrebungen, welche dermalen gäng und gäbe, um die Spalten des Reiches zu verdämmen und um durch rechtliche und wohlthätige Gesinnung alles Unrecht zu hemmen, würde ein Ende nehmen, und wollte man (was jedoch nicht unmöglich anzunehmen) öffentlich die reinen Wasser mit Steuern belegen, oder neue Vergantungen[771] und schwere Strafgelder den Unterthanen zumuthen und auflegen, so würde dieses die Gemüther erbittern und das Land würde verwittern. Eine Maassregel, welche, vor allem Angriff vor Verschwärzern geschützt, schnell zur Herstellung alles Verfalles nützt und mannigfaltigen Nutzen umfasst und besitzt, ist mir so in den Sinn gekommen, dass man, wie in den Ländern des Kaan, auch in denen des Ilchan das Scheingeld, statt Silbers und Goldes, in Umlauf setze, damit dadurch die Thore des Verkehres geöffnet würden, damit das Geld ganz in den Schatz einlaufe und Schaden und Verlust keinen Menschen treffe auf Erden.“ Nach diesen vorausgeschickten eingebildeten Gründen trugen der Herr des Diwans und Bulad Dschinksanek, der Gesandte des Kaans, das Wort vor. Da diese Maassregel dem Aeussern nach den Reichthum vermehrte, die Magazine der Kaufleute leerte, den Armen und Elenden Beruhigung gewährte, so schien dieselbe Anfangs denen, die darüber nachdachten, erspriesslich und gut. Der Ilchan erliess ein Diplom, befehlend, absolut und entscheidend, kurz und gut, dass man auch in den übrigen Ländern nicht mehr mit baarem Gelde Handel und Wandel treibe, sondern dass man überall die Webung goldener Kleider abschaffe und nur soviel davon gestatte, als für das Kleid des Padischah und seiner nächsten Umgebungen erforderlich sei, dass man sich nicht mit Verfertigung goldener und silberner Geschirre und mit keiner Kunst, welche Vergeudung des Goldes und Silbers mit sich führe, befasse, dass man die Goldschmiedekunst und die Silberarbeiterei der Gesichtsfarbe und dem thränenden Auge der Verliebten überlasse; kurz, durch die Einflüsterung und Verführung, Verlockung und Versuchung dieses Unholdes und gespenstischen Koboldes, der seinen Herrn auf diese Weise schändete, geschah es, dass er in alle Länder, in's arabische und persische Irak, nach Diarbekr, Rebiaa, Mossul und Miafarakein, nach Chorasan und Kerman und Schiras einen grossen mit diesem Geschäfte beauftragten Emir sandte, und dass überall eine Fabrik solchen Scheingeldes errichtet, dass Verwalter, Schreiber, Schatzmeister und andere Beamte dabei verwendet und überall grosse Summen zur Verfertigung des Scheingeldes gespendet wurden. Durch die Verlautbarung dieser Geschichten wurden die Völker in den Reif des Erstaunens gezwängt und blieben in demselben ohne Seele beengt.

Arab. Vers. Schnell, wie die Hoffnungen, des Lebens Zeit vergeht, Arab. Vers. Und umgekehrt, auf Persisch heisset Dem nur Med[772].

Die Gestalt und Form des Scheingeldes Dschaw war diese: Ein länglichtes, viereckiges Blatt Papier mit einigen chinesischen Worten beschrieben, in denen immer Fehler geblieben[773]; ober diesen chinesischen Worten stand auf beiden Seiten:

„Es ist kein Gott als Gott, und Mohammed ist sein Prophet!“

Dieses war das Gepräge dieses Silberblattes, der Juwelenknoten dieses Perlenstates, das Tughra dieser Befehle und das Amulet dieser Kehle; unter demselben war geschrieben: Iritschi Turitschi, auf Chinesisch (uighurisch), d. i. Sobald es angekommen, sei es für bleibend angenommen! In der Mitte war ein Kreis beschrieben, der aber ausser dem Mittelpunkt ruhiger Ansicht liegen geblieben; dabei war der Werth des Papieres von einem halben Dirhem bis zehn Goldstücke, und dann in Schrift das, was folget, geschrieben: „Der Padischah der Welt hat im Jahre 693 (1293) eingesetzt dieses gebenedeite Papiergeld; es soll cursiren in Ländern allen; wer es verfälscht oder verändert, sei mit Weib und Kind der Todesstrafe und sein Gut dem Fiscus verfallen.“ Nach Schiras war ein Patent dieses Papiergeldes, das, sehr ausführlich und lang, eingebildete Fragen aufwarf und die Antworten darauf aufdrang, gekommen. Ein Exemplar desselben ist noch in den Händen und es wäre unnütz, darüber noch mehrere Worte zu verschwenden. Das Wesentlichste seines Inhaltes ist: „dass, sobald das gebenedeite Papiergeld Goldes statt, wie die Thränen der Verbannten Lauf gefunden hat; so wird Armuth und Dürftigkeit und Schaden und Elendigkeit verschwunden sein unter den Söhnen der Zeit, Korn und Getreide wird zu haben sein in Wohlfeilheit, und Arme oder Reiche sind dann einander gleich.“ Die Dichter und Trefflichen der Zeit haben zum Lobe des Papiergeldes nach der Eingebung ihres Genius dem Padischah und dem Herrn des Diwans lobend die Resultate ihrer Gedanken geweiht; als eine Probe von diesem Lobe ist das folgende Distichon aus einem Bruchstücke eines der Trefflichen hier eingereiht:

„Geht Papiergeld in der Welt, Sein Entgelt[774] sie frisch erhält.“

Es erging der Befehl, dass alle Künstler und Handwerker, welche Gold und Silber in ihren Arbeiten verarbeiten, dasselbe aus dem Hause, wo das gebenedeite Papiergeld ausgetheilt ward, erhalten, dass Alle, welche als Befehlshaber Länder verwalten, nach ihren Verdiensten ihre Besoldungen und Bezahlungen dort beziehen sollen, dass das alte abgenützte Papier dorthin gelangen, und der Bringer für den Gehalt von zehn Dinaren alten Papiergeldes neun Dinare neues empfangen soll, dass die Kaufleute des persischen Meeres, welche in fremde Länder handeln und wandeln aus dem Schatze Gold erheben und dafür ihr Papiergeld abgeben sollen, vorausgesetzt, dass dabei der Weg der Behutsamkeit beobachtet und ihre Erlaubniss und Befugniss von Nowaben und Aufsehern des Diwans gehörig betrachtet und erachtet worden sei. Verfügungen dergestalten waren in diesem Patente enthalten.

Tausendmal ist's besser, gar nicht anzufangen, Was zu keinem Resultate kann gelangen.

Wenn (wovon das Gegentheil nicht zu denken) diese Bedingungen nicht schon von Grund aus schlechter Art, wenn mittels der Umwälzung der Zustände, der Uebertragung der Herrscherkräfte und Veränderung der Geschäfte, diese Befehle von allem Fehle beschützt und bewahrt geblieben, wenn die Leute ohne Widersetzlichkeit und Blödigkeit, dasselbe zu nehmen und zu geben und den Lauf desselben zu gewähren, willig gewesen wären, so wäre es möglich gewesen, dass einige dieser präliminären Verfügungen gekommen wären zu eines Resultates Ehren; allein, wie man diess immer aus dem Gesichtspunkte der Vernunft und der Analogie betrachtet, so ist dieses eine Maassregel, nicht verwaltbar und (auf dem Spitz ein Kegel) nicht haltbar, besonders da der Zweck dieser Einbildungen ganz und gar kein andrer war, als die Schätze des Padischah zu erneuen und die der Unterthanen zu zerstreuen.

„Zu bewahren des Moslim's Gut, ist Pflicht, wie zu bewahren des Moslim's Blut.“

In der practischen Philosophie ist durch Beweise festgesetzt, dass das Gold von Gott, als die kleine Gesetzgebung, eingesetzt; dass dasselbe den Werth der Sachen bestimmt und die Ordnung der Welt in Anspruch nimmt; dass ein kleiner Theil desselben eine grosse Menge anderer Sachen vertritt, deren Transportirung und Verführung sehr schwer und vielen Ungemaches nicht leer; dass wegen seiner inneren Festigkeit und Trefflichkeit dasselbe vor aller Gefahr der Vernichtung geschützt; dass es nicht durch Wasser, nicht durch Feuer, nicht durch Schneiden und Stossen verwundet wird und abgenützt. Diese Bedeutung bedarf keiner Erweiterung und Erläuterung,

„Diess ist Erforderniss mündiger Weisheit.“

Die Nothwendigkeit und Dürftigkeit ist's, welche demselben Adel verleiht;

Arab. Vers. Wenn ich ein Gottesfürchtiger nicht wäre, Arab. Vers. Erwies' ich selbem göttliche Ehre.

„Für der Welt Wunden ist das Pflaster im Golde gefunden,“ ist ein bekanntes Sprichwort;

Vers. „Hätte ich Gold, so wären meine Geschäfte auch golden; Vers. Golden sind sie nicht, weil ich besitze nicht Gold.“ Ar. V. Kein Gesandter fährt mit besserem Glück, Ar. V. Als das rundgeprägte Silberstück.

Wenn der Schreiber (dieser Geschichte) die Gleichnisse und seltsamen Einfälle, welche die Wohlberedten Arabiens und Persiens über die Eigenschaften, den Nutzen und das Lob des Papiergeldes geschrieben, und die ihm im Gedächtniss geblieben, aufgeschrieben hätte, so hiesse dieses Buch die goldene Kette[775] oder die unvollkommene Erreichung des Zweckes. Würde aber mit diesen Lobsprüchen das Gold zerstieben, woraus würde man denn verfertigen die Kronen mächtiger Sultane und Reiter, die Ohrgehänge, Armbänder und Knöchelringe der Schönen, welche den sich blähenden Busen gewärtigen? und wie könnte denn, mit dem papiernen Geld, die frische Rose, welche freudig die goldene Scheibe in der Faust und Goldbarren (die Staubfäden) im Busen verborgen hält, wie könnte sie die Wange des Windes anlachen? und wie könnte die Blüthe ohne Silber sich einen Schatz für ihr Alter zur Hülfe wider das anrückende Heer des Frühlings machen? Die trunkene Narcisse ist bemüht, im Zauberschlafe mit dem Traume des Goldes ihr sehnendes Auge zu färben, und im steinernen unbarmherzigen Herzen des Berges stocken die Blutadern (die Rubinen) aus Begierde, sich von der goldausstreuenden Sonne Einiges zu erwerben. Wie könnte das Gold einem Stücke Papier sich vergleichen? wie könnte den Werth von jenem dieses erreichen, welches durch einen Funken aufgeht in Rauch und wie die Töchter der Luft (die Dämpfe) davonfliegt bei des Windes geringstem Hauch, welches durch einen Tropfen Thau wird des Wassers Raub und im Staube wird zu Staub? Die Prahlerei kannte keine Gränzen mehr, und durch die Vergleichungen und Herausstreichungen ward die Traurigkeit immer mehr und mehr. Im Silkide d. J. 693 (1293) kam das Papiergeld zu Tebris in Lauf und vermöge der Herzensknoten und den Maassregeln von der Vernunft geboten, begann man sogleich, um seine Seele zu schützen und um etwas zu besitzen, mit Speisen und Waaren niedrigen Handel und Wandel. Binnen drei Tagen war Tebris, welches das kleine Kairo hiess, wie der Beutel der Geduld der Sehnsüchtigen leer; im Lande war kein Glanz und keine Freude mehr, und die Brust der Sicherheit und Rechtlichkeit hatte nicht Fett noch Schmeer. Die Laden und Gassen waren wie öde Häuser verlassen und geleert, die Thore des Handels und Wandels waren versperrt. Verkaufte man den Man Brotes um Einen Dukaten, so glaubten die Käufer, dass sie gewonnen, und die Verkäufer, dass sie verloren hatten. Ein Freund erzählte mir vom Blitze der Witze jener Gegend, was folgt: In dieser Umstände drängender Gefährde stand ich gaffend zu Tebris auf dem Markte der Pferde. Die Verkäufer schlugen ein Pferd, das um fünfzehn Goldstücke doppelt bezahlt gewesen wäre, schlugen dasselbe, fortgezogen durch der Begebenheiten Wogen, um hundert und fünfzig Dukaten Papiergeldes an, und der Käufer, aus Freude über den grossen Preis, lief herum im Kreis, um durch diesen Reigen gleichsam die Bewegung des Pferdes zu zeigen; dann bestieg er einen Gaul, tummelte denselben nicht faul, bis er aus den Augen verschwand. Seine Abreise war zum folgenden Verse der Realcommentar:

A. V. des Verfass.: Wer das Papiergeld erfand, verführt als schlimmer Betrüger, A. V. des Verfass.: Unter den Hunden ist keiner so trügrisch wie er.

Der Lärmen und das Getöse, der Saus und Braus der Nationen stieg bis an den Gürtel der Constellationen; die Befehlshaber und das Heer hatten keine Geduld mehr, das gemeine Volk flehte am Freitag in der Moschee mit klagendem Gebete; es verlauteten die Klagen über die Ungerechtigkeit, womit sie geschlagen. Sie verfluchten den Aseddin Mosaffir mit allen denen, welche zu dieser Neuerung und Theuerung das Gleiche beigetragen:

Spruch der Ueberlieferung: „Wer schlechte Sitte eingesetzt, dem wird sie bleiben als Last bis an den jüngsten Tag.“

Sie wollten ihn mit seinen Einverstandenen erschlagen. Sie flohen aus dem Kreise und nahmen mit ihrer Seele bösen Namen mit auf die Reise. Die Trefflichen und Dichter der Zeit waren, ihn mit Spottgedichten zu durchgeiseln, bereit; so sagte Einer derselben, als er den Namen Amidol-mülk, die Säule des Reichs, angenommen:

Das Schiff Amidol-mülk's inmitten Reichsgefahr, Ist wie das Wasser, wenn damit ein Schiff[776] gefüllt. Sein schlechter Bart ist schlechter als des Hundes Haar, Diess ist dagegen Atlas und ein seidner Quilt[777]. Sieh, ob er morgen stehet noch auf dem Altar, Wiewohl er heute für des Reiches Summe gilt.

Auch das folgende Bruchstück reimte Einer:

Du bist nicht Weltenehre, du bist der Schimpf der Welt, Die auf dein Sein und Wohl nicht das Geringste hält. Wenn Geber, Jud, Moslim vor der Altäre Stufen Ormusd, Jehova und Allah ist gross! ausrufen, So flehen alle drei in Unterthänigkeit Zur Majestät des Herrn, der Welten Glück verleiht, Es möge ihm in dieser Welt von allen Dingen Kein einziges nach seines Herzens Wunsch gelingen![778]

Zu Schiras wurden fünf Tomane Goldes in Sachen des Papiergeldes ausgegeben. Da das Papier, in welchem das Capital der Männer von Verdienst bestand, auf vierzig Weisen ging von Hand zu Hand, so hätte der, welcher heimlich von den Nowaben der Papierfabrik einen Teller Goldes hätte erwirkt, spurlos wie das Gold sein Dasein verwirkt. Zu dieser Zeit wurde an einen Bruder der Reinigkeit (an einen guten Freund) wie es scheint, das folgende Bruchstück verfertigt und in der gehörigen Form abgefertigt: „Der Sicherheit Kiel laufe auf dem Blatte der Wohlfahrt für NN. zum Ziel! und Gott helfe Dir, wo Du immer sein mögest, gleichviel! Der aufrichtige Wohlwünscher und ganz eigene Sehnsüchtige legt gleich der Feder den Gürtel freundschaftlicher Liebe um die Mitte an; er hat den Mund zu wohlduftendem Preise und eröffnendem Wunsche aufgethan, und stellt das Gesicht reinen Verhältnisses weiss und klar mit Schriftzeichen der Aufrichtigkeit folgendermaassen dar: Das offene Feld der Sehnsucht nach dem Umgange mit dem Freunde, dem vertrauten, welcher süsser als das gewöhnliche Leben, hat sich Perlen gleich so ausgebreitet, dass es unmöglich ist, die Länge und Breite dieses Feldes mittels der Messkunst des zweizüngigten Kieles und mittels der Quadratfläche des zweigesichtigen Papieres,

„Dieses ist heut in der Welt eben so wenig zu finden als der Ambra,“

auszumessen. Schon geraume Zeit ist's, dass die goldenen Papageien der Federn, welche das Wort ausschreien:

„Mittels der Federn werden die Länder regiert,“

von der Moschustränke der Gnaden des Tintenzeuges dem weissen Silbersitze der Gärten der Wörter nicht zugeflogen, und dass die Gesandten freundschaftlicher Anzeige aus dem Kairewan des Westens nach dem Lande des Südens Botschaft bringend ausgezogen. Wenn das Gemüth Gedanken und ihren Ausdruck flieht, so muss der Kiel der Denkkraft auf eingebildetem Blatte weilen oder die rothe Thräne die Schwärze des gekränkten Auges heilen. Es wird erwartet, dass einige Blätter jener Art, von welchen allein vor diesem Freund die Rede (einige Blätter Papiergeldes) wie Blätter der Bäume voll Glanz, wie Busen der Schönen geglättet ganz, hell wie das aufgehende Licht und wie der aufrichtige Morgen, wenn er anbricht, die Klagen der auf den Kopf geschlagenen Feder stillen werden. Bliebe aber das Gesicht dieser begehrten Sicherheit in den Schleier der Verweigerung verhüllt, so ist dieses Stoffes genug, dass der trauernde Kiel der Klage über Unterdrückung nach dem Papierhemde der Bedrückten lange und das Gestöhne der kratzenden Feder bis zum Gipfel des Himmels Merkur's, des Schreibers des Himmels, gelange; dass der Kiel mit der Zunge Chakani's aus Schirwan, des Chakans der Bedeutungen, diesen Vers anwende:

Für mich sei Freundeshand als Klägerhemd gewandt, Weil er verweigert mir die Feder, das Papier,

und demselben sende.“ Als nun die Klage der Erde und der Stunde gedrungen zu des Himmels Runde, als die That und das Messer drang in die Seele ein und das Messer geschnitten bis an das Bein, als der Strom gelangt war zum Munde, stellten die Emire und Nuwianen einstimmig dem Herrn des Diwans vor: Wenn dieser Zustand noch einige Zeit dauert; so ist aller Glanz der Länder aufgegeben, und es ist unmöglich die weitere Verwirrung zu heben:

„Willst du, dass man dir gehorche, so fordre nur das Mögliche!“

Da ergingen wirksame Befehle, dass man das Papiergeld abstelle. Gesandte gingen nach allen Seiten, um die Abschneidung des Bösen und Einkleidung dieser Maassregel einzuleiten. So ward durch Gottes, des Allmächt'gen, Gnade dieses ungeheure Unglück:

Koransvers: Weist du, was da die Flammenwuth? Koransvers: Es ist der Hölle brennende Gluth![779]

abgekehrt und den Gemüthern aller Völker Freude gewährt. Vornehme und Gemeine sagten:

„Gott sei gelobt und gebenedeit! Er hat von uns abgewendet die Traurigkeit; denn Er ist unser Herr, der Allen Alles verzeiht; Er liebet die Dankbarkeit.“

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Seite. Zeile.

8 17 v. u. statt Recht lies recht

9 9 v. o. st. Ocean l. Onon

11 7 –– –– st. Sprache l. Aussprache

13 8 –– –– st. vier l. vierzig.

15 16 v. u. st. Gjawr l. Gjawe

16 7 v. u. st. der l. das

21 16 v. o. st. Begi l. Bigi

24 2 v. u. st. Tschitschejan l. Tschitschegjan

26 9 v. o. st. darnieder l. worunter

27 17 v. u. st. geschossener Pfeile l. geschossenen Pfeilen

32 9 v. u. st. Thronbesteigung als l. Thronbesteigung, zweimal als

–– 14 v. u. st. die Tataren l. der Tataren

33 15 v. o. st. Karachetai l. Karachatai

35 12 v. u. st. Minkburni l. Mankburni

36 15 v. u. st. Sonne der l. Sonne des

43 13 v. u. st. Temur l. Timur

50 3 v. u. st. Mohakkah l. Mohakkak

65 8 v. o. st. Von der l. An der

70 16 v. u. st. am Berge l. vom Berge

72 10 v. u. st. hatten l. herrschten

75 13 v. u. st. Nami l. Nemi

78 4 v. u. st. denselben l. demselben

–– 3 v. u. st. erlegen l. erlagen, st. ob denselben l. vor demselben

–– 2 v. u. st. derselben l. desselben

81 am Rand st. Gemahlin l. Gemahlinnen

87 1 v. u. st. Journal II. l. Journal asiatique II.

93 13 v. o. st. Weg zu l. Weg zur

–– 5 v. u. st. Schebehun l. Schebchun

96 5 v. o. st. und um l. nur um

102 11 v. u. st. dem Adlerneste, dem Hauptsitze l. das Adlernest, den Hauptsitz

109 4 v. o. st. Chalweih l. Chaleweih

117 14 v. o. st. Betekdschi l. Bitekdschi

121 2 v. o. st. einer gleichen l. mit gleicher

124 13 v. u. st. Intendanten l. Intendenten

125 8 v. u. st. des Musters l. des Gründers

163 4 v. u. st. by Naima l. by Neumann

178 9 v. o. st. vor der l. von der

180 9 v. u. st. Thierangels l. Thürangels

185 7 v. o. st. Telbaschil l. Telbaschir

186 11 v. o. st. Hama's oder l. Hama's und

187 4 v. o. st. Quelle entsteigt l. Quelle entspringt

–– 18 v. u. st. Amrolkai l. Amrolkai's

189 6 v. o. st. des Turbeysel l. das Turbeysel

208 17 v. o. st. Mahribi l. Mahghribi

211 17 v. u. st. Maillenschläger l. Mailleschläger

214 15 v. o. st. nur vom l. nie vom

214 13 v. u. st. nur eines l. nur der eines

232 7 v. u. st. Ammer l. Aammar

237 4 v. o. st. Betha's l. Batha's

237 11 v. o. st. war ein Vergrösserer l. war ein weit grösserer

239 7 v. o. st. Wenn nur das Glück wie die Beisitzer wäre,

l. Wenn mir das Glück wie Dir Beisitzer wäre,

240 2 v. u. st. geistiger Dichter l. persischer Dichter

241 3 v. o. st. Hamkjar l. Hemkjar

242 18 v. u. st. Aasa l. Osa

253 14 v. u. st. Ville Hardouin l. Villehardouin

259 3 v. o. st. Mogholtei l. Mogholtai

–– 9 v. o. st. dem Herrscher l. des Herrschers

261 12 v. u. st. Armen l. Arme

262 1 v. u. st. Kuhdschu l. Kukdschu

268 13 v. o. st. Ferjab l. Farab

–– 15 v. o. st. Ferjabi l. Farabi

274 5 v. u. st. Kejanenen l. Kejanen

–– 17 v. u. st. Vasal l. Vassal

276 12 v. o. st. Mewlane l. Mewlana

280 2 v. u. st. nisadin l. nihaden

283 8 v. u. st. Aufgestochenen l. aufgestochenen

291 2 v. u. st. Suhuri l. Sughuri

293 17 v. u. st. Mineddin l. Moineddin

303 16 v. o. st. Mekka l. Mocha

308 14 v. o. st. (der Oheim Abaka's) l. (der Bruder Abaka's)

315 13 v. u. st. Buse l. Busse

318 13 v. u. st. Denn stets l. Du stets

320 4 v. u. st. nur diesem l. nur in diesem

329 8 v. o. st. Zehrgnadenamt l. Zehrgadenamt

345 10 v. o. st. mir nun l. mir nur

–– 14 v. u. st. Rumi's l. Rum's

352 17 v. o. st. gleichzeitig mit l. gleichnamig mit

365 8 v. u. st. und Feder und setzte l. und Feder, setzte

367 5 v. u. st. beizustehn l. beizustehen

374 15 v. o. st. einheimischer Herrscher Herrschaft l. einheimischer Herrschaft

375 8 v. u. st. dass das l. dass sie das

393 11 v. u. st. Derwische Fakir l. Derwische als Fakir

Noch ist zu bemerken, dass durch ein Versehen der Druckerei die in eigenen Namen als lange geschriebenen ſ durchaus als kurze gedruckt worden, was ebenso wenig gleichgültig, als es im Deutschen gleichgültig ist Kreiſ' oder Kreis, reiſ' oder Reis zu schreiben. Mit lindem ſ sind also auszusprechen: Abulghaſi, Abderreſak, Aſerbeidschan, Aaſiſ, Bacherſ, Bediieſ-ſeman, Chuareſm, Chumiaſ, Chuſistan, Dsheſire, Dchuſistan, Erſendschan, Faſl, Faſluje, Firamurſ, Firuſ, Firuſi, Ghaſa, Ghaſali, Ghaſna, Hafiſ, Haſret, Heſar, Heſarsif, Irſi, Iſeddin, Jeſd, Kjarſun, Kjariſ, Kirgiſ, Kaſwin, Kiſil, Kotoſ, Legſi, Maſenderan, Merſeban, Meimundiſ, Merkeſ, Mobariſeddin, Moiſ, Moheſib, Moſaffereddin, Newruſ, Nimruſ, Niſam, Niſameddin, Oghuſ, Oneiſe, Ormuſd, Paiſe, Raſieddin, Rabſ (besser Rabdh), Sebſ, Sebſewar, Sekiſ, Schahdiſ, Schiraſ, Schirſad, Taſik, Tebriſ, Teguſ, Toghuſ, Tokuſ, Tschengiſchan u. a. m.

Fussnoten.

Anmerkungen zur Transkription:

Die Rechtschreibung des Originaltextes wurde beibehalten, ebenso unterschiedliche Schreibweisen von Eigennamen. An einigen Stellen wurde die Zeichensetzung geändert. Umrechnungen zwischen dem islamischen und dem christlichen Kalender, die offensichtlich falsch und deshalb wahrscheinlich Druckfehler waren, wurden korrigiert, wobei folgende Hilfsmittel verwendet wurden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Zeitrechnung (Umrechnungsformel für Jahreszahlen),

http://www.heinrichbernd.de/calendar (Kalender-Umrechner).

Ansonsten wurden die Datumsangaben des Buches auch dort beibehalten, wo sie unstimmig zu sein scheinen.

S. 2: "Die Gesichte des von Hulagu" wurde geändert in "Die Geschichte des von Hulagu" S. 7: "des Herschers von Kipdschak" wurde geändert in "des Herrschers von Kipdschak" S. 16: "die Wächter der acht weissen Häusser" wurde geändert in "die Wächter der acht weissen Häuser" S. 23: "Verschmähte Brautwerburg" wurde geändert in "Verschmähte Brautwerbung" S. 39: "zu Ueberfällen aus dem Hinterhalte besimmt" wurde geändert in "zu Ueberfällen aus dem Hinterhalte bestimmt" S. 57: "Jltschikidai" wurde geändert in "Iltschikidai" S. 69, Randnote: "624/1337" wurde geändert in "624/1227" S. 71, Randnote: "640/1142" wurde geändert in "640/1242" S. 84, Fussnote 145: "Geboren den 24. Schewwal 614 (25. October 1256)" wurde geändert in "Geboren den 4. Schewwal 654 (25. October 1256)" (Anmerkung: der im weiteren Verlauf der Fussnote genannte 26. April 1282 war weder ein Donnerstag noch ein Montag, sondern ein Sonntag.) S. 85: "die Sklavinn Ilkadschi" wurde geändert in "die Sklavin Ilkadschi" S. 85: "mit dem Kopfschmucke Bagthak" wurde geändert in "mit dem Kopfschmucke Baghtak" S. 90: "auser der Stadt" wurde geändert in "ausser der Stadt" S. 97, Fussnote 182: "Uebersezung" wurde geändert in "Uebersetzung" S. 104: "zwichen Dilem und Irak" wurde geändert in "zwischen Dilem und Irak" S. 107: nach "der bessten persischen Erdbeschreibung" wurde der Hinweis auf die Fussnote 223 eingefügt S. 109: "schon des Schwert aufgehoben" wurde geändert in "schon das Schwert aufgehoben" S. 133: "der Grösse des Hausses Ejub" wurde geändert in "der Grösse des Hauses Ejub" S. 136: "Auf bem Chalifenstuhle" wurde geändert in "Auf dem Chalifenstuhle" S. 140: "vorauf er" wurde geändert in "worauf er" S. 140, Fussnote 285: "instrunent" wurde geändert in "instrument", "brittancia" wurde geändert in "britannica" S. 141: "Augenklick" wurde geändert in "Augenblick" S. 163, Fussnote 316: "Vahran's" wurde geändert in "Vahram's" (vgl. Google) S. 168: "welche Syrien von Aegyten trennt" wurde geändert in "welche Syrien von Aegypten trennt" S. 170: "wandte sich also jezt" wurde geändert in "wandte sich also jetzt" S. 173, Fussnote 329: "Lobanasagut" wurde geändert in "Lobasanagut" S. 187, Fussnote 368 und S. 192, Fussnote 379: "Macdonald Kineir" wurde geändert in "Macdonald Kinneir" (vgl. Google) S. 194, Fussnote 384: "Statthalttr" wurde geändert in "Statthalter" S. 220: "Es liess alle Kaufleute" wurde geändert in "Er liess alle Kaufleute" S. 234: "Oschelaeddin Dschanli" wurde geändert in "Dschelaleddin Dschanli" S. 241: "Shönredner" wurde geändert in "Schönredner" S. 246: "Sundschar Nujan" wurde geändert in "Sundschak Nujan" S. 258: "vom Kubilai" wurde geändert in "von Kubilai" S. 262: "über den Oxus gehen sollen" wurde geändert in "über den Oxus gehen sollten" S. 265: "verliess Kispdchak erzürnt" wurde geändert in "verliess Kipdschak erzürnt" S. 271: "Sodald Borrak" wurde geändert in "Sobald Borrak" S. 299: "Moinedddin Perwane" wurde geändert in "Moineddin Perwane" S. 311: "in's Gebiet von Haleb ein, wie sie" wurde geändert in "in's Gebiet von Haleb ein, wo sie" S. 314: "nicht wahrscheinlich, dass Akaka" wurde geändert in "nicht wahrscheinlich, dass Abaka" S. 327, Randnote: "8. Dschemmasiulewwel 681/24. August" wurde geändert in "8. Dschemmasiulewwel 681/14. August" S. 329: "vom Richter Medschdolmülk" wurde geändert in "vom Richter Medschdolmülk's" S. 333: "Wir baben befohlen" wurde geändert in "Wir haben befohlen" S. 342: "zum Gemahlin gab" wurde geändert in "zur Gemahlin gab" S. 348: "den linken Flügel kefehligte" wurde geändert in "den linken Flügel befehligte" S. 355: "Sischi, Bachschi" wurde geändert in "Sischi Bachschi" S. 363: "Er zog sich noch Kirbanschir" wurde geändert in "Er zog sich nach Kirbanschir" S. 366: "Ich habe jezt mein Gemüth" wurde geändert in "Ich habe jetzt mein Gemüth" S. 388, Randnote: "9. Rebiulewwel 689/24. Mai 1290" wurde geändert in "9. Rebiulewwel 689/24. März 1290" S. 393, Randnote: "7. Rebiulachir 690/10. März 1291" wurde geändert in "7. Rebiulewwel 690/10. März 1291" S. 400: "das Amts des Richters der Richter" wurde geändert in "das Amt des Richters der Richter" S. 406: "Betrauten Kensdchatu's" wurde geändert in "Betrauten Kendschatu's" S. 406, Randnote: "28. Rebiulachir 694/17. März 1245" wurde geändert in "28. Rebiulachir 694/17. März 1295" S. 407: "die Vorposten Taghadschars's" wurde geändert in "die Vorposten Taghadschar's" S. 432: "Seine Abreise was" wurde geändert in "Seine Abreise war" S. 434: "des zweigesichigen Papieres" wurde geändert in "des zweigesichtigen Papieres"

Die in der Druckfehlerliste am Ende des Buches enthaltenen Korrekturanweisungen wurden durchgeführt.

Das Inhaltsverzeichnis wurde zusätzlich erstellt und eingefügt.

Notes in this chapter

Note 5 · Geboren den 4. Schewwal 654 (25. October 1256), gest. 16. Moharrem 681 (26. April 1282), welcher aber ein Donnerstag, nicht ein Montag, wie Note 42 · Terghu, dies ist der wahre Sinn, der in der französ. Uebersetzung im journ. as. verfehlt ist: les dames reçurent des titres.Note 83 · Nushetol-kolub.Note 5 · Horna an instrument of conveyance, the Pureyhorn, the Borrstalhorn, Brusshorn u. s. w., im dritten Bande der Archaeologia britannica I. 7.Note 36 · Vahram's chronicle of the Armenian Kingdom in Cilicia translated by Neumann p. 47.Note 3 · Lobasanagut oder Libasanagut oder Lebasanagut, nur der erste Vocal ist zweifelhaft.Note 42 · Macdonald Kinneir.Note 53 · Theophylaktus III. 5. S. Gesch. des osm. Reichs II. 448 und 648. Matha ist vermuthlich das Schloss der Magyaren und Beiramkai (Macdonald KinNote 58 · Bei d'Ohsson III. 322. Alakuh, der Statthalter Bondokdar's zu Haleb.Note 1 · Der 61. Vers der X. Sura.Note 2 · Moktainat definirt der Commentar als den an Vieh und Geld ersparten Reichthum.Note 3 · Natik u Ssamit, das Sprechende und Stumme, d. i. Schafe und Kamele im Gegensatze mit Gold und Silber.Note 4 · Kisil Bilka, dasselbe Wort, das als Bilek in der Bedeutung der Vorschriften Tschengis-Chans vorkommt. Note 5 · Aidadschian, dasselbe, was die Kilardschi zu Constantinopel, die Diener der Speisekammer.Note 6 · Wudschuh, Weisen, Arten, und Wudschuh, baares Geld, Plural von Widschh, Gesicht; derselbe Grundbegriff wie im Französischen faire face aux dNote 7 · Das mongolische Wort Ilghamischi mit dem arabischen Tenkih übersetzt, entspricht dem Finanzausdrucke des épuremens.Note 8 · Dhigsen ala ibballetin, ein Heuschüppel zu einem Grasbund, Klein auf Klein, d. i. Nichts zu Nichts.Note 9 · Kaftschari, Confiscation.Note 10 · Dem, der Hauch, heisst durch erweiternde Metonymie auch die Zeit; wird das Wort umgekehrt, so heisst es Medd, welches auf Arabisch ErweiteruNote 11 · Wortspiel zwischen Chata, das nördliche China, und Chata, Fehler.Note 12 · Das Wortspiel ist im Persischen zwischen Tschaw, dem Namen des Papiergeldes, und Dschawidan, ewig.Note 13 · Musehhib es-scheb, d. i. der Vergolder des Goldes.Note 14 · Senbus, Kahn, scheint mit cymba verwandt.Note 15 · Külk erklärt der Commentar als gleichbedeutend mit Chaw, villositas panni holoserici.Note 16 · Eine Nachahmung der berühmten schönen Verse Firdewsi's, und Wortspiel mit den beiden Namen Iseddin, Ehre des Glaubens, und Mosaffir, der SieNote 17 · Der 7. und 8. Vers der CI. Sura.
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