Die Harfenspielerin.
Reading edition
Aergerlich warf Julian die Feder fort, daß die Tinte aufspritzte.
Da sollte der Henker diese mühsamen Rechnungen revidiren, während vom Hofe herauf unausstehliches Harfengeklimper und eine müde, dünne Mädchenstimme tönte, die sinnige Volkslieder und rohe Gassenhauer in wüstem Durcheinander herableierte.
Julian hatte der Sängerin schon eine Geldmünze zugeworfen, auf daß sie den Platz räume und ihre musikalischen Productionen irgend anderswohin verlege, wo sie ihn nicht in seiner Arbeit störten. Daran war aber vorläufig nicht zu denken, denn die ganze Kinderwelt des großen Hauses stand in einem Kreise um sie herum, ihren schrecklichen Vorträgen freudig lauschend. Sie wollte sie noch nicht ziehen lassen, und die Harfenistin blieb gern, auf eine Entlohnung von den Müttern der Kinder hoffend, die theils an deren Seite stehend, theils von den offenen Fenstern aus dem Jubel ihrer Kleinen zulächelten.
Nochmals versuchte Julian, in seinen Rechnungen fortzufahren, doch ebenso erfolglos wie früher. Die Ziffern und Zahlen tanzten ihm wie kleine, neckende Kobolde vor den Augen. Bald wußte er nicht mehr, wie viel Rest bleibe von achtundzwanzig Mark sieben Pfennige, nach Abzug von siebzehn Mark zweiunddreißig Pfennige.
»In der Weidlingau ist der Himmel blau –« klang es ihm in die Ohren.
»Sechs Mark achtundzwanzig Pfennige. – Nein, gefehlt!«
»Ach, es wär' so schön gewesen –«
»Sieben Mark fünfzehn Pfennige. – Wieder falsch!«
»Wenn die Schwalben heimwärts zieh'n –«
»Zum Teufel auch, wenn diese verdammte Schwalbe nur heimwärts zöge! – Fünf Mark sechzehn Pfennige. – Abermals gefehlt! – Nein, so geht es nicht, absolut nicht! Da könnte man verrückt werden.«
»Wann's Mailüfterl weht,
Zergeht draußd' im Wald der Schnee –«
Julian sprang von seinem Sitze auf. Er wollte lieber abwarten, daß Ruhe würde, als sein Gehirn foltern mit solch vergeblicher Anstrengung. Was er unter diesen Umständen herausrechnete, würde doch nur ein Unsinn sein.
Jetzt stimmte das Mädchen das von Mendelssohn in Musik gesetzte alte Volkslied an:
»Es ist bestimmt in Gottes Rath,
Daß man vom Liebsten, das man hat – muß scheiden.«
Julian liebte dies Lied ungemein. Er hatte es als Knabe oft gesungen. Allerlei sanfte Erinnerungen erwachten in ihm: an das Elternhaus, an die Gefährten, an seine frohe, glückliche Kindheit. Und jetzt ertappte er sich dabei, wie er, gleich den Kindern im Hofe, der dünnen, etwas umflorten Stimme der von ihm soeben noch so zornig verwünschten Sängerin lauschte. Und jetzt trat er gar an das Fenster, öffnete es und blickte hinab in den Hofraum, wo der Gegenstand seines Aergers mitten unter der Schaar der entzückten Kleinen stand, spielte und sang. Ihre schwächliche, hagere Gestalt beugte sich nach vorn über die Harfe, das Gesicht sah er nicht, denn ein hoher, unmoderner Strohhut mit großen, gelben, schmutzigen Seidenbändern und zerknüllten Kunstblumen von derselben Farbe geziert, entzog es seinen Blicken. Ein verwaschenes Kattunröckchen und ein blaues, mit weißen Schnüren benähtes Sammetjäckchen vervollständigten ihren Anzug. Man sah es deutlich, diese Kleider waren, unbrauchbar geworden, von ihren früheren Eigenthümern statt weggeworfen zu werden, der armen Harfenistin geschenkt worden. Sie sah komisch genug aus in dieser verwitterten, theatralischen Gewandung. Man hätte darob lächeln mögen, hätte ihre Armseligkeit nicht so traurig gestimmt. Und noch verschärft wurde dieser Eindruck durch das Lied, das sie eben sang, dies Volkslied, das in seiner schlichten Wehmuth so ergreifend wirkt:
»Es ist bestimmt in Gottes Rath,
Daß man vom Liebsten, das man hat – muß scheiden –«
klang es wieder in schrillem, von der Uebermüdung schon heiserem Tone von den Lippen der jungen Bänkelsängerin; ihre Finger griffen mechanisch die Accorde in der alten Harfe und die großen gelben Bänder und Blumen auf dem lächerlichen Hute nickten und flatterten im Winde.
Julian's Unmuth war gänzlich verflogen, Mitleid stahl sich in sein Herz. Er holte noch eine zweite kleine Geldmünze aus seinem Täschchen, wickelte sie in Papier und warf sie der fahrenden Sängerin vor die Füße. Diese hatte eben das Lied beendet, sie hob die Münze vom Boden auf, und als sie den Kopf neigend nach dem Fenster hinauf dankte, in dem Julian lehnte, sah er in ein blasses Gesichtchen, aus dem ihm dunkle, traurige Augen entgegenblickten. Er nickte ihr freundlich zu und schaute ihr nach, als sie, die schwere Harfe auf den Rücken ladend, deren Bürde ihr schwächlicher Körper schier nicht tragen zu können schien, langsam dem Hofthor zuschritt. Dann machte er sich an seine unterbrochene Arbeit und in einer Viertelstunde hatte er die Musikantin in der blauen Sammtjacke und mit den gelben Blumen auf dem Hute völlig vergessen. Doch wie unbewußt pfiff er leise die Melodie des Liedchens vor sich hin: »Es ist bestimmt in Gottes Rath –«
Wie allabendlich schlenderte er auch heute nach Schluß seiner Amtsstunden, »der Straßen quetschenden Enge« entfliehend, aus der Stadt ins Freie. Er nahm seinen Weg in die Auwaldungen, die sich den launischen Windungen des weiter unten die Stadt durchschneidenden Flusses folgend, zwischen dessen Ufer und einer nach einem fürstlichen Lustschlosse führenden Lindenallee hinziehen.
Die schon tiefstehende herbstliche Abendsonne stahl sich durch die theils schon entlaubten, theils in die glühendsten Bronze- und Purpurfarben getauchten Baumkronen der Buchen und Erlen und durch das niedrige Buschwerk der Weiden, zitternde Streiflichter über den fahlen Rasenboden und die herabgefallenen gelben Blätter hinstreuend. Plötzlich aber erloschen die Lichter und Farben, der Himmel, die Bäume, der Wasserspiegel des Flusses erkalteten – die Sonne war gesunken. Und mit einemmale kroch ein bleifarbener Nebel aus dem Strombette empor, Au und Wald mit seinem unabsehbaren Mantel umspannend.
Julian trat den Rückweg an. Wenn die Nacht hereinbrach bei solch dichtem Nebel, konnte er den schmalen Fußweg durch den Wald allzu leicht verfehlen. So eilte er beschleunigten Schrittes heimwärts, das Tempo erst mäßigend, als ihm der aus der Ferne auftauchende Laternenschimmer der Stadt, trotz der rasch hereingebrochenen Dunkelheit, über die einzuschlagende Richtung Sicherheit gab.
Plötzlich blieb er stehen. Ihm war, als hätte er leises Weinen eines Kindes vernommen. Scharf aufhorchend, spähte er in das graue, wogende Nebelmeer, aus dem die näher stehenden Bäume wie Gespenster mit ausgestreckten Armen emporragten.
Einige Augenblicke blieb alles still, dann hörte er sie wieder, die klagende Kinderstimme.
»Holla! Was giebt es? Wer ist da?« rief er nun mit voller Kraft in den dunklen schweigenden Wald hinein.
Er hatte sich nicht getäuscht. Ein ängstlicher Ruf aus kindlicher Kehle antwortete ihm, und der Richtung desselben nachgehend, stand er in wenigen Minuten an der Seite eines neben einem Bündel Reisig an dem Boden kauernden und bitterlich weinenden, etwa zehnjährigen Knaben.
Jetzt freilich versiegten seine Thränen rasch und, das Bündel dürrer Baumzweige auf den Schultern, neben Julian einhertrabend erzählte er diesem, wie er, um Holz zu suchen, in die »Au« geschickt worden, von der Nacht und dem plötzlich einfallenden Nebel überrascht, aber den Heimweg nicht mehr habe finden können.
Nach rascher Wanderung hatten sie den nach der Stadt zu gelegenen Ausgang des Waldes bald erreicht. Noch hatten sie einen am Damm des Flusses sich hinziehenden schmalen Wiesengrund zu überschreiten, um in bewohntes Gebiet zu gelangen. Schon tauchten die ersten Häuser mit ihren erleuchteten Fenstern freundlich winkend aus dem Nebel auf, als der Knabe stehen blieb und, das Holzbündel von der Schulter werfend, seinem Führer für die ihm geleistete Hilfe dankte.
»Ich bin gleich zu Hause,« sagte er. »Hier wohnen wir.«
Julian blickte um sich. Kein Haus, keine Hütte war zu sehen.
»Da!« sagte der Kleine und streckte die Hand aus. Und jetzt bemerkte Julian einen dicht an dem einen großen Platz umschließenden Lattenzaun stehenden, unförmlichen Gegenstand, in welchem er bei näherer Besichtigung einen jener sonderbaren Wagen erkannte, wie ihn wandernde Zigeuner oder Seiltänzer minderer Sorte und derartiges fahrendes Volk als ihre bewegliche Wohnung mit sich zu führen pflegen: einen auf Rädern stehenden großen grünen Kasten mit zwei winzigen, Schiffsluken ähnlichen Fensterchen, hinter welchen ein Lichtlein brannte.
»O –!« entschlüpfte es Julian's Lippen, während er einen Seufzer unterdrückte.
In demselben Augenblicke aber stürzte von der Rückseite des Wagens eine weibliche Gestalt auf den Knaben zu. »Endlich, endlich!« rief sie. »Wir glaubten schon, es sei Dir ein Unglück geschehen.« Und sie umarmte und küßte ihn.
Ihre blonden Zöpfe hingen frei in den Nacken. Der groteske Hut mit den großen, gelben Blumen saß ihr jetzt nicht auf dem Kopfe, ihr Gesicht zu verunstalten. Aber das blaue Sammtjäckchen mit den weißen Borten ließ Julian sogleich die Straßensängerin vom Morgen in ihr erkennen, deren musikalische Vorträge ihn fast zur Verzweiflung gebracht.
Jetzt lief sie zu dem Wagen zurück. »Er ist da, Mutter!« schrie sie in das offene Fensterchen hinein. »Er ist zurück, es ist ihm nichts geschehen!« Des fremden Begleiters ihres Bruders wurde sie in der Hast und Freude des Wiedersehens gar nicht gewahr. Und Julian machte sich nicht bemerkbar. Er drückte ein paar kleine Münzen in die Hand des Knaben und verschwand im Nebel.
Am anderen Abend aber saß Julian auf seinem über dem kühlen Grasboden gebreiteten Ueberzieher vor dem grünen Karren der Spielleute und ließ sich erzählen von ihrem Leben und Schicksal. Es war ein trauriges Lied, aber kein selten gehörtes. Der Vater – der Ernährer – todt, die Mutter erkrankt vor Noth und Mühsal, die Familie dem Elend preisgegeben, hätte Elvira – dies war der Name der kleinen Harfenistin, und Roland hieß ihr Bruder – sich nicht entschlossen, das von ihrem Vater – der Dirigent einer von einem Circus engagirten Musikkapelle war – ererbte und so gut es ging, entwickelte Talent zum Broterwerb für sich und die Ihrigen zu verwerthen. So zogen sie von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Bei Tage sang und spielte Elvira vor den Fenstern der Häuser, Abends in Kneipen und Kaffeeschänken. Schon nahte die Stunde, da sie sich wieder auf den Weg machen mußte nach dem Wirthshause, für welches sie heute bestellt war. Meist begleitete sie ihr Brüderchen auf diesen Gängen. Die Mutter wollte es so, da sie zu krank war, sie selbst zu begleiten. Lieber blieb sie die langen, öden Stunden des späten Abends allein in ihren engen vier Holzwänden, als daß sie das Mädchen allein hätte ziehen lassen. Auch half Roland ja selbst zum Erwerb, denn schon führte er den Bogen, und manche Hand, die sich dem Mädchen verschloß, öffnete sich mildthätig für das blasse Kind, das auf seiner auch vom Vater ererbten Geige mit dem Ernste eines großen Künstlers Tänze und Märsche herabfiedelte.
Acht Tage noch wollte die Musikantenfamilie in der Stadt verweilen. Dann war die Zeit zu Ende, für welche sie von der Behörde Aufenthaltsbewilligung erhalten hatte. Jeden Abend kam Julian, um ein Stündchen in ihrer Mitte zu verweilen und irgend eine kleine Gabe, wie sie seine bescheidenen Verhältnisse ihm eben gestatteten, mitzubringen, etwas Geld oder Eßwaaren, die er gekauft oder von seinem Mittagsmahle erübrigt hatte, oder ein altes, noch brauchbares Kleidungsstück, dessen er glaubte, sich entledigen zu können oder das seine Hausfrau ihm für seine Schützlinge geschenkt. Immer wurde er mit Jubel empfangen, nicht nur wegen seiner kleinen Unterstützungen, sondern mehr noch um der freundlichen Theilnahme willen, die sie bei ihm fanden.
Eines Abends jedoch – es war der letzte ihres Aufenthaltes – kam Roland nicht, wie er es sonst immer gethan, ihm freudig entgegengelaufen. Weder der Knabe noch seine Schwester ließen sich auf dem Platze vor dem Wagen blicken. Näher schreitend war Julian schon im Begriffe, seine Anwesenheit durch Rufen kundzugeben, als er, etwa zehn Schritte von sich entfernt, in einem Winkel des Lattenzaunes, zwei dunkle, eng aneinander geschmiegte Gestalten bemerkte. Es war Elvira. Ihr zur Seite stand ein Julian unbekannter Mann, seine Arme um ihren Hals geschlungen, während ihr Kopf auf seiner Schulter lehnte.
Julian fühlte sein Herz sich zusammen schnüren. Die alte Geschichte – wie hätte es denn auch anders sein können unter solchen Verhältnissen! Und doch, ach – wie leid that es ihm um das junge Mädchen.
Er überlegte. Sollte er sich unbemerkt von dannen schleichen – oder die Mutter aufsuchen, die sicherlich im Wagen saß? – Wenn er jetzt gleich wieder fort ging, wie sollte er den Leuten die Flasche Wein und den kalten Braten zukommen lassen, die er ihnen zur Wegzehrung auf ihrer morgigen Wanderschaft mitgebracht.
Da lösten sich die beiden Gestalten aus ihrer Umarmung, der Mann eilte raschen Schrittes der Stadt zu, Elvira aber, die Arme auf einen Pfosten des Zaunes, den Kopf in die Hände gestützt, brach in bitterliches Schluchzen aus.
In zwei Sätzen stand Julian neben ihr.
»Was ist geschehen? Warum weinen Sie?« drang er in das Mädchen, ihr den Kopf streichelnd, wie man einem weinenden Kinde thut.
Sie antwortete nicht sogleich, die Thränen erstickten ihre Stimme. Endlich aber faßte sie sich. Und nun erfuhr Julian, um was es sich handelte.
Der junge Mann, der eben von ihr gegangen, liebte sie. In einem kleinen Gasthause, wo sie zuweilen sang und er sein Abendbrot zu nehmen pflegte, hatte sie ihn kennen gelernt. Heute nun, da er wußte, daß sie am nächsten Tage fortwandern sollten, war er gekommen, ihr zu sagen, daß es ihm Ernst sei, daß er sie heiraten und mit der Mutter gleich alles Nöthige besprechen und festsetzen wolle.
»Nun –?« fragte Julian, als das Mädchen stockte.
»Ich werde ihn wohl nie im Leben wiedersehen,« fuhr sie mit zitternder Stimme leise fort. »Ich hab' ihn abgewiesen und ihm Lebewohl gesagt.«
»Sie lieben ihn also nicht?«
Da schluchzte sie laut auf.
»O – wie ich ihn liebe!« Und dann, nach kurzem, stillem Hinweinen: »Sehen Sie, ich kann ihn nicht heiraten, ich darf nicht, weder ihn noch einen Anderen. Wenn ich seine Frau würde, müßte ich meinen Erwerb aufgeben. Er würde es nicht dulden, daß ich als Harfenistin durch Straßen und Schenken ziehe. Er ist Buchbindergeselle und erwirbt genug für uns Beide. Wovon sollten aber die Mutter und Roland leben, wenn ich aufhörte, zu singen? Er hat nicht genug, um auch sie zu ernähren, und selbst, wenn er es könnte, so möchte ich doch nicht, daß sie das bittere Brot der Gnade äßen.«
Sie schwieg. Und Julian fand kein tröstendes Wort. Es war ihm weh zu Muthe.
Da wurden nahende Schritte hörbar. Es war Roland, der in der Stadt einige kleine Einkäufe besorgt hatte.
Elvira raffte sich auf. »Kommen Sie, gehen wir zu den Anderen!« flüsterte sie. Und dann, ganz leise: »Sagen Sie der Mutter nicht, daß ich geweint habe. Sie weiß, daß ich ihn abgewiesen habe, aber sie soll es nicht erfahren, daß ich ihn lieb habe. Es würde sie zu traurig machen.«
Am anderen Tage auf dem Heimwege von seinem abendlichen Spaziergange lenkte Julian wieder, ohne selbst recht zu wissen, warum, seine Schritte nach dem Wiesenplatze vor dem Auwald. Leer, öde und still lag er heute da. Das kurze Gras um die Stelle, wo der Wagen gestanden, war zertreten und zerstampft, und daneben, wo sie den kleinen eisernen Herd hingestellt hatten, auf dem Elvira die Suppe und Kartoffeln für das Abendessen kochte, lagen Stückchen halbverkohlten Holzes auf der Erde.
Wo sie wohl jetzt weilen mochten? – Was die Zukunft ihnen bringen würde? – Immer nur Mühe, Entbehrung, Lasten und Sorge? – Oder auch Glück und Freude? – dachte Julian. Und während er am Ufer des leise rauschenden Flusses langsam weiter schritt, auf dessen sanft dahingleitenden Wellen die Gasflammen und elektrischen Bogenlichter der Straßen- und Brückenlaternen sich spiegelnd aufblitzten wie herabgefallene, auf dem Wasser schwimmende Sterne, klang ihm wieder das Lied im Ohre:
»Es ist bestimmt in Gottes Rath,
Daß man vom Liebsten, das man hat – muß scheiden –«
Arme Elvira! Als sie es vor seinem Fenster gesungen, ahnte sie wohl nicht, wie bald es sich an ihr erfüllen sollte!