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Mexico in den ereignißvollen Jahren 1832 und 1833

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Ritt durch die Hochebene von Mexiko; im Hintergrund eine Berglandschaft
Ritt durch die Hochebene von Mexiko; im Hintergrund eine Berglandschaft

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Mexico in den ereignißvollen Jahren 1832 und 1833

und die Reise hin und zurück aus vertraulichen Briefen mit einem Anhange über die neuesten Ereignisse daselbst aus officieller Quelle nebst mercantilischen und statistischen Notizen

von

C. C. Becher,

damaligem Sub-Director der Rheinisch-Westindischen Compagnie, Ritter des rothen Adler-Ordens vierter Classe.

Mit einer Karte und lithographirten Ansicht der Hochebene von Mexico.

... and with your gracious patience I will a round unvarnished tale deliver.

Othello, Shakespeare.

Hamburg, in Commission bei Perthes & Besser. 1834.

An des Königlich preußischen wirklichen Geheimen Raths und Ober-Präsidenten von Westfalen

Freiherrn von Vincke Excellenz.

Ew. Excellenz

haben mich während der dreizehn Jahre, während welcher ich meinen Wirkungskreis hauptsächlich in Preußen hatte, mit so viel Güte überhäuft, mit so viel Freundschaft geehrt, daß die dankbarste Erinnerung an diese, — meine oft mühsame und vielbewegte Laufbahn erheiternden Verhältnisse, — in meiner Seele nie erlöschen wird.

Von dem Wunsche beseelt, dies Anerkenntniß und den Ausdruck eines unbegränzten Dankgefühls gegen Ew. Excellenz öffentlich aussprechen zu können, durfte ich die gegenwärtige, vielleicht nie wiederkehrende Gelegenheit nicht versäumen, welche mir dafür

“die Zueignung dieses Büchleins”

darbietet, und von der ich mir schmeichle, daß sie Ew. Excellenz mit Ihrem gewohnten Wohlwollen und mit Nachsicht aufnehmen werden.

Wem könnte ich auch wohl diesen “chronologischen Bericht” einer langen, beschwerlichen, in meine Lebens-Verhältnisse nur zu ernst eingreifenden Reise, besser zueignen, als Ew. Excellenz, welcher die Motive, ich darf sagen die reinen Motive derselben, mehr als jedem Andern bekannt sind? — als Ew. Excellenz, welche sie billigten als ich sie unternahm, der ich, während und nach derselben, über alles Bericht erstattete, und die es nun mit mir beklagen, daß der dabei beabsichtigte Zweck — ohne mein Verschulden — nicht erreicht ward.

Wessen Name wäre aber auch wohl in anderer Hinsicht geeigneter, einer Darstellung der jetzigen Lage und Verhältnisse Mexico’s, gleichsam als Aegide, vorgedruckt zu werden, als der Ew. Excellenz, die sich stets so lebhaft für den Verkehr des Vaterlandes mit jenem entfernten aber wichtigen Staatenbunde interessirt, und so wesentlich dazu beigetragen hat, daß die politischen Verhältnisse Preußens zu demselben sich schon früh so gestalteten, daß sie den mercantilischen den Schutz gewähren konnten, welcher sich dort bereits bei mehr als einer Gelegenheit, als höchst nützlich, ja nothwendig, bewährt hat.

Möge Ew. Excellenz denn die Freude werden, des Vaterlandes vortheilhaften Verkehr mit den vereinigten Staaten von Mexico, sich mehr und mehr ausdehnen, mögen Sie überhaupt die unausbleibliche Frucht Ihrer reichen Aussaat im Felde der vaterländischen Industrie, das stete Wachsen des National-Wohlstandes, in vollem Maaße blühen sehen, und möge es mir erlaubt seyn zu hoffen, daß alsdann auch mein zwar unbedeutendes aber redliches Streben nach gleichem Ziele, in Ihrer freundlichen Erinnerung fortlebe.

Mit Gesinnungen der innigsten Verehrung

Ew. Excellenz

ganz gehorsamster Diener und dankbarer Freund

C. C. Becher.

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