Wanderer und Wind.
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Herbstwind, o sei willkommen, Fünf Tage lag das Meer So still, so bang beklommen, Kein Lüftchen zog daher. O Wind, nach deinem Rauschen Sehnt’ ich mich auf der See, Wie einst mein Jägerlauschen Im Wald nach Hirsch und Reh. Wie geht es meinen Wäldern Am frischen Neckarfluß? Den heimatlichen Feldern? Bringst du mir keinen Gruß? „Entlaubt hab’ ich die Wälder „Im raschen Wanderzug, „Nahm durch die Stoppelfelder „Den ungehemmten Flug. „Nun ich durch Feld und Auen „Mein Wanderliedlein pfiff, „Komm’ ich nach euch zu schauen „Im Emigrantenschiff.

„Weil alter Liebesbande „Das Schifflein müd und matt, „Jag ich’s vom Mutterstrande „Dahin, ein welkes Blatt!“ Nik. Lenau.