Der Riese im Sturm.
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Was schreit das viele Volk am Strand? — Der Inselriese will ans Land. Man sieht ihn kommen durchs wilde Meer; Doch Well’ an Welle rollt einher, Und mühsam ist im Sturm sein Gang, Denn immer wächst der Wogen Drang! — Ausging er bei noch heitrer Zeit; Jetzt wird es dunkel: der Sund ist breit. — Dem Bauernvolk das sehr behagt; Es höhnt den Kühnen, der sich plagt. Unmöglich scheint, was er beginnt; Drum lacht darob Mann, Weib und Kind. Und wenn eine Wog’ ihn weiß umhüllt, Wird bittrer Schimpf ihm zugebrüllt. Er hört das lange nicht im Schwall Und trotzt der donnernden Wasser Fall; Doch wie der Elemente Macht Er endlich weicht, wird laut gelacht. Ihm trägt der Wind den Schall ins Ohr; Da reckt’ er sich aus der Tief’ empor, Schaut unter seiner Hand zum Strand, Und — als er die kleinen Leut’ erkannt, Langt er hinab in den Meeressand, Wo er ein kleines Steinchen fand; Das warf er lachend nebenhin. — Da sah man entsetzt die Bauern fliehn; Denn in der Nähe war’s so groß, Daß leicht es trüg’ ein ganzes Schloß! — Der Sunddurchwandler aber rafft Zusammen seine Hünenkraft, Vollendet trotzend seinen Gang Und schreitet sanft den Strand entlang Und lacht: das Volk ist all’ nach Haus Und guckt den ganzen Tag nicht aus. — — Man sagt, der Riese zog von da Hinüber nach Amerika; Nun zeigt das Völkchen aller Welt Im Stein des Riesen Griff für — Geld. Aug. Kopisch.