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Romantische Lieder

Eine Stunde hinter Mitternacht.

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Eine Stunde hinter Mitternacht, Wo nur der Wald und der späte Mond Und keine einzige Menschenseele wacht, Steht breit und groß ein weißes Schloß, Nur von mir und meinen Träumen bewohnt.

Dort prunkt in Bildern Saal an Saal, Und meine Träume sind zu Gast Bei mir. Rundum geht der Pokal, Und Liedergruß und Plauderfluß Bringt erst der frühe Tag zur Rast.

Der pocht derbfäustig an die Wand Und tritt herein, und schilt, und hält Die Sonnenlampe in der Hand. Und wie ein Licht im Wind zerbricht, Zerstiebt mir meine Träumewelt.

Von allen Wänden fällt die Pracht, Das strenge Leben gellt herein Und ich muß dienen seiner Macht Scheu und verzagt, in’s Joch geplagt, — O Mitternacht, wie harr’ ich Dein!

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