Brand
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Die Abendsonne setzte sich auf einen Inselberg und schwang die grellen Fackeln feierlich, daß Glut zu Gluten übersprang. Es brannten Ströme, Watt und Meer, in Flammen wehte weit das Land, die Türme lohten rund umher, am Wege brannte gelb der Sand. Und über allem flog der Rauch der Wolken, rot, grau, schwer und rund, rauchsäulenwölkig dampften auch die Bäume aus dem großen Grund.
Ein Wanderer, der des Weges kam, blieb taumelnd stehn im Flammenland, vergaß die Finsternis und nahm sein Herz und warf es in den Brand. Es zuckte, glühte, flammte toll und jauchzte aus der grellen Glut: O Welt, wie bist du wundervoll, in deinem Feuer kocht mein Blut!