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Verkettung

Auge

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Was soll die Furcht vor diesen fremden Augen! Komisches Grauen wirft mich rücklings hin, Sie schleppen schwarzes Feuer in den Brauen, Asche wie Blut betropft das Kinn.

Gehöhlt gezackte Landschaft, hoch zu schauen, Bergkreuz der Augen: der durchbohrte Sinn, Er will sich wütend in die Sonne bauen, Dort steht auf Mauern, brausend, der ich bin.

Jed’ Wesen ist nur Käfig für sein Leid, Gefüllt mit Tränen, ausgebrannte Kehle, Nur noch ein Wimmern, weinend, unbefreit.

Faust, brich hernieder in die Augenhöhle, Spreize die Finger, zerreiße die Seele, Rasende Faust meiner „herrlichen“ Zeit.

Komme über alle Starre Wut, Totes Auge Und der Glieder Besessenheit.

Dumpf versunken In der Not Anblick, Stumm für Zuruf, Unfähig der Tat.

Nicht sich verlieren Nur stierend sagen Hassend kalt sagen:

Da — ist — Mord Da — ist — Schande Da — ist — Mord.

Ich weiß nicht mehr Wie Morgen ist Und Tag beginnt.

Sind noch die Wasser Und das Tal, Mond, dem die Nacht erliegt?

Niemehr kommt Sommer, Ganz gefangen Starrt mein Gesicht,

Lauert grausam Und erwürgt Die kleine Hoffnung.

Schon tänzelt um mich Die Dirne Im Kreis,

Heißer Atem, Ein Fetzen Zur Haut.

Werft doch alle Euch hin Wo Ihr seid,

Stoßt doch alle Heraus! Euer Leid

Im Schrei Erdrosselt Die Zeit.

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