22. Phalanger celebensis (Gr.)
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Tafel XV Figur 1 (c. ⅓ n. Gr.)
Über die Schwanzschuppen mit centraler Papille, die besonders an der Schwanzbasis auftreten, handelte de Meijere (Haren Zoogd., Diss. 1893, 10 u. 54), sowie Reh (Jena Zeitschr. 29, 166, 1894). Die Tastlinien des Schwanzes erforderten vielleicht noch eine specielle mikroskopische Untersuchung.
Die Eingeborenen der Minahassa nennen das Thier kussi, die Maleiisch Sprechenden kussu. Ich sah einmal im März 1871 in der Nähe von Manado um 11 Uhr Mittags zwei sich Paarende auf einem hohen Baume. Das Weibchen hielt sich aufrecht, indem es mit den Vorderfüssen einen Zweig umklammerte. Beim ersten Schusse trennten sie sich, aber erst nach mehreren Schüssen fiel einer von etwa 80 Fuss Höhe mit gespreizten Beinen herab und lebte noch. Die Eingeborenen fangen sie, wenn sie sich auf einem einzeln stehenden Baum aufhalten, indem einer hinaufklettert, worauf das Thier sich herabfallen lässt, und ein Anderer fängt es dann unten ein. Auf bergigem Terrain soll es sich, verfolgt, wie eine Kugel zusammenballen und herabrollen, was nicht gerade wahrscheinlich klingt. Bei Tage sieht es schlecht, aber kriecht doch umher. Es frisst allerlei Früchte. Die Eingebornen sagen, wenn man Einen sieht, müsse man schnell die Zahl 11 aussprechen, wenn zwei, die Zahl 12, sonst gelinge der Fang nicht. Das Fleisch wird gern gegessen und soll wie Wildschwein schmecken.
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