Note 1 — 22. Phalanger celebensis (Gr.)
Reading edition
Nachdem Jentink 1885 (Notes Leyden Mus. VII, 104) in seiner klärenden Monographie der Gattung Cuscus Licht in die Verwirrung gebracht, die über Phalanger celebensis bis dahin geherrscht hatte, und O. Thomas 1888 (Cat. Mars. p. 206) weiterhin darüber, mit ausreichender Synonymie, gehandelt, bleibt vorerst wenig über die Art zu sagen. Jentink (p. 91 und 106) stellte das Vorkommen in Süd-Celebes noch etwas in Frage, allein ich selbst erhielt 1871 in Makassar ein Junges (B 391), Weber (Zool. Erg. I, 114 1890) fand die Art in Goa und neuerdings sah ich aus Everetts Sammlungen (vom October 1895) von Indrulaman, 2300′ hoch am Pik von Bonthain, ein Exemplar1 und erwarb daraus ein Junges ebendaher für das Museum. Dieses besitzt ausserdem Exemplare von Kakaskassen, Kali und Manado in der Minahassa und von Gorontalo, im Ganzen 7. Hickson (Nat. N. Cel. 1889, 83) nennt die Art auf der Insel Talisse, nahe der Nordspitze von Celebes, häufig. Thomas (p. 207) führt sie auch von Sangi auf, und zwar nach einem von mir gesammelten Exemplar; allein die Sangi Form ist, wie wir gleich sehen werden, abzutrennen. Die Celebes Art wurde noch nicht abgebildet (s. bei Thomas pl. XXI, 4 nur das Ohr). Wie Jentink (p. 106 Anm. 2) schon wahrscheinlich machte, hatte Gray (P. Z. S. 1858 pl. LXII) nicht celebensis, sondern Exemplare von San Cristoval, Salomo Inseln, abgebildet, und Thomas (p. 204) stellte klar, dass es Exemplare von Ph. orientalis breviceps gewesen waren. Figur 1 Tafel XV ist ein Männchen von Kakaskassen (B 2841), das grösste der in Dresden vorhandenen Exemplare in c. ⅓ n. Gr.