Letzter Notschrei
Reading edition
Alle Dinge tun meinem Kopfe weh: Klappern am Buffet und des Ventilators Lärm-Taifun. Wie die Zeitung schmal ist und allzu klein: wär’ so gern allein hinter einer Larve im Lokal! Essender Geschmatz, Winke, mir geschickt, wie ein Spitzel blickt, zielen feindlich feig nach meinem Platz. Des Klavieres Klang und der Kellner dreist lauernd und ein feist böser Bürger — ach wie bin ich krank! Gänge sind Gefahr, Dolche stehn versteckt, und nach Giften schmeckt alles, und entsetzlich welkt mein Haar! Meine Stube schreit wie ein sterbend Kind. Alle Dinge sind Mörder! Und die Heimat liegt so weit! Alles ist verspielt — was verweil’ ich noch? — Daß die Mutter doch meinen armen Kopf in ihrem lieben Schoße hielt!