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Erwachen und Bestimmung

Egalité, Fraternité!

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Von steilen Wänden rieselt dünn das Leuchten Erstarrter Mittagssonne, hart und kalt; Erblindend sind die Fenster von dem feuchten, Erbarmungslosen Atem zugewallt. Ein Wintertag blüht in verschneiten Bergen, Verwahrt in Schönheit, doch nicht allzufern — Hier wühlen sich der leichtumhegten Schergen Verbissne Sklaven in Maschinenlärm. Und ahnen schwach, daß ihrer Pulse Feuer, Wenn es geschürt, den stumpfen Block zerreißt — Und über dieses nüchterne Gemäuer Auflodernd furienhaft ins Blaue beißt! Doch hart benagt von Unzulänglichkeiten, Sind sie der Fron verfallen, unbewußt; Nicht dämmert ihnen in verhangnen Weiten Das schmale Frührot einer tiefern Lust. Warum seid ihr mit Dumpfheit zugeschüttet, Indes ich bade in azurenem Licht? Wer hat, mit frevlen Listen, so zerrüttet Eherner Schicksalswogen Gleichgewicht? Besinnt euch! Rafft die Glut der Fackelbrände, Die hell in eure ewigen Nächte bricht .. Seht diese züngelnd aufgereckten Hände Und meiner Aufruhrstimme weißen Gischt!!

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