Auferstehung, Himmelfahrt
Reading edition
Aus lohenden Ekstasen Sprang ich zurück zu mir, Nun bin ich ausgeblasen — Verklimpertes Klavier. Im Echo meiner Töne Vagiere schattenhaft — Nie hat noch Stadt-Gedröhne Mich so dahingerafft. Nüchternen Speichels Ekel Peitscht meine stumpfe Wut; In sinnloses Geräkel Wälzt sich das dicke Blut. Vorbeigedrehte Wände Und Häscherarme ruhn. So müd sind meine Hände — Weiß kaum, von welchem Tun. Hast, Herr, sie nicht erkoren Zum Dienst der Göttlichkeit? Und bin, ach! ganz verloren An meine Irdischkeit! Fanfare sollt’ ich werden Und Sieges-Läufer dein; Der Paradieses-Erden Mund sein und Fackelschein! Was gabest du das Wissen Um diese Landschaft mir! So bin ich ganz zerrissen, Ein Sphärenwind und Tier. Doch wenn die Uhren schlagen Verschüttetem Gebein, Ziehn, auf bekränzten Wagen, Die wilden Träume ein. Und morgen, Acucena, Schluchzt deines Sohns Gebet — Wer nennt mir die Arena, In die mein Tanzschritt weht?