IV. Pharmakoëmporia. (continued 2)
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In Afrika und den angrenzenden Teilen Asiens ist das Arabische im Handelsverkehr weit verbreitet, da die Zwischenhändler oft Araber sind. «Allah iberack l’ak» (Möge Gott es Euch gedeihen lassen) ist eine arabische Formel, deren Aussprache den Kauf abschließt.
In Ostasien und in vielen Hafenplätzen, wo Chinesen Handel treiben, ist das Chinesische Handelssprache, wie auf den südasiatischen Inseln das Malaiische. Besondere Handelssprachen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben und die ein für praktische Zwecke zurechtgemachtes Mischmasch verschiedener Sprachen darstellen, sind z. B. die Lingua franca, die aus dem Italienischen entstanden und mit Brocken aus allen möglichen Sprachen des Mittelmeerbeckens gemischt ist. Sie wird besonders in Smyrna gesprochen, wo so viele Sprachen durcheinander schwirren, wie einst im Altertum in Dioskurias am Pontus Euxinus. Dann das in den europäischen Häfen von China und weiter südlich verbreitete Pitchén-English (von pi tschen, so spricht der Chinese business aus), ein Gemisch von Englisch und Chinesisch — das ich ziemlich rasch verstehen lernte — das Neger-Englisch an der Kongoküste, das Kisuaheli, der Nigre tongo, Dschue tongo (in Surinam), die Lengua geral (in Brasilien) u. a. m.
Der Warenballen ist in weit höherem Grade ein Verbreiter der Gesittung als die Person des Kaufmanns. Den Haupthebel für die Tätigkeit des letzteren bildet zunächst allemal der Gewinn; er will handeln und erwerben, nicht zivilisieren. ANDREE.