ICH FLAMME DAS GASLICHT AN . . .
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Ich flamme das Gaslicht an. Aufrollendes Staunen umprallt die vier Zimmerwände. Ich fühle mich dünn in der Mitte stehn, Verkrampft in Taschen klein meine Hände, Und muß dies alles sehn:
Die Mauern bauchen aus, von Dröhnen geschwellt: Die Tafeln von Jahrtausend-Meistern dröhnen in ihren Flanken, Von Halleluja-Geistern hinziehend musizierende Gedanken! Ich erblicke mich schwimmend klein da hinein gestellt Mit winzigem Stöhnen und Krampf Vor solchem wogenhaft wuchtenden Tönen Und solchem siegsicher schwingenden Wolkenkampf!
O so Gott zwingende Werke! Ein spitzer Pinselstrich zerstiebt mich blind Mit machtheiterm Wind und lässiger Stärke!
Meine Brust empört sich über dies brausende Sein. Tief ziehe ich die Luft der Wände ein — Diese Flut, diese Glut! — Und stoße sie aus mir mit Husten und Speien: Blut! Blut!
Und versinke in eisdurchwehte Nächte. Und weiß, der Tod reckt unten seine Arme aus. — Doch über mich hin fährt ein Gebraus Springender Hufen und Leiber und sonnhafter Prächte und Mächte!