III. Die Restaurierungen der Kirche. (continued 2)
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Nach den gewonnenen Erfahrungen und dem Ergebnis der unterdessen stattgehabten weiteren Untersuchungen am südlichen Vierungspfeiler ließ sich die vollständige Erneuerung auch dieses Pfeilers, der bereits im Sommer armiert worden war, nicht umgehen. Es wurde daher ungesäumt nach der Abnahme der Kanzel und der Herstellung der nötigen Abbolzungen mit der Auswechselung begonnen, deren Fertigstellung erst im Juni 1906 zu erwarten war. Zugleich fand eine Instandsetzung der ganz zerrissenen und durch mehrfache Erweiterungen der Orgel in ihrer Stärke verringerten Westwand statt, welche schon vor einigen Jahren mehrfach verschlaudert worden war.
Von archäologischem Interesse ist es, daß die beschriebenen baulichen Ausbesserungen nebenbei zur Entdeckung der Reste von romanischen Rundfenstern im nördlichen Querschiff und von vielen romanischen Profil- und Zahnschnittsteinen führten, welch letztere beim gotischen Umbau in der Giebelwand, auch an einer Stelle in einem freistehenden Pfeiler, verwendet worden waren. Soweit es möglich war, wurden solche Steine nicht mehr verputzt, sondern sichtbar belassen. Unterhalb des Pfinzingchörleins fand sich eine Begräbnisstätte.
Neben diesen eigentlichen Bauarbeiten, deren Tempo aus Sicherheitsgründen bei den Vierungspfeilern nicht beschleunigt werden konnte und die infolgedessen zwei Jahre beanspruchten, nahmen die übrigen Instandsetzungsarbeiten an den dekorativen und Mobiliargegenständen einen ungestörten Fortgang.
Viele Arbeit verursachten die rings an den Chorwänden angebrachten steinernen Baldachine und Konsolen, deren zierliche Einzelheiten vielfach zertrümmert waren (Abb. 47). Es fehlten größtenteils die Riesenspitzen, viele Ornamente und die Strebepfeiler. Die zu den Baldachinen gehörenden Postamente zeigten an den Ecken genau so, wie dies bei den Postamenten der zweiten Figurenreihe der äußeren Strebepfeiler der Fall ist, Säulenbasen. Da die Baldachinenden nun unterhalb eine glatte Fläche ohne abschließendes Glied (Rosette oder Profil) hatten, so lag bei oberflächlicher Betrachtung der Gedanke nahe, daß ursprünglich freistehende Säulenschäfte Basis und Baldachin verbanden, wie dies besonders in der französischen Gotik vorkommt. Diese auch von Kunsthistorikern ausgesprochene Annahme erwies sich jedoch als irrig. Denn abgesehen davon, daß in vielen Fällen schmale, oft dreieckige oder viereckige Postamente zu breiten, vieleckigen Baldachinen gehören, trifft da, wo Baldachin und Postament in der Grundform übereinzustimmen scheint, die vom Baldachin aus gefällte Senkrechte fast nie auf die Basis. Daß die Basen gewissermaßen als Rückbleibsel des hier vermuteten Entwicklungsganges anzusehen sind, war nicht zweifelhaft. Schlechte Ergänzungen in Holz aus der Barockzeit wurden bei der Restaurierung der Baldachine beseitigt, jedoch in der Sammlung aufbewahrt.
Sodann kam die Restaurierung der großen Anzahl von Statuen aus Holz, Stein und Ton an die Reihe, welche an den Pfeilern und Wänden des Ostchores angebracht sind. Die Kreuzigungsgruppe von Veit Stoß (Abb. 55, 56, 57), die den bisherigen Heideloffschen Hauptaltar schmückte, wurde, da dieser nicht mehr aufgestellt werden sollte, allein oberhalb des Altares angebracht. Bei ihrer Restaurierung kam unter der Heideloffschen Bronzierung und einer dicken Farbkruste die alte Polychromie, zum Teil sogar noch sehr gut erhalten, zum Vorschein. Sehr erfreulich war es auch, als innerhalb des Christuskörpers eine Papierurkunde gefunden wurde, durch welche die Autorschaft des Veit Stoß bei dem 1526 geschaffenen Kunstwerke bestätigt wird. Diese Urkunde befindet sich nach stattgehabter photographischer Aufnahme auch heute noch an ihrer alten Stelle.

Abb. 47. Statue des Apostels Paulus mit Baldachin und Konsole im Ostchor.
Die übrigen Statuen im Ostchore sind teilweise von den Patrizierfamilien an ihren Platz gestiftet und stehen zu den Stiftern als Patrone in näherer Beziehung; zum anderen Teil sind sie aber ganz zufällig an ihren Standort gelangt und waren ursprünglich an anderer Stelle, ja in anderen Kirchen angebracht. Daß man dabei mit den manchmal vorzüglichen Kunstwerken nicht glimpflich umgegangen ist, zeigte der ruinöse Zustand der meisten Statuen, denen Hände, Arme und Füße sowie die beigegebenen Attribute oft abgeschlagen, auch hie und da willkürlich abgeändert waren. Wenn man, wie es in einer Rechnung des 17. Jahrhunderts heißt, bei der stattfindenden Restauration dem Hafner Auftrag erteilte, „die Götzen mit neuen leimenen (aus gebranntem Ton) Händen zu versehen“, so konnte dies den Wert der Kunstwerke nicht erhöhen; es waren oft rohe Naturabgüsse, welche weder in der Größe, noch in der Bewegung zu dem geschändeten Kunstwerk paßten.
Bei der gegenwärtigen Restaurierung wurde der Grundsatz befolgt, da, wo nach Abnahme späterer Zutaten bei einer wertvollen Figur, über deren dargestellte Person kein Zweifel bestand, eine künstlerische Ergänzung einwandfrei erschien, den ästhetischen Genuß durch die letztere wieder zu ermöglichen. Bei minderwertigen Statuen oder da, wo durch eine Änderung archäologische Zweifel hätten hervorgerufen werden können, wurde davon abgesehen. An allen Statuen kamen die ursprüngliche Polychromie, dazu die Damastmuster der Gewänder zum Vorschein und fanden sorgfältige Restaurierung, wobei allerdings auch spätere farbige Übermalungen, welche zum Teil mit alten Nachrichten belegt waren, beachtet wurden.
Am ersten freistehenden Pfeiler gegen Norden befindet sich eine außerordentlich schöne Madonnenstatue, aus Birnbaumholz geschnitten (Abb. 97), innerhalb eines Gehäuses, dessen steinerne Konsole und Baldachin noch vorhanden sind, während die 1519 von Hans von Kulmbach gemalten Flügel fehlen. Ihre Entdeckung scheint in den Nummern 254 und 255 (Joseph und Zacharias) der alten Pinakothek in München gelungen zu sein. Die Madonna, unter deren Füßen zwei kleine Engel eine Mondsichel halten, während zwei andere ihr eine Krone aufs Haupt setzen, trägt auf beiden Händen das Jesuskind. Diese Statue, welche selbst die späteren Zeiten von der Übertünchung ausschlossen, zeigte noch die ursprüngliche Polychromie; die Ergänzung konnte sich auf einen fehlenden Fuß des Christuskindes beschränken.
Als gröber in der Ausführung erweist sich die am gegenüberstehenden rechten Pfeiler befindliche allerdings frühere steinerne Madonna, deren hölzernes Christuskind nachträglich, und zwar viel später, aufgesetzt worden ist. Der bekrönende Baldachin, unten von Stein, im oberen Aufsatz von Holz, zeigt sehr zierliche Ornamentformen.
Der Befund und die Restaurierung der übrigen Statuen an der Innenseite der Ostchorwand unter den wiederhergestellten Baldachinen soll nachstehend, an der Nordseite bei der großen Sakristei beginnend, beschrieben werden.
Unter dem ersten Baldachine findet sich eine Statue aus Stein, offenbar der Apostel Jakobus der Ältere mit der Pilgertasche. Schon auf einer Zeichnung des 18. Jahrhunderts ist jedoch auf seiner linken Hand ein nachträglich aufgesetztes Kirchenmodell zu sehen. Vielleicht wollte man einen Sebaldus daraus machen. Die heutige Restaurierung beschränkte sich auf die Ergänzung des Pilgerstabes.
Die hölzerne Statue des Salvator mit bewegtem Faltenwurf und ausdrucksvollem Gesichte erforderte ebenfalls, abgesehen von einer sorgfältigen Reinigung und Auffrischung der Polychromie, nur geringe Restaurierung. Die Statue wurde 1657 nach den Tucherschen Rechnungen mit einem steinernen Jakobus aus dem „Werkhaus in der Carthausen“ nach St. Sebald geschafft. Der in Kupfer getriebene Heiligenschein stammt aus jener Zeit.
Ähnlich im Charakter, aber noch viel ausdrucksvoller und gewaltiger auch in dem lebhaft flatternden Faltenwurf, ist die ebenfalls hölzerne Statue des Andreas von Veit Stoß (Abb. 89). Ihre Detailbehandlung erwies sich nach der Abnahme der Tünche sowohl in den realistisch behandelten faltenreichen Fleischteilen des Greises wie bei den Haaren als so fein, daß von jeder Übermalung abgesehen und nur eine zarte Lasierung, wie sie auch ursprünglich vorhanden gewesen zu sein schien, angewendet wurde, welche der Statue im allgemeinen den Holzcharakter wahrte. Einige Teile der Füße und Hände waren zu erneuern.
Die nunmehr folgende Johannisstatue (Abb. 90) ist von gebranntem Ton und aus mehreren Stücken mit horizontalen Fugen zusammengesetzt. Sie stellt den Apostel mit dem Giftkelch in der linken Hand dar, während die Rechte eine segnende Stellung einnimmt. Beide Hände sowie Teile der Gewandung waren zu erneuern, wobei vorhandene Reste und eine alte Aufzeichnung über die ehemalige Stellung Aufschlüsse geben konnten.
Gegenüber steht die derb ausgefallene steinerne Statue Johannes des Täufers. Sie war in mehrere Teile zerbrochen, welche sich jedoch, ohne daß bedeutende Ergänzungen nötig waren, wieder zusammensetzen ließen. Diese beiden Johannes zu beiden Seiten des Tucherfensters scheinen den ersten plastischen Schmuck der Tucherschen Begräbnisstätte gebildet zu haben, welchem sich dann 1657 die vorbeschriebenen drei Statuen anschlossen.
Die folgende steinerne kleinere Apostelstatue, welche in Größe und Charakter zu den Aposteln im Mittelschiff paßt, hatte nur eine linke Hand, die ein Buch trägt. In der rechten Hand trug sie im 17. Jahrhundert ein mächtiges hölzernes Kreuz, doch war diese willkürliche Zutat nicht mehr vorhanden. Die Hand wurde ergänzt, ohne daß etwa durch Zugabe eines Attributs eine bestimmte Person gekennzeichnet worden wäre. Vermutlich ist die schöne Figur eine Petrusstatue.
Die hinter dem Tucherschen Altar befindliche dritte Johannesstatue (der Apostel) ist von Holz und ohne Zusammenhang mit ihrer Umgebung. Sie läßt sich auf den ersten Blick als zu einer Kreuzigungsgruppe gehörig erkennen. Beide Hände fehlten und waren zu erneuern.
Die nächsten beiden Statuen bilden eine Gruppe: Verkündigung. Am Sockel des Engels befindet sich das Starksche, an dem der knienden Maria das Imhoffsche Wappen. Die Ausbesserung der Polychromie hat sich nur auf Kleinigkeiten beschränkt, so daß z. B. die Bemalung der Gesichter als durchaus ursprünglich anzusehen ist. Das Zepter des Engels ist erneuert.
Die beiden kleinen Statuen oberhalb des Sakramentshäuschens sind von Stein. Die rechts befindliche stand bis jetzt in einer Nische in der Ecke hinter dem Muffelaltar, während beim Sakramentshäuschen sich die nicht besonders schöne Tonfigur befand, welche jetzt an der Wand vor dem Muffelaltar aufgestellt ist. Der Grund für die vorgenommene Umstellung liegt in der schon bei oberflächlicher Betrachtung erkennbaren Übereinstimmung der beiden offenbar ein Ehepaar darstellenden Statuen. Bei der weiblichen Statue waren die Hände verletzt, bei der männlichen waren die Unterarme vom Hafner ergänzt. Beide machten einen jämmerlichen Eindruck. Auf ihren Häuptern fanden sich die Spuren ehemals vorhandener Kronen. Beide Figuren waren an ihrem unteren Ende in Stuck um 25 cm verlängert. Beim Abnehmen der Stuckmasse traten die alten steinernen Füße zutage. Die Frage nach den dargestellten Persönlichkeiten schien sich unter Beachtung aller Umstände (Vorhandensein ähnlicher Statuen in St. Sebald und St. Lorenz) mit Heinrich und Kunigunde beantworten zu lassen. Daher hat sich der Unterzeichnete bei der Instandsetzung für eine Ergänzung in diesem Sinne entschlossen. Während die Kaiserin in die rechte Hand das Zepter erhielt, wurde dem Kaiser das Modell des Bamberger Doms gegeben (Abb. 48, 49).

Abb. 48. Statue des Kaisers Heinrich vor der Restaurierung.

Abb. 49. Statue des Kaisers Heinrich nach der Restaurierung.
Das nächste Joch in der Mittelachse der Kirche weist die steinernen Statuen des Petrus und Paulus auf, welche geringe Ergänzungen an den Attributen erforderten. Unterhalb des Paulus ist das Wappen der Nürnberger Familie Usmer angebracht.
Daneben stehen zwei große hölzerne Statuen, ein Thomaschristus und eine klagende Maria (Abb. 91, 92). Unterhalb des ersteren fand sich auf der Konsole unter dem Verputz das Zeichen des Veit Stoß; auf der Konsole der Maria die Jahreszahl 1495. Die Statuen bilden offenbar mit den darunter befindlichen Vesperbildern von Veit Stoß (Abb. 95) eine gemeinsame Gruppe. Beim Thomaschristus fehlte die linke Hand und die Hälfte eines Fußes, auch bei der Maria waren Ergänzungen erforderlich. Beide übertüncht vorgefundenen Statuen haben ihren Holzcharakter wieder erhalten. Bemerkenswert erscheint, daß bei der Maria der über den linken Arm hängende Gewandzipfel nachträglich angesetzt ist. Nimmt man denselben weg, so weist die Komposition des Faltenwurfs an dieser Stelle eine große Leere auf.
Die nun folgenden kleinen Statuen sind ebenfalls von Holz, stammen aber sowohl wegen ihrer Größe als wegen ihrer flachen Ausdehnung aus einem der vielen ehemaligen Altäre der Kirche. Sie stellen einen Papst und einen Bischof dar; eine genaue Feststellung konnte mangels weiterer Attribute nicht erfolgen. Erneuerungen bei den Händen und an den Gewändern waren erforderlich; auch die Pontifikatstäbe wurden neu beigegeben.
Die folgende Statue hinter dem Muffelaltar zeigt ebenfalls einen nicht näher feststellbaren Bischof und ist von Stein. Sie befand sich bis jetzt rechts vom Hallerschen Fenster, und an ihrer Stelle war, wie oben erwähnt, der sogenannte Kaiser Heinrich aufgestellt. Auch bei der nächsten Statue aus Ton (bis jetzt am Sakramentshäuschen an Stelle Kaiser Heinrichs) läßt sich die dargestellte Persönlichkeit nicht feststellen. In Haltung und Ausführung macht die Figur keinen glücklichen Eindruck, jedoch dürfte dies hauptsächlich auf die in früherer Zeit ergänzten „leimenen“ Hände zurückzuführen sein, von deren Entfernung abgesehen wurde.
Um so interessanter sind die beiden folgenden, wohl auf einen und denselben Meister zurückzuführenden Statuen Erasmus (Abb. 93) und Sebaldus. Der erstere ein Bischof, trägt in der rechten Hand einen Haspel, das Werkzeug seines Martyriums, und in der linken ein Buch. Sebaldus, als Pilger dargestellt, trägt ein eigentümliches Kirchenmodell mit einem Dachreiter. Nachträglich und unorganisch war demselben ein Turm beigefügt, der bei der Restaurierung weggelassen wurde. Der abgeschlagene Pilgerstock wurde ergänzt. Erwähnenswert scheint, daß das Wappen unter dem Erasmus, ursprünglich Haller-Tetzel, durch Übermalung und Aufsetzen eines Lämmchens zu einem Schürstab-Großischen Wappen umgeändert ist.
Die nächsten Statuen von Stein, Maria (Abb. 94) und Elisabeth, bilden wieder eine Gruppe: die Behaimsche Heimsuchung. Bei der Elisabeth waren beide Hände zu erneuern, im übrigen waren nur einige Ergänzungen an den Gewändern und bei der Maria Ergänzungen an den Händen herzustellen.
Hieran schließt sich die Volckamersche Verkündigung, zwei große Statuen von Stein; der Engel, der die fehlenden Hände erhielt, von denen die linke Hand das Zepter trägt, und Maria, bei welcher ebenfalls einige, jedoch geringe Ergänzungen vorgenommen werden mußten.
Ferner befinden sich unterhalb des Gesimses noch zwei kleinere Statuen von Stein: ein Behaimscher Thomaschristus und eine Matrone, letztere mit dem Volckamerschen Wappen. Neben derselben konnten betende Stifterporträts aufgedeckt werden.
Auch die steinernen Vesperbilder von Veit Stoß (Abb. 95) machten eine Reihe von Ausbesserungen bei verstümmelten Händen, Gewandteilen und Schwertern erforderlich. Bei der Sebaldusstatue (Abb. 86) am nördlichen Vierungspfeiler konnte sich die Restaurierung auf eine Ergänzung des Pilgerstabes beschränken.
Im übrigen ist noch zu erwähnen ein hölzerner kleiner Thomaschristus, der seinen Platz, weil er sich an keiner anderen Stelle geeigneter anbringen ließ, von jeher auf dem Petrusaltar gefunden hat. Bei dieser Figur, ebenso wie bei der schönen Erzstatue Marias von Stephan Godl (Abb. 98), beschränkte sich die Restauration auf eine Reinigung.
Das Sakramentshäuschen, eine Stiftung von Muffel und Groland (Abb. 50), ist in seiner architektonischen Gliederung außerordentlich zierlich und reich ausgestattet. Leider waren viele Skulpturteile verloren gegangen oder zertrümmert und daher mannigfache Ergänzungen erforderlich. Die vollständige Polychromie fand sich nach Entfernung eines Ölfarbanstriches vor und wurde aufgefrischt. In der Nische, welche mit dem Standort des Thomaschristus korrespondiert, fehlt die wohl eine klagende Maria darstellende Statue.
Beim Schrein des Petrusaltares (Abb. 53, 54) waren sowohl die Skulpturen innerhalb des Schreines und die Predella wie auch die nach Augsburg zur Restauration gesendeten zwölf schönen Flügelbilder mit brauner Ölfarbe gleichmäßig überstrichen. Beim Abnehmen der letzteren kam an den Skulpturen die Polychromie in guter Erhaltung zum Vorschein, so daß z. B. das Glanzgold nur ganz weniger Ausbesserungen bedurfte. Die Mitra, die von zwei Engeln getragen wurde, fehlt. Leider fanden sich auch die sicherlich mit wertvollen Malereien geschmückten Predellatüren nicht mehr vor.
Im Herbst 1905 wurde auch die nördliche Sakristei instand gesetzt. Unter der Tünche zeigte sich bald die alte Polychromie, welche aufgefrischt wurde. Leider hat die Sakristei, die mit ihrem durch eine durchbrochene Treppe zugänglichen Obergeschoß und dem Kaiserchörlein eine eigenartige reizvolle Bauanlage bildet, früher viele störende Umänderungen erfahren. Die Öffnungen der Treppenwand waren wegen baulicher Mängel vermauert und hätten ohne anderweitige Stützkonstruktionen nicht geöffnet werden können. Eine Tür führt jetzt von der Straße in den ehemals abgeschlossenen intimen Raum. Die Piscina, früher von der Sakristei und vom Chor aus benutzbar, ist mit ihrem Abzugsgraben noch vorhanden, dient aber jetzt, zum Teil vermauert, als Nische für einen Gasofen. Die alte ehemalige Ofennische wurde an der Ostwand entdeckt und als Bücherschrank verwendet.

Abb. 50. Sakramentshäuschen im Ostchor.
An Stelle der kleinen alten Fenster fanden sich auf der Nordseite große Fenster vor; eine weitere in die östliche Altarnische gebrochene Fensteröffnung nimmt jener alle Stimmung. Andererseits aber hatte die Sakristei zu diesen Änderungen durch ihre Feuchtigkeit und dumpfe Luft Veranlassung gegeben. Rekonstruktionen waren also nicht veranlaßt und die neueren Arbeiten beschränkten sich daher, abgesehen von einigen nötigen Auswechslungen am Mauerwerk und dem Verdichten vieler offener Lagerfugen, auf die Herstellung einer Vertäfelung und eine Verbesserung der Ofenanlage.
Im Chor fanden sich die Stühle Hans Tuchers, Sebald Schreyers und mehrere andere alte Stühle, welche noch in der Mitte des vorigen Jahrhunderts vorhanden waren, leider nicht mehr vor. Die alten Handwerkerstühle (Abb. 125) erfuhren ebenso wie die Tucherschen Renaissancestühle eine gründliche Reparatur, wobei die an den letzteren angebrachten zwei kleinen Schnitzereien, St. Sebald vom ehemaligen Schreyer-Stuhl (Abbildung auf dem Titelblatt) und ein Wappen vom Grundherrnstuhl, abgenommen und neben den Hauptaltar versetzt wurden. Heideloffsche Seitenwangen an verschiedenen alten Stühlen wurden entfernt und durch einfache, möglichst indifferente Formen ersetzt.
Besonders schwierig gestalteten sich die Arbeiten an den gotischen Chorstühlen (Abb. 121, 122, 123), die sehr reich geschnitzt waren und jetzt noch Reste von außerordentlich wertvoller figürlicher Plastik aufweisen. Kein Mobiliargegenstand hatte sich aber, von einzelnen Statuen abgesehen, in einem so zertrümmerten, zusammengeflickten und wieder vernachlässigten Zustand gefunden wie diese Stühle. Zunächst mußten die Originalteile festgestellt werden, dann wurde eine Instandsetzung vorgenommen, bei der die fehlenden Teile in ihren Hauptformen in Eichenholz ergänzt, aber nicht im Detail ausgeschnitzt wurden. Es sollte sich die Restaurierung innerhalb des wiedergewonnenen, würdigen allgemeinen Eindruckes vom alten Original absondern, so daß besonders bei den Figuren keinerlei Vermischung mit neueren Zutaten auftrat.
Das Sebaldusgrab wurde, abgesehen von einigen kleinen Ausbesserungen (Ergänzung von fehlenden silbernen Rosetten), einer sorgfältigen Reinigung unterzogen.
Die beiden barocken Seitenaltäre wurden gründlich instandgesetzt und ausgebessert, wobei auch die Malereien auf der Rückseite wieder zur Geltung kamen. War doch sogar das Lorbeerlaub aus Zinn an den Säulen des Tucheraltares (Abb. 51) in früheren Zeiten in Verlust geraten.
Die in der Augsburger Galerie stattgehabte Restaurierung der wertvollen Tafelbilder, welche im Mai 1906 wieder an ihrem alten Platze aufgestellt werden konnten, war vom schönsten Erfolge begleitet. Außer einer sachverständigen Reinigung hat durch die berufene Hand des Konservators Mayer eine Abnahme vieler störender Übermalungen zum Teil in ziemlichem Umfange stattgefunden, so daß die ursprüngliche Farbenwirkung in überraschender Weise wieder zur Geltung gelangt ist (Taf. XV).
Eine der hauptsächlichsten Arbeiten im Ostchor wurde zu Anfang des Jahres 1906 begonnen: der Umbau der Hauptorgel.
Die bisherige Hauptorgel von St. Sebald (Abb. 126) ist eine der ältesten und wohl auch interessantesten Bayerns. Sie wurde im Jahre 1444 von Heinrich Traxdorf erbaut und war im Ostchor über dem Trennungsbogen gegen das südliche Seitenschiff angebracht. Sie bestand außer aus einem Podium, welches auf einem hölzernen vorgekragten Gewölbe ruhte und in der Mitte einen kleinen Pfeifenprospekt (sogenanntes Positiv) trug, aus dem eigentlichen Orgelwerk, das fast die ganze Giebelwand bedeckte und von einem zierlichen Gehäuse umschlossen war. Der Blasebalgraum befindet sich hinter der Giebelmauer. Die Verbindung zwischen diesem Raume und dem Orgelpodium bildet eine schmale Tür in der Giebelwand. Vermutlich hatte die alte Orgel schon bemalte Flügel, die zum Schutze der Pfeifen dienten und geöffnet werden konnten. Die Konsole, welche die mittlere Endigung des Holzgewölbes unterhalb der Orgel bildet, hat die Form einer Teufelsfratze mit beweglichem Kiefer, der während des Orgelspieles in Bewegung gesetzt werden konnte. Die beiden seitlichen Konsolen zeigen ein dänisches und ein französisches Wappen, die wiederholt in Verbindung mit dem Kirchenpatron in St. Sebald angewendet worden sind. Rings um das Orgelpodium fanden sich zwischen den herabhängenden Maßwerken reizvolle in Holz geschnitzte Figuren, darunter zwei Herolde mit den beiden Nürnberger Wappen. Die übrigen stellen Ritter, Frauen und Bauern dar und sind zum Teil sehr humorvoll gehalten. Die ganze Orgel ist aus Eichenholz hergestellt. Zu beiden Seiten waren auf der Wand teppichartig großzügige Ornamente in grünem Ton aufgemalt und innerhalb derselben musizierende Engel dargestellt.
Im Laufe der Jahrhunderte hat die Orgel freilich mannigfache Veränderungen erfahren und zwar in den Jahren 1572, 1658, 1691 und 1827. Im Jahre 1658 erhielt sie neue Malereien von Daniel Preißler auf den wohl schon vorhandenen Flügeln, und zwar eine Reihe Porträts der Pfarrer und Kirchenpfleger, aber auch von Stadtmusikern und ihren Dirigenten. Die gesteigerten musikalischen Ansprüche hatten wiederholt Verbesserungen und Erweiterungen des Orgelwerkes zur Folge, so daß allmählich auch das Gehäuse eingreifenden Veränderungen unterworfen worden war, wodurch die ursprüngliche Form desselben sehr beeinträchtigt wurde. Unter Heideloff wurde das Podium nach vorn sowohl wie nach beiden Seiten bedeutend erweitert, um für einen größeren Sängerchor Platz zu gewinnen. Die schönen Wandmalereien waren übertüncht und durch Balkenwerk verbaut worden.

Abb. 51. Partie aus dem Ostchor mit Tucheraltar, Sakramentshäuschen und Petrusaltar.
Beim Abbruch der Orgel ergab sich glücklicherweise aus der genauen Aufnahme und dem Vergleich der einzelnen Teile die Möglichkeit, das ursprüngliche Orgelgehäuse von 1444 mit völliger Sicherheit wieder herzustellen. Daß aber das vielfach ausgebesserte Orgelwerk den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügte, erscheint begreiflich. Die Kirchenverwaltung entschied sich daher für Beschaffung eines neuen Orgelwerkes und billigte auf Grund eines Gutachtens von Hauptprediger Dr. Geyer den Vorschlag des Unterzeichneten, das alte Gehäuse, von allen späteren Zutaten befreit, zu verwenden und in Verbindung mit den Wandmalereien wieder vollständig instandzusetzen. Die Aufgabe, 26 neue Register in dem engen Raum unterzubringen, war nicht leicht, und ein Hinausschieben des ganzen Gehäuses um 15 cm zur Erlangung einer größeren Tiefe konnte nicht umgangen werden. Das Orgelwerk selbst wurde durch Orgelbaumeister Strebel gebaut, während sämtliche Instandsetzungsarbeiten des Gehäuses und das neue Positiv mit den seitlichen Brüstungen in der Werkstätte der Bauhütte hergestellt wurden.
Auch die Wandmalereien zu beiden Seiten der Orgel, die in überraschender Weise zum Vorschein gekommen waren, erfuhren wieder eine Erneuerung.
Bei den Veränderungen, sowohl bei den Statuen wie an Reliefs und sonstigen Skulpturen, welche notwendigerweise vorgenommen werden mußten, hat in den meisten Fällen vorher eine photographische Aufnahme stattgefunden, so daß jederzeit Rechenschaft über den früheren Zustand gegeben werden kann. Die abgenommenen Ergänzungen selbst finden sich in der Bausammlung der Kirche aufbewahrt, die auch die gefertigten Hilfsmodelle und Pläne enthält. Sepulkren fanden sich in den Mensen der Altäre an verschiedenen Stellen, jedoch in bereits eröffnetem Zustande; zunächst im Hauptaltar mit einer Konsekrationsurkunde von 1379, ferner in der Mensa des Halleraltares und der südlichen Sakristei. Hier waren die Urkunden nur mehr als Reste vorhanden. Noch schlechter war der Zustand eines Holzkästchens mit vermoderter Einlage im Petrusaltar; im Tucheraltar fanden sich nur geringe Fragmente. Nach Feststellung der Urkunden und photographischer Aufnahme der Funde ließ das Pfarramt die letzteren wieder in ihre Höhlungen einschließen.
Bis zum Juli 1905 war die gefährliche Auswechslung auch des südlichen Vierungspfeilers glücklich beendet, und es konnte nach Entfernung der Zwischenwände die ganze Kirche dem Gottesdienste wieder übergeben werden.
Bei den mannigfaltigen und auf verschiedenen Gebieten gelegenen Aufgaben, welche die 3-1/2jährige Wiederherstellung mit sich brachte, konnte sich der Unterzeichnete der Unterstützung der schon genannten tüchtigen Mitarbeiter wie auch anderer Fachleute erfreuen.
Das Verhältnis der Bauleitung zur protestantischen Kirchenverwaltung, unter der Vorstandschaft von Stadtpfarrer J. Schiller, als der Bauherrin, und zum Bauausschuß, als deren Vertretung, war ein durchaus glückliches.
Der Bauausschuß, welcher in vielfachen Sitzungen die Berichte und Vorschläge des Bauleiters entgegennahm, hatte leider mitten in der Arbeit am 2. Juni 1905 seinen Vorsitzenden, den Hauptförderer der Wiederherstellung, Kirchenrat F. Michahelles, 1. Pfarrer an St. Sebald, verloren. Um ihn, den allverehrten und liebenswürdigen Mann, dem die Durchführung des großen Werkes sowohl durch die unermüdliche Beschaffung der Geldmittel wie durch die sachkundige, geschickte Leitung in erster Reihe zu danken ist, zu ehren, wurde im südlichen Seitenschiff seine wohlgetroffene Marmorbüste von F. Zadow (eine Stiftung von Justizrat Hilpert) aufgestellt. Mitglieder des Bauausschusses waren die Herren Baumeister und Privatier G. Goll, Magistratsrat H. Häberlein, Großhändler A. Heerdegen, Justizrat D. Hilpert, Kunstschlosser und Privatier A. Leibold und Fabriksbesitzer J. Thäter. Nach einer kurzen Verwesung des Vorsitzes durch Pfarrer Wunderer hatte die Leitung des Bauausschusses Stadtpfarrer Dr. Hagen, 1. Pfarrer an St. Sebald, übernommen und die Arbeiten nach Kräften gefördert und zu Ende geführt.

Abb. 52. Ostchor. Ansicht gegen Westen.
Bei der Beschaffung der Geldmittel stand dem Kirchenrat Michahelles der Verein für die Restaurierung der Sebalduskirche zur Seite, in dessen Ausschuß als stellvertretender Vorsitzender Justizrat C. Freiherr von Kreß, als Schriftführer Justizrat O. Vollhardt und als Schatzmeister Kommerzienrat C. Schwanhäußer tätig waren.
Die Mittel (Taf. VIII) flossen fast vollständig aus freiwilligen Beiträgen, bei welchen die Patrizierfamilien an erster Stelle standen. Auch die Kirchenverwaltung unterstützte die Wiederherstellung, teils durch größere Beiträge, die sie zur Abstellung der Bauschäden genehmigte, teils zu Zeiten, in denen ein niedriger Kassenstand vorhanden war, durch Vorschüsse.
Allerdings sind die bei der Inangriffnahme der Restaurierung gestellten Aufgaben an St. Sebald noch nicht alle gelöst. Die kostbaren Gobelins (Abb. 132 bis 136) befinden sich auch heute noch in einem traurigen Zustande. Wohl hat die Restaurierung eines kleinen Stückes gewissermaßen als Probestück durch Frau Irmisch in München stattgefunden und berechtigt zu der Annahme, daß auch die weiteren Ausbesserungen nicht wie bisher nur in Paris oder Italien, sondern in Deutschland gemacht werden können. Allein für diese künstlerische und kostspielige Arbeit fehlen vollständig die Mittel. Man mußte sich bei der gegenwärtigen Restaurierung darauf beschränken, die zerrissenen und zerschnittenen Stücke notdürftig wieder zu verbinden und mit Borten und Futterstoff neu zu versehen.
Das gleiche gilt bezüglich der wertvollen und prächtigen Glasmalereien im Ostchor (Abb. 107 bis 109), bei denen an vielen Stellen sich von außen durch die Einwirkungen der Atmosphäre eine dicke undurchsichtige Kruste gebildet hat, während die Schwarzlotaufmalung im Innern sich so abgelöst hat, daß sie sich mit dem Finger, wie der Kreidestrich auf einer Schiefertafel, wegwischen läßt. Baldige Hilfe tut not, wenn diese unschätzbaren Kunstwerke nicht zugrunde gehen sollen. Andererseits muß mit größter Vorsicht dabei zu Werke gegangen werden. Vielleicht verspricht ein neues Verfahren, welches die Hofglasmalerei Zettler in München gerade mit Rücksicht auf die Glasmalereien von St. Sebald erprobt hat und das in einer durchsichtigen leichten Überglasung der einzelnen Glasstücke besteht, zur Konservierung der Malereien gute Dienste zu leisten.
Die Frage einer Beleuchtung und Beheizung der Kirche ist wiederholt beraten, jedoch noch keiner Entscheidung entgegengeführt worden.
Nürnberg, den 15. Juli 1906.Prof. J. Schmitz, Architekt.
5. Nachtrag vom 15. Januar 1912.
Jedes Gebäude, auch wenn es noch so solid konstruiert ist, verlangt eine Instandhaltung zur Abwehr der regelmäßigen Schäden, die durch Wind und Wetter sowie durch andere äußere und innere Einflüsse hervorgerufen werden. Je zierlicher die Formen und je eleganter die Konstruktionen sind, desto größer ist auch die Gefahr einer Beeinträchtigung. Dazu kommt die bedauerliche Tatsache, daß infolge der heute den zahlreichen Kaminen entströmenden schwefeligen Gase besonders die Sandsteine in oft erschreckender Weise angegriffen werden und verwittern, wovon man sich in Nürnberg allenthalben überzeugen kann.
Die Verwaltung des Vereinigten protestantischen Kirchenvermögens hat sich denn auch der Einsicht nicht verschlossen, daß auch zur Instandhaltung der Sebalduskirche mit einem regelmäßigen Baubetrag gerechnet werden muß, und bringt mit demselben eine Reihe von kleineren Reparaturen zur Ausführung. Auf diese Weise wird es hoffentlich gelingen, nach und nach auch verschiedene Epitaphien am Äußeren der Kirche, an denen Arbeiten bislang noch nicht vordringlich schienen, die aber allmählich doch zugrunde gehen werden, vor Verfall zu retten. Unterdessen ist ein langgehegter Wunsch der Gemeinde in Erfüllung gegangen: die Kirche hat eine Heizung erhalten. Diese, die erste elektrische Kirchenheizung in Deutschland, hat in weiten Kreisen großes Interesse hervorgerufen (Zentralblatt der Bauverwaltung, Berlin, 1912, S. 58 f.). Aus Rücksicht auf die zahlreichen Kunstschätze der Kirche, bei denen eine Schädigung durch periodische Erwärmung des ganzen Luftraumes befürchtet wurde, entschloß man sich zu einer Fußschemelheizung, die allgemeine Befriedigung gefunden hat. Als ganz besonders erfreulich muß dabei hervorgehoben werden, daß die Erscheinung des Kircheninnern, abgesehen von einigen kleinen nicht störenden Holzkästchen, nicht die geringste Änderung oder Beeinträchtigung erfuhr. Sind die Betriebskosten auch vorläufig noch etwas hoch, so besteht doch die Hoffnung, daß mit einer Verbilligung der elektrischen Kraft in absehbarer Zeit gerechnet werden kann.
Schwieriger scheint die Frage der Beleuchtung der Kirche sich lösen zu lassen und zwar besonders deshalb, weil die Beschaffung entsprechender, würdiger Beleuchtungskörper große Mittel erfordert. Auch die Instandsetzung der kostbaren Glasmalereien ist bis zum Erscheinen dieses Buches aus dem gleichen Grunde zurückgestellt geblieben.
Tafel XIII.

Baukosten der Wiederherstellung der Sebalduskirche. 1885–1906.
Tafel XIV.

Sebaldusgrab von Peter Vischer.
Fußnote: