Sachregister.
Reading edition
Absolutes 17. 22–24. 39. 42. 65. 144.
Agrariertum 117 bis 119.
Alphorn 107. 124.
Altdeutsches 1. 13. 85–94. 123–125.
Antike 26–31. 36. 70 f. 74 f. 81 f. 84 bis 87. 93. 95 f. 98 f.
Audition colorée 108.
Baukunst 1. 86.
Befreiungskriege 112–118.
Berlin 143.
Bergmannsleben 138.
Bewußt und unbewußt 4–10. 36. 40–42. 138–146.
Bibel 72 f. 78.
Bildlichkeit 59. 108 f.
Bildung 11. 113. 144.
Christus, Christentum 73–75. 93.
Deutschland, Junges 120. 131.
Deutschtum 89–91. 113–117.
Dresden 98. 143.
Dualismus 18. 41. 51. 64. 141 f.
Ehe 67–70.
Ekstase 21. 56. 106. 142.
Enthusiasmus 25.
Erdlebenbildkunst 103.
Ethik 10–12. 17 f. 38 f. 59. 65–72.
Frauenfrage 67. 70 bis 72.
Frühromantik und jüngere Romantik 1–3. 121–162.
Galvanismus 49 f. 51. 54 f.
Galvanismus des Geistes 54 f.
Gasel 126.
Gefühl s. Bewußt und unbewußt.
Genie 1. 36. 41. 64. 85. 106.
Germanistik 91–94.
Goldenes Zeitalter 26 f.
Hanswurst 128.
Harmonie, Seelische 6. 10 f. 17 f. 27 f. 30 f. 34. 71. 80. 84 bis 87. 119. 141. 146.
Homöopathie 50.
Identitätssystem 42 f.
Illusionszerstörung, Stimmungsbrechung 35. 127–134.
Indien 81–83. 121. 126.
Individualität, Persönlichkeit 1. 12. 38 f. 43 f. 64. 66. 88. 113. 115. 117.
Intellektuelle Anschauung 19 f. 31 f. 35. 55 f. 69. 88.
Ironie, Romantische 19 f. 24. 32–34. 80. 127–130 (Drama). 130–134 (Roman u. Lyrik). 137.
Irritabilität 49. 51. 55.
Jesuiten 78.
Katholizismus 77 f. 80. 83–87. 99 bis 101. 119 f.
Klassisch s. Antike u. Romantisch.
Kollektivismus siehe Soziales.
Komödie 128–130. 137.
Kosmopolitismus d. Romantik 113. 117. 120.
Kunst 1. 7. 86 f. 97 bis 103.
L’art pour l’art 25.
Lebenskunst, Lebensproblem 25 f. 146 bis 162.
Liebe 23 f. 60–65. 70. 77. 83 f. 162.
Lyrik 109–112. 114 f. 122–126. 130.
Magie 17. 19–21. 48. 55. 137. 139.
Magischer Idealismus 21. 55. 139.
Magnet, Magnetismus 41 f. 87.
— Animalischer Magnetismus 50. 55. 139–141. 146.
Malerei 86 f. 97 bis 103.
Märchen 137–139.
Metaphysisches Bedürfnis 3. 5 f. 9 f. 23 f. 33. 46. 143 f.
Metrik 111 f.
Minnesang 89. 91 f. 94. 111. 136.
Mittelalter 1. 13. 78. 86–94. 159 f.
Mittelpunkt s. Zentrum.
Monismus 60. 64 f. 75. 142. 149.
Musik 103–108.
Mythologie, Neue 15. 58. 109. 135 f.
Nachtseite der Natur 139–146.
Naturphilosophie 14 f. 40 ff. 48–53 (Schelling). 53 bis 58 (Novalis u. Fr. Schlegel). 73. 78. 109. 127. 134. 137 bis 139.
Naturwissenschaft d. 18. Jahrhunderts 48–50.
Nazarenismus 101 f.
Neuplatonismus 56.
Organismus, Organisch 10. 15–17. 42. 44–47. 49 f. 64. 66. 86 f. 101 f. 136.
Orient 58. 80–83. 92.
Persien 126.
Philister 66. 133. 142.
Phlogiston 49.
Poesie der Poesie 35 f. 59–65.
Polarität 19. 41. 51.
Politik, romantische 1. 78. 112–120.
Prédilection d’artiste für katholische Kunst 100.
Proteisches 17–19. 34. 149 f.
Protestantismus 78. 100.
Reaktion 112. 118 bis 120.
Realismus 9. 14. 43 (philosophisch). 142 f. (ästhetisch).
Reim 111 f.
Religion 7–9. 12 f. 37–39. 43. 59. 71–81. 96. 119. 144. 157. 159 f.
Revolution, Französische 113. 117 f.
Roman 130–132. 149–151. 161.
Romanisches (s. auch Spanien) 111 f.
Romantisch (Definitionen) 29–37. 62. 80–87. 93. 121. R. und klassisch 81 f. 121.
Schicksal u. Willensfreiheit 151–157.
Schicksalstragödie 96. 151–158.
Schlegelianismus d. Naturwissenschaften 48. 53–59. 135.
Sehnsucht 17. 23–25. 29. 62 f. 65. 93. 122. 162.
Sensibilität 49. 51. 55.
Sentimentalisch 29. 62.
Somnambulismus 55. 139 f. 146.
Soziales 112–120.
Spanien 83 f. 87. 95–97. 125 f. 159.
Stimmungsbrechung s. Illusionszerstörung.
Sturm und Drang 1–11. 36. 66 f. 88. 148. 158. 162.
Σύνθεσις oder σύστασις τῶν πραγμάτων 147 f. 158. 160.
Tod 74–76.
Traum 139–141.
Transzendentaler Idealismus 37. 41. 43.
Transzendentalpoesie 35 f. 130. 134.
Unendliches 22–24. 31. 33. 37–39. 43. 60–65. 75. 84. 93. 112. 122. 142. 149. 162.
Universum 37–39. 42. 44. 46 f. 52. 59 bis 61. 65. 70 f. 74.
Universalpoesie 31. 162.
Vitalismus 40. 49 f. 55.
Volkslieder u. Volksbücher 1. 13. 89. 117. 121–126. 136.
Wald 138.
Wasser 138.
Willensfreiheit und Determinismus 151–157.
Witz 34 f. 69. 133.
Wunderliches und Wunderbares 143.
Wünschelrute 139 f.
Zentrum, Mittelpunkt 47. 57. 64. 148.

Druck von B. G. Teubner in Dresden.
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.
Das Erlebnis und die Dichtung
Lessing, Goethe, Novalis, Hölderlin
Vier Aufsätze von Wilhelm Dilthey.
[VI u. 455 S.] gr. 8. 1907. 2. erw. Aufl. Geh. M. 5.—, in Leinw. geb. M. 6.—
„... Dieses tiefe und schöne Buch gewährt einen starken Reiz, Diltheys feinfühlig wägende und leitende Hand das künstlerische Fazit so außerordentlicher Phänomene im unmittelbaren Anschluß an die knappe, großlinige Darstellung ihres Wesens und Lebens ziehen zu sehen. Hier, das fühlt man auf Schritt und Tritt, liegt auch wahrhaft inneres Erlebnis eines Mannes zugrunde, dessen eigene Geistesbeschaffenheit ihn zum nachschöpferischen Eindringen in die Welt unserer Dichter und Denker geradezu bestimmen mußte.... Was diesen auf einen Lebenszeitraum von 40 Jahren verteilten — man wendet hier das Wort fast instinktiv an — klassischen Aufsätzen ein ganz besonders edles Gepräge gibt, das ist der goldene Schimmer geistiger Jugendfrische, der sie verklärt, die lautere Verehrung unserer höchsten literarisch-künstlerischen Kulturwerke, der den Ausdruck überall durchzittert. Hier schreibt Ehrfurcht, und zwar lebendige Ehrfurcht, die sich den Geistern und ihrem Werk in liebendem Erkenntnisdrange hingibt und weiß, warum sie es tut.“
(Das literarische Echo.)
Psychologie der Volksdichtung
Von Dr. Otto Böckel.
[VI u. 432 S.] gr. 8. 1906. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—
„Dies Buch ist so reichhaltig und dabei so übersichtlich klar geordnet und so schlicht anmutig ohne allen Gelehrtendünkel und vielsprachigen Ballast geschrieben, daß es sicherlich sehr viele mit Freude lesen werden. Und niemand wird es ohne Wissensbereicherung aus der Hand legen. Es hat doppelten Wert. Es bietet in seinem eigentlichen Texte eine großartig umfassende Abhandlung über das Wesen des Volksliedes, in seinen überaus zahlreichen Anmerkungen eine Bibliographie zum Thema und somit einen Wegweiser für jeden, der die empfangenen Anregungen in ein oder anderer Hinsicht zu gediegeneren Kenntnissen ausbauen will.“
(Tägliche Rundschau.)
„Wie müßten doch Herder und Goethe, die Brüder Grimm und Uhland voll Freude und voll Dankes sein über dieses Buch, die reife Frucht eines dem Volkslied gewidmeten Lebenswerkes. Die Psyche des Volksliedes hat sich ihm in ihrer vollen Klarheit und Totalität eröffnet, und so kommt sie auch bei größtem Ernst der wissenschaftlichen Darstellung schön und unwiderstehlich in ihrer Macht durch das ganze Buch zum Ausdruck: zur Wirkung auf den Leser.“
(Frankfurter Zeitung.)
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.
Gottfried Keller
Sieben Vorlesungen von Professor Dr. Albert Köster.
2. Auflage. Mit einer Reproduktion der Radierung Gottfried Kellers von Stauffer-Bern in Heliogravüre
[VI u. 160 S.] gr. 8. 1907. In Leinwand geb. M. 3.20
„Wir besitzen eine große Anzahl von Biographien G. Kellers, aber keine, welche in so kurzer, anziehender Form so klar und deutlich den Kern von Kellers Leben und Werken darlegt, wie dies in den „sieben Vorlesungen“ geschieht, die K. hier in überarbeiteter Ausgabe zum zweiten Male in die Welt sendet. Man mag das Büchlein wo immer aufschlagen und zu lesen beginnen, so wird es fesseln durch die Tiefe der Auffassung, die sich bei K. mit der Gabe einer flüssigen und eindringlichen Darstellung paart.“
(Allgemeines Literaturblatt.)
„Der Verfasser hat sich an den Ausspruch Gottfried Kellers gehalten, wonach das schlichteste Buch über einen Dichter meist auch das ehrlichste ist. Durch die schlichte und liebevolle, dabei mit klarem kritischen Blick geschaute Darlegung des Lebens- und künstlerischen Werdeganges des Dichters wird vor allem jenen, die Keller schon aus seinen Werken lieben gelernt haben, die dichterische, wie die aus so schweren Entwicklungskämpfen hervorgegangene menschliche Persönlichkeit näher gerückt werden; für manches in seinen Werken wird ihnen ein tieferes Verständnis aufgehen.“
(Schwäbischer Merkur.)
Goethes Selbstzeugnisse über seine Stellung zur Religion u. zu religiös-kirchlich. Fragen
In zeitlicher Folge zusammengestellt von D. Dr. Theodor Vogel
3. Auflage. Mit Buchschmuck von E. Kuithon
[IV u. 262 S.] gr. 8. 1903. Geh. M. 3.20, in Leinw. geb. M. 4.—
„Wem daran liegt, daß die wahre Einsicht in Goethes Wesen und Art, das echte und rechte Verständnis unseres Dichterfürsten immer mehr gewonnen und die Erkenntnis seiner Größe immer klarer, sicherer und inniger werde, der wird es mit lebhafter Freude begrüßen, daß die vorliegende Schrift in neuer Auflage erschienen ist.... Das gesamte geistige und soziale Leben unseres Volkes wird aus Vogels schönem Werke reichen Gewinn ziehen, namentlich aber ist der Freund und Verehrer Goethes dem Verfasser für seine mühevolle und selbstlose Arbeit zu wärmstem Danke verpflichtet.“
(Otto Lyon i. d. Zeitschr. f. d. deutsch. Unterr.)
„Die Arbeit eines feinen Geistes und eines tiefen Gemütes ist ganz dazu geschaffen, manchem zur Aufklärung und zur Erbauung zu dienen.“
(Der Türmer.)
„Es war mir ein Erbauungsbuch und wird es noch lange sein. Mehr kann man kaum von einem Buch sagen.“
(Die Gesellschaft.)
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.
„Aus Natur und Geisteswelt.“
Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens. Jeder Band (v. 120–180 Seiten) ist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.
Jeder Band geh. M. 1.—, in Leinwand geb. M. 1.25.
In der Sammlung sind u. a. erschienen:
Bruinier, J. W., das deutsche Volkslied. Über Wesen und Werden des deutschen Volksgesanges. 2. Auflage. (Nr. 7.)
Das Buchgewerbe und die Kultur. Sechs Vorträge gehalten im Auftrage des Deutschen Buchgewerbevereins. (Nr. 182.)
Hensel, P., Rousseau. Mit einem Bildnisse Rousseaus. (Nr. 180.)
Kahle, B., Henrik Ibsen, Björnstjerne Björnson und ihre Zeitgenossen. Mit 7 Bildnissen auf 4 Tafeln. (Nr. 193.)
Krebs, C., Haydn, Mozart, Beethoven. Mit vier Bildnissen auf Tafeln. (Nr. 92.)
Külpe, O., Immanuel Kant; Darstellung und Würdigung. Mit einem Bildnisse Kants. (Nr. 146.)
v. Negelein, J., germanische Mythologie. (Nr. 95.)
Paulsen, Fr., das deutsche Bildungswesen in seiner geschichtlichen Entwickelung. (Nr. 100.)
Sieper, E., Shakespeare und seine Zeit. Mit 3 Tafeln und 3 Textbildern. (Nr. 185.)
Uhl, W., Entstehung und Entwicklung unserer Muttersprache. Mit vielen Abbildungen im Text und auf Tafeln, sowie mit einer Karte. (Nr. 84.)
Unger, A. W., wie ein Buch entsteht. Mit 7 Tafeln und 26 Abbildungen im Text. (Nr. 175.)
Weise, O., Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit. 2. Aufl. Mit 37 Abbildungen. (Nr. 4.)
Witkowski, G., das deutsche Drama des neunzehnten Jahrhunderts. In seiner Entwicklung dargestellt. 2. Auflage. Mit einem Bildnis Hebbels. (Nr. 51.)
Ziegler, Th., Schiller. Mit dem Bildnis Schillers von Kügelgen in Heliogravüre. (Nr. 74.)
Nähere Angaben über diese Bände siehe im Anhang.
VERLAG VON B. G. TEUBNER IN LEIPZIG UND BERLIN.
ELEMENTARGESETZE DER BILDENDEN KUNST
GRUNDLAGEN EINER PRAKTISCHEN ÄSTHETIK
VON
HANS CORNELIUS
Mit 240 Abbildungen im Text und auf 13 Tafeln
[VIII u. 197 S.] gr. 8. 1908. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—
Arbeiten alle bildenden Künste für das Auge und beginnt alle Erkenntnis der Dinge durch dieses mit der Erkenntnis von Raum und Form, so muß die elementare Aufgabe aller künstlerischen Gestaltung darin bestehen, dem Auge dasjenige zu geben, was für die Erkenntnis von Raum und Form erforderlich ist und ihm aus dem Wege zu räumen, was solcher Erkenntnis im Wege steht.
Die verschiedenen Forderungen, welche für die Lösung dieser Aufgabe zu erfüllen sind, werden in dem vorliegenden Buche in Anknüpfung an Hildebrandsche Anschauungen systematisch entwickelt und an über 250 Beispielen und Gegenbeispielen aus allen Gebieten alter und neuer Kunst, aus Malerei und Graphik, Plastik und Architektur, insbesondere aber auch aus allen Zweigen kunstgewerblicher und kunstindustrieller Tätigkeit, erläutert.
So wendet sich das Buch an Künstler, Kunstgewerbler und Kunstindustrielle, an jeden, der sich in der Praxis mit irgendwelchen künstlerischen Fragen auseinanderzusetzen hat, aber auch an jeden, der sich mit dem oberflächlichen Gefallenfinden an Werken der Kunst nicht begnügen, sondern sich der Gründe ablehnender oder zustimmender Empfindung bewußt werden möchte.