Der Weltkrieg
Reading edition
von
Karl Helfferich
I. Band

1919
Verlegt bei Ullstein & Co in Berlin
Die Vorgeschichte des Weltkrieges
von
Karl Helfferich

1919
Verlegt bei Ullstein & Co in Berlin
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Uebersetzung, vorbehalten. Amerikanisches Copyright 1919 by Ullstein & Co, Berlin
Inhalt
Vorwort9, 10
Vom Dreibund zum Dreiverband11–62
Die Verschiebung der Mächtegruppierung seit Bismarcks Abgang13–33
Bismarcks „cauchemar des coalitions“ und sein System der Sicherungen 13–16. Das Abbröckeln des Bismarckschen Systems 16–19. Die englisch-französische Entente 19–24. Belgiens Verhältnis zur Entente 24, 25. Die britisch-russische Verständigung 25–27. Italiens Versöhnung mit Frankreich 27–29. Japan 29–31. Die Vereinigten Staaten 31, 32. Die Mächtegruppierung beim Ausgang der Bülowschen Kanzlerschaft 32, 33.
Die treibenden Kräfte33–62
Unsere Politik der mangelnden Gegengewichte 33–35. Ungeschicklichkeiten und Schroffheiten 35–37. Deutschland und Österreich-Ungarn politisch saturiert 37, 38. Frankreichs Revanchedurst und koloniale Ausdehnung 38–40. Rußlands Drang nach Konstantinopel und dem Balkan 40–42. Italiens Irredenta- und Tripoliswünsche 42, 43. Die britische Handelseifersucht 43–49. Die Bagdadbahn 49, 50. Die Flottenfrage 50–55. Das Wettrüsten 55–60. Der Dreibund Versicherungsgesellschaft, die Triple-Entente Erwerbsgesellschaft 60–62.
Die Etappen zum Weltkrieg63–112
Vorbemerkung65
Die bosnische Krisis66–72
Die türkische Revolution 66. Österreich-Ungarn erklärt seine Souveränität über Bosnien und die Herzegowina 67, 68. Deutschlands Stellung zum österreichisch-türkischen Konflikt 68, 69. Die Stellung der Großmächte 69–71. Friedliche Beilegung 71, 72.
Verständigungsversuche mit Frankreich und Rußland72–77
Das deutsch-französische Marokko-Abkommen vom 9. Februar 1909 72–74. Das Potsdamer Abkommen zwischen Deutschland und Rußland 74–77.
Die Marokkokrisis von 191177–87
Keine deutsch-französische Entspannung durch das Abkommen von 1909 77, 78. Besetzung von Fez durch die Franzosen 78, 79. Deutsche Verständigungsvorschläge 79–81. Agadir 81–83. Verhandlungen zwischen Kiderlen und Cambon 83. Einmischung Englands 83–85. Deutsch-französischer Vertrag vom 4. November 1911 85–87.
Lord Haldanes Mission87–91
Reaktion auf die deutschfeindliche Politik der britischen Regierung 87, 88. Flottenfrage 88. Neutralitätsabkommen 88–90. Ergebnislosigkeit der Besprechungen 91.
Der Tripoliskrieg91–94
Italiens Kriegserklärung 91, 92. Wirkung auf das deutsch-türkische Verhältnis 92. Wirkung auf Frankreich, England und Rußland 92–94.
Die beiden Balkankriege95–112
Der Balkanbund 95. Die Haltung der Großmächte 96–101. Englands zwiespältige Politik 101, 102. Deutschlands Haltung zu dem russisch-österreichischen Konflikt 102–109. Frankreichs Unterordnung unter die russische Politik 109, 110. Der zweite Balkankrieg und der Bukarester Friede 110, 111. Die großserbische und die albanische Gefahr 111, 112.
Die letzten Verständigungsversuche113–166
Vorbemerkung115, 116
Die Verständigung mit England über die afrikanischen Kolonialfragen116–120
Das deutsch-englische Abkommen von 1898 über die Liquidation des portugiesischen Kolonialbesitzes 116–118. Die Kolonialverhandlungen von 1913/14 118–120.
Die vorderasiatischen Fragen, insbesondere die Bagdadbahn120–138
Bagdadbahn und deutsch-englische Beziehungen 120, 121. Die Anfänge der Bagdadbahn 121–126. Das Bagdadbahnprojekt auf internationaler Grundlage 126–130. Die Ablehnung einer Beteiligung durch die englische und französische Regierung 130, 131. Die Bagdadbahn als deutsches Unternehmen 131–134. Die jungtürkische Revolution und neuer Kampf um die Bagdadbahn 134–138.
Die Verständigung mit Frankreich über die türkischen Eisenbahnfragen138–142
„Séparation nette“ im Bagdadbahnunternehmen 138–141. Vereinbarungen über die beiderseitigen Eisenbahninteressen in der Türkei 141, 142.
Die Verständigung mit England über die vorderasiatischen Fragen142–154
Ziele der britischen Regierung 142–145. Der deutsche und der türkische Standpunkt 145–148. Flußschiffahrt, Bewässerungsanlagen und Petroleum in Mesopotamien 148–150. Die Verständigung 150–154.
Die deutsch-englische Verständigung und die englisch-russische Marinekonvention155–166
Ehrlicher Verständigungswille? 155, 156. Iswolskis Bündnisvorschlag 156, 157. Das britisch-russische Marineabkommen 157, 158. Der Geist der britischen Politik 158–160. Kriegsstimmung in Frankreich und Rußland 160–163. Die Aussichtslosigkeit der deutsch-britischen Verständigung 163–166.
Der Ausbruch des Weltkrieges167–230
Die Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand 169–171. Die Haltung der deutschen Regierung in dem österreichisch-serbischen Konflikt 172–175. Das österreichisch-ungarische Ultimatum an Serbien 175. Die deutsche Regierung und das Ultimatum 175–181. Der Deutsche Kaiser und das Ultimatum 182. Deutschlands Friedenswille; die mangelhafte militärische, diplomatische und wirtschaftliche Kriegsvorbereitung 183–186. Rußlands Einmischung 187, 188. Meine Unterredung mit Herrn Davydoff vom 26. und 27. Juli 1914 188–198. Die russische Kriegspartei 198, 199. Die Haltung Frankreichs 199, 200. Die Haltung Englands 200–203. Der Druck der deutschen Regierung auf das Wiener Kabinett und sein Erfolg 204–207. Die russische Generalmobilmachung 208, 209. Des Zaren Befehl auf Einstellung der Mobilmachung nicht befolgt 209. Englands Rückendeckung für Frankreich und Rußland 210. Deutschlands Schritte in Petersburg und Paris 211–213. England wirft die Frage der belgischen Neutralität auf und weigert sich selbst, unter irgendwelchen Bedingungen seine Neutralität zuzusagen 213–215. Die deutsche Mobilmachung 216. Die Überlegenheit der britischen Diplomatie 216–219. Sir Edward Grey sucht einen zugkräftigen Kriegsgrund 220–222. Die Verletzung der belgischen Neutralität als Kriegsvorwand 222–225. Der Kaiser über seine Friedensbemühungen und über die künftige Mächtegruppierung 226–229. Der Triumph der britischen Politik 229–230.