Zehntes Kapitel Wie ein Gerechter zum Frieden einging
Friedrich Meister translation
Die Schützlinge des Pawneehäuptlings fanden in der Niederlassung seines Stammes die gastlichste Aufnahme. Die Artilleristen hatten ihren Hauptmann bereits erwartet, und wenn ihre Zahl auch nicht groß war, so verlieh doch die Anwesenheit und Dienstergebenheit so wohldisziplinierter und gut bewaffneter Männer dem Offizier und seinen Gefährten ein Gefühl größter Sicherheit; auch wurde die unangefochtene Rückkehr derselben nach den Ansiedlungen dadurch gewährleistet.
Und dorthin machten Middleton und Inez, Paul und Ellen und auch der Naturforscher sich bald auf den Weg, und zwar in einem großen Boote, das die Artilleristen von einem den Fluß heraufkommenden Händler zu diesem Zweck erstanden hatten. Von Hartherz und den Seinen verabschiedeten sie sich voll Dank und mit gegenseitiger, aufrichtiger Herzlichkeit.
Ganz zuletzt stieg der Trapper mit seinem treuen Hektor in das Boot. Er trug, wie immer, einen kleinen Packen auf dem Rücken. Nachdem man unter allerlei Gesprächen über die Eigenarten der verschiedenen Indianerstämme eine längere Strecke zurückgelegt hatte, wendete der Alte sich an den das Boot steuernden Soldaten mit der Aufforderung, auf das Ufer abzuhalten.
„Aber warum, alter Freund?“ fragte Middleton erstaunt.
„Ihr sollt nicht lange aufgehalten werden,“ versetzte der Trapper, und selbst mit Hand anlegend, lenkte er das Fahrzeug an eine zum Aussteigen geeignete Stelle. Als er daselbst festlag, öffnete er seinen Packen und begann darin herumzukramen.
„Ehe wir scheiden, Hauptmann,“ sagte er, „möchte ich Euch noch bitten, mir einen Dienst zu erweisen, der Euch nur wenig Mühe machen soll —“
„Scheiden?“ unterbrach ihn Middleton bestürzt. „Wollt Ihr uns denn verlassen?“
„Was?“ rief auch der Bienenjäger, als wäre er aus den Wolken gefallen. „Ihr werdet doch nicht zu Fuß nach den Ansiedlungen wandern?“
„Nein, mein Junge,“ lächelte der Alte, „nach den Ansiedlungen zieht mein Herz mich nicht; ich denke in Gottes Wildnis meine Tage zu beschließen.“
„Freund, Ihr habt mich tief erschreckt!“ nahm Middleton wieder das Wort. „Nimmermehr hätte ich gedacht, daß ich mich in diesem Leben wieder von Euch trennen sollte! Ich war schon so glücklich in dem Gedanken, Euch in meinem Heim ein Ruheplätzchen bereiten und wie ein treuer Sohn Eure letzten Lebensjahre zu recht angenehmen und friedlichen gestalten zu können. O, bleibt bei uns, ich bitte Euch so sehr ich kann!“
„Ich weiß, Knabe, ich weiß, Ihr meint es gut, Ihr seid wie Euer Großvater. Aber es kann nicht sein. Seht —“
„Alter Trapper,“ unterbrach ihn der ungestüme Paul, dem seine sonst so kräftige Stimme jetzt beinahe den Dienst versagte, „ich mache Euch einen Vorschlag. Ich biete Euch die Hälfte meines Wigwams, dazu den allerbesten Honig und das beste Büffelfleisch, ausschließlich vom Höcker, versteht sich, und von Frau Ellen Hover großartig zubereitet, wenn Ihr zu uns ziehen wollt. Ihr sollt geliebt und geehrt werden wie ein Vater. Schlagt ein, mehr kann ich nicht sagen!“
„Dank Euch, Knabe, dank Euch,“ antwortete der alte Mann, tief über seinen Packen geneigt; „aber es kann nicht sein, es kann nicht sein.“
Auch Doktor Battius versuchte seine Überredungskunst, allein ebenfalls vergeblich.
„Genug,“ sagte endlich der Hauptmann, „laßt ihm seinen Willen. Soviel ich von diesem außerordentlichen Manne gehört und nun auch gesehen habe, läßt er sich von einem einmal gefaßten Entschlusse nicht abbringen. Teilt uns nun mit, lieber Freund, was wir für Euch tun können.“
„Das soll Euch nicht viel Mühe verursachen, Hauptmann,“ versetzte der Trapper, der endlich mit seinem Kramen fertiggeworden war. „Hier habe ich vier Biberfelle, und da noch eins vom Waschbären; viel wert sind sie ja nicht, aber ein paar Fallen gibt's schon dafür. Die Sioux haben mir nämlich meine besten Fallen gestohlen, und die muß ich ersetzt haben, wenn ich im kommenden Winter nicht in Not geraten soll. Tauscht mir also gegen dies Pelzwerk zwei gute Fallen ein und schickt sie mit einem der Händler nach dem Dorfe der Pawnees. Vergeßt aber nicht, mein Zeichen auf den Packen zu malen — den Buchstaben N, ein Hundeohr und ein Büchsenschloß; dann wird mir keine Rothaut mein Recht daran streitig machen. Freilich kann ich Euch als Entgelt dafür nichts geben als meinen Dank, es sei denn, daß Ihr das Waschbärenfell —“
„Euer Wunsch soll erfüllt werden,“ sagte der Hauptmann schnell. „Wollte Gott nur, daß ich noch mehr für Euch tun könnte.“
Der Trapper schwieg eine kleine Weile, dann blickte er auf den jungen Jagdhund des Offiziers und begann:
„Diesmal rede ich nicht für mich selber, sondern für einen anderen. Da ist mein Hektor; wie sein Herr, so hat auch er schon lange die Grenze überschritten, die Gott sonst dem Leben von seinesgleichen gesetzt hat. Solch eine Kreatur hat ihre Empfindungen und Gefühle ebensogut wie ein Christenmensch. Nun ist ihm in dieser letzten Zeit Euer Tier da ein lieber Kamerad und Freund geworden, und ich muß sagen, daß es mir nahegeht, daß er sich nun von ihm trennen soll. Ich frage Euch daher, ob Ihr mir den Hund überlassen, oder, wenn er Euch zu wertvoll ist, ob Ihr ihn mir bis zum Frühjahr leihen wollt, denn länger wird mein Hektor nicht mehr am Leben sein.“
„Nehmt ihn!“ rief Middleton. „Nehmt alles, was Euch sonst noch gefällt!“
Der alte Mann stieg ans Land und pfiff den Hunden, die ihm beide bereitwilligst folgten. Dann nahm man Abschied. Nur wenig wurde dabei gesprochen. Der Trapper reichte jedem mit mildem, feierlichem Ernst die Hand. Middleton vermochte vor Ergriffenheit kein Wort zu äußern, ebenso Paul, der statt dessen zu pfeifen versuchte, was ihm jedoch jämmerlich mißlang. Auch Doktor Battius war tief gerührt; die Frauen schluchzten. Als die letzte Hand gedrückt war, schob der alte Mann selber das Boot ins tiefere Wasser zurück, wo es sogleich von der Strömung erfaßt wurde. Alle saßen schweigend, auch kein Ruder wurde ausgelegt, bis das Fahrzeug einen Hügel umschifft hatte, der seinen Insassen den Trapper aus den Augen brachte. Zuletzt sahen sie ihn, wie er regungslos auf seine lange Büchse gelehnt stand; Hektor lag zu seinen Füßen, und der jüngere Hund sprang lustig auf dem Sande umher.

Ein Jahr war vergangen, und der Herbstwind strich über die Prärie.
Die Sonne neigte sich bereits zum Untergang, als eine kleine Schar von Reitern von der Hochebene, die sie bisher, vom Missouriflusse kommend, durchkreuzt hatten, in den noch immer mit üppigem Grase bestandenen weiten Grund hinunterritt, in dem das Dorf der Pawnee-Loups sich ausbreitete.
Der Führer der Schar war Middleton; unter den Begleitern desselben machte Paul Hover sich durch sein munteres Wesen am meisten bemerkbar. Der letztere hatte die Bienenjägerei aufgegeben und betrieb daheim die Landwirtschaft; sein Weib Ellen hatte dies verlangt und auch durchgesetzt. Middleton hatte zum Zweck der Landesaufnahme gewisse Gebietsteile zu bereisen und die Gelegenheit benutzt, den alten Freunden einen Besuch abzustatten.
Auf dem Grunde zerstreut grasten, von indianischen Knaben gehütet, die Rosse der Pawnees; unter ihnen befand sich auch der Asinus des Doktor Battius, den der letztere damals seinen Gastfreunden als Geschenk belassen hatte. Der ehrliche Graue war dick und fett geworden und wurde von Paul mit fröhlichem Lachen begrüßt.
Middleton hatte, ehe er das Dorfgebiet betrat, einen Boten vorausgesandt, der sein Kommen den Häuptlingen melden sollte. Vergeblich aber wartete er auf eine Antwort, auf ein Zeichen des Willkommens, wie es dem indianischen Brauche entsprochen hätte. Er vermochte sich diese Unterlassung nicht zu erklären. Unweit des Dorfes kam man an einer der ausgestellten Schildwachen vorbei; der junge Krieger schaute sich nach ihnen um, wendete dann aber, ohne sich zu rühren, sogleich seinen Blick wieder dem Dorfe zu.
„Da muß etwas Außergewöhnliches vorgehen,“ sagte Middleton kopfschüttelnd. „Seht nach den Waffen, Leute, damit wir auf alle Fälle bereit sind.“
„Sachte, Hauptmann,“ entgegnete Paul. „Wenn's auf der Prärie noch einen ehrlichen Kerl gibt, so ist das unser Freund Hartherz, darauf will ich leben und sterben! Seht, da kommen auch schon die Abgesandten — allerdings sehen sie eher kopfhängerisch und mattherzig, als ‘hartherzig’ aus.“
Paul hatte recht. An der Spitze eines Trupps von etwa zwölf Reitern kam Hartherz selber ihnen entgegen. Aber des Hauptmanns Erstaunen wuchs noch mehr. Keiner der Indianer trug Waffen, keiner wies auch nur den geringsten Schmuck an seinem Körper auf. Langsam und feierlich zogen sie heran, und die gegenseitige Begrüßung war ernst und gleichsam bedrückt. Da Hartherz nur die allernötigsten Worte geredet hatte, so verhielt sich auch Middleton zurückhaltend und schweigsam, und so rückte man lautlos und in gepreßter Stimmung in das Dorf ein.
Hier sah des Hauptmanns unruhig umherschweifendes Auge auf dem freien Platze inmitten der Wigwams die ganze Bewohnerschaft versammelt. Dieselbe bildete, nach Rang, Alter und Geschlecht geordnet, einen weiten Kreis. Auf einen Wink des Häuptlings öffnete sich derselbe; die Gäste ritten hinein und stiegen von den Pferden, die sogleich fortgeführt wurden.
Jetzt nahm Hartherz den Hauptmann und Paul bei den Händen und geleitete sie noch feierlicher als zuvor zu einer kleinen Gruppe, die des Kreises Mittelpunkt bildete. Hier zeigte sich des Rätsels Lösung.
Auf einem rohgezimmerten, aber augenscheinlich mit liebevollster Sorgfalt hergestellten, bequemen Sessel saß der Trapper, der greise Nathaniel Bumppo. Die Herzutretenden erkannten auf den ersten Blick, daß er im Begriff war, die letzte lange Reise anzutreten. Sein Blick war gläsern, seine Züge ein wenig hagerer als sonst, weiter aber zeigte sein Äußeres keine Veränderung.
Man hatte ihn so gesetzt, daß der Schein der sinkenden Sonne voll auf ihn fiel. Er war barhäuptig; die dünnen, weißen Locken wehten leise im sanften Abendwinde. Auf seinen Knien lag die lange Büchse, die übrigen Jagdgeräte befanden sich im Bereich seiner Hand. Zu seinen Füßen sah man die Gestalt eines ruhenden Hundes, Middleton aber erkannte bald, daß dies nur noch das von liebenden Händen ausgestopfte Fell des treuen Hektors war. Sein eigener Hund spielte in der Nähe mit dem Kinde des gefallenen Mahtoree, denn Tachechana hatte unter den Weibern der Pawnees eine Zuflucht gefunden. In des Sterbenden Nähe standen einige greise Indianer, um Zeugen zu sein, wie ein gerechter und furchtloser Krieger den Weg nach den glücklichen Gefilden des Jenseits antrat.
Hartherz neigte sich zu dem Sterbenden.
„Hört mein Vater die Worte seines Sohnes?“
„Rede,“ antwortete der Trapper leise und hohl, aber deutlich, während atemloses Schweigen in der Runde herrschte. „Ich verlasse das Dorf der Loups und werde bald aus dem Bereich deiner Stimme sein.“
„Möge der weise Häuptling sich wegen seiner Reise keine Sorge machen,“ fuhr der Pawnee fort. „Hundert Loups sollen ihm den Pfad von Dornen säubern. Mein Vater wird jetzt meinen jungen Männern erzählen, wieviel Mingos er tötete, und welche kühnen und gerechten Taten er getan, damit sie ihm nachahmen können.“
„Eine prahlende Zunge findet im Himmel der weißen Männer kein Gehör,“ antwortete der alte Mann. „Was ich tat, hat Gott gesehen; Seine Augen sind immer offen. Nein, mein Sohn, ein Bleichgesicht kann sein eigenes Lob nicht singen.“
Bescheiden, wenn auch ein wenig enttäuscht, trat der junge Häuptling zurück, um dem Hauptmann Raum zu geben. Dieser nahm eine Hand des Sterbenden in seine beiden und gab sich mit mühsam beherrschter Stimme zu erkennen. Ein Schimmer der Freude flog über des Greises Züge.
„Ich habe nichts vergessen,“ sagte er leise. „Ich erinnere mich Eurer und Eurer ganzen Gesellschaft, ja, und auch Eures Großvaters erinnere ich mich. Ich freue mich, daß Ihr wiedergekommen seid, weil ich englisch mit Euch reden kann; denn auf die Händler ist kein Verlaß. Wollt Ihr einem sterbenden Manne einen Gefallen erweisen?“
„Von Herzen gern, mein lieber, guter Freund!“
„Es ist weit, sehr weit,“ fuhr der Greis fort, sich oft unterbrechend und nach Atem ringend, „aber wenn einem Liebe und Freundschaft erwiesen wurde, soll man das nimmer vergessen. Da ist eine Niederlassung in den Otsegobergen —“
„Ich kenne den Ort,“ sagte der Hauptmann. Dem Sterbenden wurde das Sprechen immer schwerer.
„Nehmt diese Büchse, auch diese Tasche und das Pulverhorn, und sendet alles dem, dessen Namen auf dem Kolben zu lesen steht. Ein Händler schnitt denselben mit seinem Messer ein.“
„Es soll geschehen, wie Ihr wünscht. Kann ich noch mehr für Euch tun?“
„Viel mehr habe ich nicht zu hinterlassen. Meine Fallen bleiben meinem indianischen Sohne; er hat mir ehrlich und liebevoll die Treue gehalten. Wo ist er?“
Middleton winkte, und der Häuptling trat ehrfurchtsvoll vor seinen Vater.
„Pawnee,“ redete der Greis in der Sprache der Loups weiter, „unter meinem Volke ist es Sitte, daß der Vater, ehe er aus dieser Welt scheidet, dem Sohne seinen Segen erteilt. Ich will auch dich segnen: Möge der Gott der Weißen mit gütigem Auge deine Taten schauen, mögest du nie etwas begehen, darob er sein Antlitz verdüsterte. Ich meine und hoffe, daß wir uns dereinst wiedersehen werden; wir werden miteinander vor dem Angesicht deines Wakonda stehen, der dann kein anderer sein wird als mein Gott ...“ Dann wanderten seine Gedanken zu seinem Hunde. Er beugte sich nach vorn und fühlte nach den Ohren des Tieres. „Ja, Hundchen,“ sagte er, „wir müssen uns trennen. Du bist redlich, kühn und treu gewesen ... Sei gut zu ihm, Pawnee, um der Liebe willen, die du mir erwiesen.“
„Die Worte meines Vaters sind in meinen Ohren,“ antwortete Hartherz ernst.
„Hörst du, Hundchen, was der Häuptling versprochen hat?“ fuhr der Greis fort, bemüht, die Aufmerksamkeit der ausgestopften Nachbildung zu erregen. Er berührte die Lippen derselben mit den Fingern — da erkannte er die Wahrheit, wenngleich die Täuschung in ihrer ganzen Ausdehnung ihm verborgen blieb. Er lehnte sich zurück und senkte das Haupt auf die Brust.
„Der Hund ist tot!“ murmelte er nach einer langen Pause. „Hauptmann, wollt Ihr das Tier, das mir so lange und so treu gedient hat, mir zu Füßen in mein Grab betten?“
„Es soll geschehen,“ antwortete Middleton.
Wieder versank der Sterbende gleichsam in sich selber. Während alles regungslos umherstand, beseitigten zwei junge Krieger vorsichtig den ausgestopften Hund.
Middleton und Hartherz setzten sich zur Rechten und zur Linken des Greises und beobachteten aufmerksam und traurig die Todesanzeichen auf dessen Antlitz. So saßen sie zwei lange Stunden. Ab und zu redete er noch einige Worte, als wolle er denen, die er liebte, noch Rat erteilen, sie wissen lassen, daß er ihrer gedachte. Dann lauschte der ganze Stamm mit gespanntester Aufmerksamkeit, um von den letzten Gedanken dieses Weisen noch zu lernen.
Dann kam das Ende. Middleton fühlte seine Hand von der des Sterbenden plötzlich mit unglaublicher Kraft erfaßt; der Greis erhob sich und stand, von Hartherz und dem Hauptmann unterstützt, aufrecht auf seinen Füßen. Hoch erhob er das Haupt, hellauf funkelte sein Auge im Abendsonnenstrahl, und wie er einst in seinen jungen Jahren auf den Ruf der militärischen Führer geantwortet hatte, so entrang sich auch jetzt laut und weit vernehmbar seiner Brust ein letztes, bereitwilliges „Hier!“
Seine Seele war entflohen. Sanft ließen sie den Leib wieder in den Sitz zurücksinken. Der älteste der anwesenden Häuptlinge — der greise Le Balafré war's, der Sioux, den der großmütige Hartherz nach jenem Gemetzel am Flusse bei sich aufgenommen hatte — er nahm jetzt das Wort.
„Ein tapferer, ein gerechter und ein weiser Krieger ist nach den glücklichen Jagdgründen seines Volkes gegangen!“ so verkündete er der lauschenden Menge. „Als die Stimme Wakondas ihn rief, da war er bereit mit der Antwort. Geht, meine Kinder, gedenket des gerechten Häuptlings der Bleichgesichter und räumt die Dornen von euren Pfaden!“
Im Schatten einiger mächtigen Eichen gruben sie sein Grab.
Bis auf den heutigen Tag wird dasselbe von den Pawnee-Loups sorgsam gehütet, und oft zeigen sie den Reisenden die Stätte, wo ein guter weißer Mann seinen letzten Schlaf schläft. Der Hauptmann Middleton hatte einen Stein zu Häupten des Grabes aufrichten lassen. Darauf las man Nathaniel Bumppos Namen, sein Alter, einen Spruch aus der Bibel und die Mahnung:
„Möge nie eine frevelnde Hand seine Gebeine stören!“
Berichtigungen
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