ABC.
Ellen Jungbeck-Grönland translation


Frosinchen geht einst mit zur Stadt Die sie noch kaum gesehen hat. Ein A-B-C-Buch kauft sie dort: Drin prangt ein Huhn, das immerfort Nur süßes Zuckerzeug tut legen. Frosinchen, stolz auf solchen Segen, Verläßt voll Wissensdurst den Laden! O weh! wie kam sie bald zu Schaden!

Zu Hause sagt das Mütterlein: „Nun wollen wir mal fleißig sein“.

„Zuerst da lernen wir geschwind Die fünf Vokale, liebes Kind!“

„Sodann, so merk’ Dir, dies ist „b“, Nach links gedreht wird es ein „d“.

„Na, sieh mal an, Du dummer Daus! Bei Dir das „t“ wie „f“ sieht aus!“

„Nein, nein, wie bist Du schrecklich dumm, Mir dreht das Herz im Leib sich um!“

„Ganz spielend lernt sonst eine Jede! Doch Du, mein Kind, bist mir zu blöde“!

Der Mutter Schelten kränkt Papa, Er übernimmt das Lehramt da. Indes Mama erzürnt entweichet, Frolinchens Backe sanft er streichet.

Und Kind und Vater still beglückt Man hier auf diesem Bild erblickt.

Doch balde folgt dem Glücke Pein, Denn die Gelehrsamkeit bleibt klein.

Verzweifelt fliegt das Buch zur Wand, Indes der Vater fortgerannt. — — — —

Doch andern Morgens liegt im Buch Von süßem Zuckerzeug genug. Und Vater, Mutter sowie Kind Nun wieder froh und einig sind.

Sonnenblumen.

Das Blumenfenster.

Das Angeln.

Großmutter und Enkelin.