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Lehrbuch der Histologie und der mikroskopischen Anatomie des Menschen, mit Einschluss der mikroskopischen Technik

Note 38 — II. Abschnitt. Mikroskopische Anatomie und spezielle Technik.

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Von ὁ ἱστὸς, das Gewebe.

39 τὸ κύτος, der Hohlraum.

40 „Durchsichtige Schichte“.

41 Von τὸ κάρυον, die Nuß, der Kern in Steinfrüchten.

42 Von τὸ κύτος und τὸ πλάσμα, das Gestaltete, speziell der Leib, der Körper.

43 Von ὸ πρῶτος, der erste, im Sinne der Ursprünglichkeit des Daseins dieser Substanz.

44 Von παρά, daneben, dazwischen.

45 Von μετά, nach = später gebildete Substanz; über diese Unterscheidung verschiedener Zellbestandteile und andere Bezeichnungsweisen s. bei Bottazzi, Das Zytoplasma und die Körpersäfte, in Handb. d. vergl. Physiol. von Winterstein, Bd. I.

46 Von πλάσσειν = bilden, τὸ σῶμα= Körper: Bildungskörper.

47 Von ὸ μίτος = der Faden, ὸ χὁνδρος = das Korn: Fadenkörner.

48 „Körnchenkörperchen“.

49 „Körnerfäden“.

50 Von ὸ βίος = das Leben, ἡ βλάστη = der Keim: Lebenskeime.

51 Von τὸ πλάσμα = der Bildungsstoff, im Sinne von Zytoplasmakörnchen.

52 S. vor allem L. Rhumbler, Ergebn. d. Physiol. 1914.

53 τὸ χρῶμα = die Farbe: nicht färbbar (mit α privativum).

54 Von linum = der Faden.

55 ὁ πυρήν = der Kern, ἀμφί: rings herum: Kernmembran; Amphipyrenin = der die Kernmembran zusammensetzende Stoff.

56 Siehe hierüber und über andere Fragen des Zellkernbaues besonders M. Heidenhain, Plasma und Zelle. 1907. Bd. I.

57 Von ὁ μίτος, der Faden, weil bei diesem Vorgange im Kerne Fäden sichtbar sind.

58 Von κενεῖν, bewegen.

59 Von ὁ βλαστός, der Keim und τὸ μέρος, der Teil. Wir behalten den Zellbegriff hier bei, obwohl es nicht sicher ist, daß die Blastomeren vollkommen voneinander getrennt sind (s. darüber am Schlusse der Gewebelehre).

60 Von πυκνός, dicht. Zerfallende Kerne heißen „fragmentiert“.

61 Von ἑπί, auf, und ἡ θηλή, die Brustwarze, da man diese Form der Zellzusammenlagerung zuerst an dieser Stelle erkannte; später auf alle derartig zusammengesetzten Bedeckungsschichten übertragen.

62 Von στερεός, starr, und cilia, die feinen Haare, urspr. Augenwimpern.

63 Von flagellum, die Geißel.

64 Plasmosomen (nicht Plastosomen) sind nach J. Arnold feinste Zytoplasmagranula, an denen die verschiedensten Substanzen (Fett, Glykogen, Farbstoffe) gespeichert werden können.

65 Von ὸ μἑρος, der Teil und κρίνειν, abscheiden.

66 Von ὅλος, ganz.

67 Von alveus = bauchiger Schlauch.

68 Ich folge hier den Einwendungen M. Heidenhains (1921) gegen die vielfach übliche ungenaue Nomenklatur, die den Unterschied zwischen Alveolus und Acinus nicht beachtet.

69 Als Plasmodium bezeichnet man eine vielkernige Zytoplasmamasse, die aus einer einkernigen hervorgegangen ist; durch sekundäre Zellverschmelzung entstandene vielkernige Formen heißen Synzytium. Leider werden aber die Namen oft auch in anderem Sinne gebraucht (s. am Schluß der Gewebelehre).

70 Von τὸ κλάσμα = das Bruchstück: Ranvier hatte an einem Teil dieser Zellen beobachtet, daß sie Teile des Zelleibes abschnüren können; ob dies eine Eigenschaft aller „Ruhenden Wanderzellen“ ist, ist nicht sicher.

71 Der Name „Mastzellen“ rührt von der irrigen Auffassung her, daß sie zur Ernährung des Körpers in Beziehung stehen.

72 Von φαγεῖν, fressen, Freßzellen.

73 Von ἡ κόλλα, der Leim = leimgebend.

74 Das am häufigsten vorkommende weiche Stützgewebe bietet sich deshalb oft als „welliges oder lockeres Bindegewebe“ dar.

75 Über den von manchen Autoren hierher gerechneten Glaskörper s. bei Auge.

76 Von ὁ ἀδήν, die Drüse.

77 στέαρ, στέατος = Fett.

78 τὸ λέμμα = die Rinde, die Schale.

79 S. Die Lehrbücher der Physiologie und die Handbücher der Gewebelehre (bes. M. Heidenhain, Plasma und Zelle).

80 Dahin gehören besonders die auf lebenswarme Organe angewendete Zenkersche Flüssigkeit (S. 16).

81 Es muß noch ungelöstes Kali am Boden des Gefäßes liegen bleiben.

82 Von ἱ γλία, der Leim, der Kitt, Neuroglia, also Nervenkitt.

83 Von τὸ δένδρον, der Baum, weil viele Dendriten sich in der Nähe des Zelleibes rasch verästeln.

84 Von τὸ γάγγλιον, der Knoten; als solche bezeichnet man die außerhalb der nervösen Zentralorgane anzutreffenden Zusammenhäufungen von Nervenzellen.

85 Von τὸ ἑπένδυμα = das Oberkleid.

86 Von τὸ λέμμα = die Schale, s. a. Sarkolemm beim Skelettmuskelgewebe.

87 1 g Karmin kalt gelöst in 50 ccm destilliertem Wasser und 5 ccm Liq. ammon. caust. Die tiefkirschrote Flüssigkeit bleibt so lange offen stehen, bis sie nicht mehr ammoniakalisch riecht (ca. 3 Tage). Dann Filtrieren. Sehr lange haltbar trotz des sich bald entwickelnden, üblen Geruchs.

88 Man kann auch nach vollendeter Färbung nochmals zerzupfen, was wegen der deutlicheren Sichtbarkeit der Elemente jetzt leichter ist.

89 Ich halte gegenüber der heute üblichen, gänzlich verwirrten Nomenklatur an der Bezeichnungsweise fest, die von Haeckel eingeführt und von Bonnet und anderen älteren Histologen benutzt wurde. Was hier als Plasmodium bezeichnet wird, nennen heute fälschlicherweise viele Autoren Synzytium.

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