Drittes Capitel. In Gesellschaft.
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Bei aller Tugend und Geschicklichkeit kann man ein unausstehlicher, widerwärtiger Mensch sein durch Mangel an Anstand und Lebensart. Wer eine gute Erziehung genossen hat, kennt die herkömmliche Sitte und beobachtet sie; Niemand, er sei noch so reich, hoch oder gelehrt, kann sich ungestraft darüber hinwegsetzen. Hören wir was in der guten Gesellschaft Sitte und Anstand erheischen.
I. Von Besuchen.
1. Wir besuchen Vornehme, um ihnen unsre Achtung zu bezeugen oder für Etwas zu danken — unsre Freunde und Bekannte bei freudigen Veranlassungen, Neujahr und Namens- (Fest-)tagen, um sie zu beglückwünschen, bei traurigen Veranlassungen, um unser Beileid zu bezeugen, so wie aus bloßer Höflichkeit und Freundschaft; endlich ist es Sitte, nach einer stattgehabten Einladung einen Dankbesuch zu machen.
2. Hat man von Jemandem einen Besuch erhalten, so muß man denselben in kürzester Frist erwiedern. Es nicht thun, ist unhöflich; wird man nicht wieder besucht, so muß man in den meisten Fällen seine eigenen Besuche auch einstellen. — Alle Anstandsbesuche seien kurz; eine Viertelstunde dürfte das höchste Maß sein. Steht die Person, die wir besuchen auf, unter welchem Vorwand es auch sei, so erfordert es der Gebrauch, auch aufzustehen und sich zu empfehlen.
3. Bei jedem Besuche sei man so gut als möglich gekleidet. In nicht ganz anständiger Kleidung erscheinen, wäre eine Beleidigung. Bei Condolenz-Besuchen spreche man so wenig als möglich von dem Trauerfall (Tod, Proceß, Verlust etc.), und suche das Gespräch auf andere Gegenstände zu leiten. Bei Kranken sei der Besuch kurz, man spreche wenig und leise und nichts was den Patienten belästigen oder beunruhigen könnte.
4. Kommst Du an die Thüre, so reinigst Du zuerst die Fußbekleidung, schellst oder klopfst so sachte, daß Du nur eben gehört wirst, und wird auf wiederholtes Klopfen nicht geöffnet, so schiebst Du Deine Karte unter die Thüre hinein oder gibst sie im Hause ab und entfernst Dich. Wenn man noch so vertraut in einem Hause ist, so erlaubt es der Anstand nicht, in ein Zimmer zu treten, ohne daß man sich vorher in irgend einer Weise angekündigt hat; selbst wenn man die Thür offen finden sollte, klopft man erst und wartet das „Herein” ab.
5. Ist man genöthigt, in einem Vorzimmer zu warten, so ist es unhöflich zu singen, pfeifen, die Möbel oder sonstigen Gegenstände zu berühren, zum Fenster hinauszusehen. Man setzt sich oder, noch besser, wartet stehend. Findet man beim Eintritt den Herrn des Hauses im Gespräch oder beschäftigt, so unterbricht man nicht, sondern wartet ruhig, abseits stehend. Tritt man in eine Gesellschaft, so grüßt man zuerst die Herrin und den Herrn des Hauses, dann die übrige Gesellschaft.
6. So lange der Besuch dauert, bleibt man unbedeckt, selbst wenn man zum Aufsetzen des Hutes aufgefordert wird. Den Hut behält man in der Hand, auf den Knieen, leicht und ungezwungen, und legt ihn erst dann, wenn man ernstlich dazu eingeladen wird, auf ein Möbel, selbst auf den Boden, nur nicht auf ein Bett. — Man setzt sich auch nur dann, wenn man dazu aufgefordert wird. (Siehe I. No. 12 c.)
7. Das Weggehen aus einer zahlreichen Gesellschaft geschehe so unbemerkt als möglich; man hat ja später Gelegenheit, seinen Dank auszudrücken. — Will der Besuchte uns beim Weggehen bis zur Thüre oder gar zur Straße begleiten, so weise man diese Ehre — so hochgestellt auch Jener sei — nicht dringend ab, unterlasse aber nie, diese Ehre lebhaft anzuerkennen und höflichst zu danken. — Unsre Besucher sollen wir immer bis zur Thüre oder Straße begleiten, und steigen sie in einen Wagen, so entferne man sich nicht, bevor sie Platz genommen. Damen reiche man die Hand, um ihnen beim Einsteigen zu helfen. — Geht ein Besucher weg und Andere bleiben, so begleitet man den Erstern nur, wenn er angesehener ist. Erhebt sich aber eine Dame, so geleite man sie mindestens bis zur Thüre. Abends läßt man eine Dame nie allein weggehen, man begleitet sie nach Hause oder läßt sie dahin führen.
8. Personen, die uns zu besuchen kommen, warten lassen, ist unhöflich; muß es durchaus sein, so beauftragt man eine andre Person des Hauses, sie zu empfangen und zu unterhalten, bis man selbst kommen und sich entschuldigen kann. Muß man einen Besuch unterbrechen, so entschuldigt man sich ebenfalls auf’s Höflichste.
II. Beim Mahle.
Man speise zu Hause oder auswärts, so beobachte man die Regeln des Anstandes und der guten Sitte. Um natürlich und ungezwungen zu sein, müssen diese Gewohnheiten zur zweiten Natur werden, und wer zu Hause an seinem Tische nachlässig ist, wird Fremden gegenüber es entweder auch sein, oder gezwungen und steif erscheinen.
1. Man geht nur mit ganz reinen Händen zu Tische. Es wäre unhöflich in einem fremden Hause, sich seinen Platz selbst zu wählen, man bleibt stehen und wartet, bis der Hausherr Jedem seinen Platz anweist. Bei Tische überwache man sich: setzt sich nicht zu nahe, nicht zu ferne von der Tafel; sitzt nicht mit gekrümmtem Rücken, lehnt sich nicht auf; man darf Nichts als die Hand bis zum Handgelenk auf der Tafel haben. Die Serviette breitet man auf die Kniee. Man beeilt sich nicht mit dem Entfalten der Serviette und wartet, bis Andere es gethan haben. Man bedeckt sich damit nicht bis an den Hals.
2. Die Sitte verlangt jetzt gebieterisch, mit Messer und Gabel nicht zu wechseln, sondern jenes stets in der rechten, diese in der linken Hand zu behalten. Bei Speisen, wie z. B. Pudding, die man bloß mit der Gabel nimmt, hat man natürlich Letztere in der Rechten. Des Messers mag man sich wohl als Nachhülfe bedienen und z. B. Gemüse damit auf die Gabel bringen, allein irgend eine Speise die man leicht mit der Gabel nehmen kann, mit dem Messer an den Mund zu führen, wäre unanständig. Vom allgemeinen Brode schneidet man nie mit dem eigenen Messer ab; ist kein reines Messer dafür auf dem Tische, so müßte man das seinige vorher wohl reinigen.
3. Wer Lebensart hat, wird nicht darauf trachten, zuerst bedient zu werden; man folgt lieber den Andern, vermeidet aber auch allzugroße Höflichkeit und bleibt in der Reihe. Sich „guten Appetit” zu wünschen, gehört nicht mehr zum guten Ton. Seine Suppe schlürfe man ja nicht mit Geräusch, blase nie darauf, vermeide beim Kauen jedes Geräusch, lasse das Couvert ruhig durch die Dienerschaft wechseln, halte Messer und Gabel nie aufrecht, oder gesticulire gar damit.
4. Man sei mäßig, namentlich im Trinken; junge Leute schenken das Glas nie voll, bringen es nicht mit den beiden Händen zum Munde, legen Knochen, Gräthen etc. stets auf den Rand des Tellers, rühren Nichts mit dem Finger an (z. B. Salz, Pfeffer etc.), blicken nicht begierig nach dem oder jenem Gerichte, und sehen den Tischgästen nicht auffallend im Essen zu.
5. Findet man irgend eine Unreinlichkeit, so entfernt man sie so still und unbemerkt als möglich; man genirt seine Nachbarn nicht, sondern sucht ihren Wünschen (nach Salz, Brod etc.) zuvorzukommen. Sprich nicht zuviel, am wenigsten vom Essen selbst, lache nicht laut auf, scheine aber auch nicht allzuernst im Geschäft des Essens vertieft, mache keine Brodkügelchen, noch weniger wirf damit.
6. Vom Nachtisch ist es erlaubt zu wählen; doch berühre die Teller selbst nicht, wofern sie nicht herumgehen oder Du sie einem Nachbar reichen willst; Obst zerschneide und schäle; stochere nicht in den Zähnen, am wenigsten mit Messer oder Gabel; sei nicht der Letzte am Essen, doch warte mit dem Aufstehen, bis der Hausherr dazu das Zeichen gibt.
7. Sich gleich nach Tische zu entfernen ist unartig. Der Anstand erfordert, wohl noch eine Stunde da zuzubringen, wo wir zu Tische gebeten waren. Wer Lebensart hat, verfehlt nicht im Laufe der nächsten 8 Tage seinen Dankbesuch abzustatten.
III. In der Conversation oder Unterhaltung.
In England und Frankreich bestrebt sich Jedermann, seine Sprache schön und richtig zu sprechen; bei Deutschen in Amerika gilt es leider! bei jungen Leuten, in gewissen Kreisen, für affectirt, reines Deutsch zu sprechen. Das ist ein großer Fehler. Bestrebt Euch, immer gut und richtig zu sprechen, das ist das wahrste Kennzeichen einer guten Erziehung und eines wirklich gebildeten Menschen, läßt sich aber auch nur durch Uebung und im Umgang mit Gebildeten erlangen.
1. Ist es eine große Kunst zu reden, so ist es eine noch größere zu schweigen und zuzuhören. Manche Menschen wollen nur immer sich hören, ihre Weisheit auskramen. Plaudere nie albern in den Tag hinein, schweige wenn Du nichts Ordentliches zu sagen weißt. Du wirst immer gefallen und selbst für unterhaltend gelten, wenn Du dem Gespräche Anderer Geduld und Aufmerksamkeit schenkst.
2. Unterbrich nie, lasse ausreden; antworte nie mit bloßem „Ja” oder „Nein”, noch viel weniger mit Geberden statt mit Worten; bewege beim Sprechen den Körper und seine Glieder nicht, mache keine Gesticulationen; sieh’ den Leuten beim Sprechen in’s Gesicht, aber starre sie nicht an. Schwören oder Fluchen ist eine sehr große Gemeinheit und verräth Mangel an Erziehung. In Gesellschaft mit Jemandem flüstern oder sich einer Sprache bedienen, die nicht Jeder in der Gesellschaft versteht, ist ebenfalls sehr unhöflich.
3. Mache Dich nicht zum beständigen Spaßmacher oder zum ewigen Neuigkeitskrämer einer Gesellschaft; lache nie laut oder zu lange und nie über Deinen eignen Witz. Hüte Dich, in der Unterhaltung Etwas zu erwähnen, was Anwesende verletzen oder demüthigen könnte. Dahin gehört z. B. von Gebrechen zu reden, die Jemand der Anwesenden selbst besitzt, ein Vergehen zu berühren, das Jemand in der Gesellschaft selbst begangen hat u. s. w.
4. Lächerlich ist es, von sich selbst, von seinen Thaten, seiner Geburt, seinen großen Geschäften zu sprechen; sich mit Dem und Jenem zu vergleichen; Vergleichungen sind immer mißlich. Eben so langweile Niemanden mit Klagen über den Zustand Deiner Gesundheit. Sprich nicht oft von Deinen Erfahrungen, Erlebnissen, Reisen, Du setzest Dich sonst der Lächerlichkeit aus, Erzähltes zu wiederholen und Deine Zuhörer zu langweilen; lobe Dich und die Deinigen nie, ebenso wenig sprich Tadel gegen Dich oder Jemanden von Deiner eignen Familie aus.
5. Vermeide sorgfältig jede Unwahrheit, jede Zweideutigkeit oder Zote! Erzähle nicht jedes Gerücht sogleich nach. Versprich nicht viel, aber halte pünktlich Deine Zusage. Sprich nie Uebles von Deinem Nächsten und mache Dich nicht so lächerlich, über eine Person, die eben die Gesellschaft verlassen, Dich tadelnd zu äußern; nimm Abwesende in Schutz. Verleumde nie! Schweige von Dingen, die Du nicht kennst oder nicht verstehst.
6. Eine unverzeihliche Grobheit wäre es, wenn man Jemandem widersprechen muß, zu sagen: „Sie lügen;” „das ist nicht wahr;” „Sie wissen nicht was Sie sagen” — solche und ähnliche Ausdrücke gebraucht kein wohlerzogener Mensch. Ein durchaus nöthiger Widerspruch muß immer in die höflichste Form gekleidet werden; z. B. „Sie möchten Recht haben, allein Sie übersehen wohl”... oder „Erlauben Sie mir, Ihnen zu bemerken”... „Verzeihen Sie, daß ich Ihnen sagen muß”... u. dgl. — Sei auch nie hart und absprechend in Deinem Urtheil; behaupte und vertheidige Nichts mit Hartnäckigkeit und Eigensinn. Werde nie grob oder gemein, nie zu enthusiastisch und heftig im Gespräch! Werden es Andere, so setze Deine Gründe und Beweise ruhig aus einander und dringst Du nicht durch, so unterlasse den Wortstreit, schweige lieber oder entferne Dich.
7. Allerdings gibt es Fälle, in welchen Complimente erlaubt, ja erwartet und nöthig sind; sie müssen aber stets einfach und natürlich sein; weitschweifige, hochtrabende Redensarten sind abgeschmackt und lächerlich. Empfange Complimente mit Bescheidenheit und weise sie nie unfreundlich ab.
8. Nichts ist in der Conversation lästiger, als ein ewiges Fragen über die kleinsten Dinge oder über das was Dich nichts angeht. Die Fragen über Woher? Wohin? oder gar darüber, was Jemand gethan hat oder zu thun gedenkt, sind unartig. Angesehene Personen zu befragen, erlaubt der Anstand nur ganz ausnahmsweise und unter den höflichsten Ausdrücken. Kommt man in Gesellschaft zu einem angefangenen Gespräch, so erlaubt der Anstand nicht, zu fragen, wovon die Rede sei; aber die Höflichkeit fordert, den Eintretenden mit dem Inhalt des Gesprächs in Kürze bekannt zu machen. Manche Personen haben die leidige Gewohnheit, jedem ihrer Sätze ein ungezogenes: „Verstehen Sie mich?” beizufügen, oder die noch leidigere, durch unaufhörliches: „Wie, Wie?” den Sprechenden alles Gesagte wiederholen zu lassen. Letzteres darf nur höchst ausnahmsweise und mit der größten Höflichkeit geschehen.
IV. Bei einigen besondern Gelegenheiten.
1. Hat man irgend eine Einladung angenommen, so ist sehr unhöflich, ohne ausdrücklich gemachte Entschuldigung wegzubleiben oder sich erwarten zu lassen.
2. Wird man in Gesellschaft zum Singen oder Musiciren, zu einem Vortrag oder dgl. aufgefordert, und kann man es, so steht es übel an, uns sehr bitten zu lassen; man gebe der Aufforderung willig nach und nehme gespendeten Beifall mit Bescheidenheit hin.
3. Bei jedem Darreichen oder Annehmen in der Gesellschaft verneige man sich leicht. Man reiche oder nehme Nichts in der Weise, daß man mit dem Arm an Jemandem vorbeilangt oder über Gerichte hinwegfährt; lieber bitte man seinen Nachbar, uns das Gewünschte (gefälligst) zukommen zu lassen.
4. Läßt Jemand Etwas fallen, so fordert es die Höflichkeit, sich rasch zu bücken und es aufzuheben. — Sich des Ofens oder Kamins zu bemächtigen und sich mit dem Rücken daran zu wärmen ist unhöflich.
5. Macht man ein Geschenk, so spreche man später nie mehr davon und vermeide ganz besonders, den Preis zu erwähnen. Die Art des Gebens soll dem Geschenk den besten Werth verleihen. Auch eine Kleinigkeit nimm mit Freundlichkeit entgegen. Hast Du einen Schirm, ein Taschentuch oder dgl. entlehnt, so beeile Dich, das Entlehnte dankend zurückzusenden. Wäsche gibt man nie in unreinem Zustande zurück.
6. Auf Reisen sei gefällig! Falle nicht lästig durch langweiliges Fragen oder durch ewiges Klagen; biete Damen oder ältern Leuten den bequemern Platz an. Hüte Dich vor Vertrautheit mit Personen, die Du nicht genauer kennst. Bewundere nicht Alles und Jedes, noch viel weniger tadle immer! In der Fremde sprich immer mit Achtung oder Zurückhaltung von den Gesetzen, Sitten, von der Religion. Suche nie lächerlich zu machen, was Andern heilig oder ehrwürdig ist und betrage Dich besonders achtungsvoll in Kirchen und bei religiösen Ceremonien.
7. Beim Spiel sei fröhlich aber nicht ausgelassen. Lautes Gelächter ist eine sehr üble Gewohnheit. Immer und über Nichts zu lachen ist dumm, laut aufzulachen ist unfein und verräth Mangel an Erziehung.
8. Wird man zu einer Beerdigung eingeladen, so kann man sich ohne sehr triftige Gründe nicht davon lossagen. — Für einen nahen Verwandten legt man Trauer an. So lange die tiefe Trauer dauert, wäre es sehr unschicklich, öffentlichen Vergnügungen beizuwohnen.
9. In Briefen sei noch höflicher als in der Conversation; je rascher Du einen Brief beantwortest, desto mehr Höflichkeit und Achtung bezeugst Du. Nimm stets einen ganzen Bogen Briefpapier; in Geschäftsbriefen stehe der Datum oben am Anfange, in Briefen an Höhere unten, links der Unterschrift. Nach der Anrede: „Hochgeehrtester Herr!” „Verehrte Frau!” und vor der Unterschrift: „Ihr ergebenster” oder „ergebenster Diener” lasse man, je nach der Achtung, die man bezeugen will, mehr oder weniger freien Raum; dagegen ist es in freundschaftlichen Briefen guter Ton geworden, keinen freien Raum zu lassen. Angesehenere Personen darf man nicht mit Grüßen oder Empfehlungen an Andere beauftragen, so wie man Flecken, Radirungen, Zusätze und Nachschriften vermeiden muß. Jeder Brief wird couvertirt. Seit der Einführung mit Postmarken ist die Frankirung der Briefe allgemein geworden. Kinder, kleine oder große, müssen nie vergessen, am Neujahr und Namens- oder Geburtstagen die Eltern schriftlich zu beglückwünschen.