Note 62 — ZWÖLFTER THEIL BUCH DER REIHE
Karl Eugen Neumann translation
Ein solches Betragen wie hier dargestellt, und wie es Asoko vom ersten bis zum letzten seiner Edikte praktisch verherrlicht, hat PLATON als Orphisches Leben beschrieben; wozu ERASMUS in den Adagia s. v. sehr schön bemerkt: »Orphicam vitam PLATO libro de legibus sexto [p. 782] dixit vitam innoxiam, et a luxu sanguinolentisque dapibus puram. — Videtur ORPHEUS hoc connatus apud Thraces, quod PYTHAGORAS tentavit apud Ionios, NUMA apud Romanos.« Unter den Thrakern sind vornehmlich die asketischen Κτισται zu verstehn, von denen POSEIDINIOS, bei STRABO p. 296, ausführlich berichtet und sie δικαιοτατους ανθρωπους nennt.[**] In diesem Zusammenhange darf hier noch an die trefflichen beiden Reden PLUTARCHS über die Sarkophagie erinnert und endlich auch der drei Merkmale gedacht werden, die MANES, der Brāhmane und Jünger des Buddas, als welchen ihn SUIDAS bezeichnet, dem Christenthum viel zu edel und unkirchlich zugrunde legen mochte.