Note 175 — VIERZEHNTER THEIL BUCH DER ABZEICHEN
Karl Eugen Neumann translation
Von dem hier so oft genannten Kampfe ζξοχα πβντων gilt Asokos Wort vom dhammavijayo, dem wahren Siege, welchem gegenüber jeder andere, und noch so ungeheuere — der König spricht als Eroberer ganz Hindustans, von Baktrien bis Zeilon, vom Ganges bis zum Indus — nur von recht geringem Geschmacke ist; der dhammavijayo allein, sagt Asoko als erfahrener Held auf dem XIII. Felsenedikt, Girnār l. 11, ist sa-rasako, mit ächtem Geschmacke begabt: und nur ihn kann man für sättigend und beschwichtigend halten, den wahren Sieg.
Das maraṇaṃ suve = dem śvomaraṇaṃ der Smṛti, e. g. Mahābhāratam XII, 152, 12, »morgen todt«. — Vergl. JAKOBS Epist. 4, 14, Korinther I, 15, 30 & 55, und den Scheidegruß des Eremiten ANTONIOS, Anm. 27, ferner das Adagium στιγμω χρονου, von DEMETRIOS PHALEREUS überliefert, und GOETHE, Aus meinem Leben I, 3 i. m. Auch den schönen Spruch »Chi tempo aspetta, tempo perde«, bei RINALDO D’AQUINO, um 1250; sowie das Wort des Königs D. Rodrigo, im D. Quijote II, 26 i. m.:
Ayer fuí señor de España, Y hoy no tengo una almena Que pueda decir que es mia.