Note 205 — FÜNFZEHNTER THEIL BUCH DES SECHSFACHEN GEBIETES
Karl Eugen Neumann translation
Die westlichen Suner sind in der Legende des zweiten Divyāvadānam, bei Wiedergabe unseres obigen Berichtes, zu S̀roṇāparāntakās geworden: in Wirklichkeit aber wird an die Hūnā0, Hūṇā0, die Hunu des Avesta und des PTOLEMÄUS Χουνοι, zu denken sein, zu welchen die Lage von Sāvatthī als Ausgang wohl passt.
Es ist bei diesem Dialoge kaum nöthig wiederum auf das berühmte Gespräch des S. FRANCESCO im 8. Fioretto hinzuweisen, wiewohl auf Tao-te-king Kap. 13. — Zur kurzen Anleitung S. 464 f., ib. Kap. 58. Vergl. LOTHARS Wahlspruch »Ubi mel, ibi fel«, den der vielerfahrene Kaiser vielleicht einst von S. BERNARD vernommen; dann später von HARTMANN im Gregorius v. 284, 286 als »nach liebe leit — daz honec mit der gallen« vorgetragen; zumal aber cf. ECKHART, p. 424: »Allez leit kumet von liebi unt minne; wan minne unt liebi ist leides anevanc unt ûzganc.«