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Die Reden Gotamo Buddhos. Mittlere Sammlung, dritter Band

Note 43 — ELFTER THEIL BUCH DER GÖTTERLACHE (continued 2)

Karl Eugen Neumann translation

Zum ādiśrautam von der Saat und Ernte cf. die Rede nebst Anm. 176. Bekanntlich in die synoptischen Evangelien aufgenommen; bei uns am schönsten von GOTTFRIED im Tristan ausgesprochen, ed. pr. v. 12239 f.:

Wir muezen snîden unde maejen Daz selbe, daz wir dar gesaejen.

Die Bemerkung, dass Gute gleich und ungleich, Schlechte auch nicht gleich und gleich zu erkennen vermögen — ähnlich wie Korinth. I, 2, 14, 15 eine Vertiefung des antiken Axioms vom Gleichen für Gleiches, das z. B. bei uns im ersten Theile der 105. Rede, S. 56–59, ausgeführt ist — wird von den beiden Asketen gegen Ende des vierten Aktes der S̀akuntalā bestätigt, vanaukaso ’pi santo laukikajñā vayam, und na khalu dhīmatāṃ kaścid aviṣayo nāma; bei uns vom ehrwürdigen Illuministen MERSWIN, im Buche von den Neun Felsen p. 115: »dis sint menschen, die der welte unbekant sint, abber die weit ist diesen menschen gar wol bekant.«

Das Hauptergebniss, ‚Den Guten gesellt sein‘, eine Erinnerung, die in unseren Texten immer wiederkehrt, ist am Ende der 75. Rede mit lakonischer Meisterschaft entwickelt. Es ist derselbe Satz, den ARISTOPHANES in den Sphekes 1238 citiert, τους αγαθους φιγει, und den der Chor 1457/61 ausführt:

το γαρ αποστηναι χαλεπον φυσεος, ὁν εχοι τις αει. Καιτοι πολλοι ταυτ’ επαθον· ξυνοντες γνωμαις ἑτερον μετεβαλλοντο τους τροπσυς.

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