Note 119 — DREIZEHNTER THEIL BUCH DER ARMUTH
Karl Eugen Neumann translation
Diese mehr oder minder symbolische Taufe kommt bekanntlich schon in den Gṛhyasūtren vor, e. g. Gobhilas II, 8, 1, saśiraskaṃ kumāram āplāvya; sie reicht übrigens in praehistorische Zeiten hinauf. — Vergl. Iacobi Sarugensis, bei ZINGERLE S. 22 f., JESU Jordantaufe, »auch die Abgründe erbebten bei deinem Herabkommen, und die Wolken ergossen Wasser.« (JESU Epiphanie hat neuerdings JACOBY ausführlich besprochen. Ein bisher unbeachteter apokrypher Bericht über die Taufe Jesu, Straßburg 1902, namentlich S. 43 f.)
Ein ungemein schönes indo-baktrisches Hochrelief dieser Szene, ächt künstlerisch komponiert und ausgeführt, im Swāt-Gebiete gefunden, ist bei GRÜNWEDEL-BURGESS, Buddhist Art in India, London 1901, als No. 92 wiedergegeben. Noch andere bedeutende Momente, ähnlich ausgezeichnet behandelt, ib. No. 40, 65, 7. — Zur Sache: Lieder der Mönche S. 327 Anm. 2.