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Der Begriff der Religion im System der Philosophie

Register.

Reading edition

Abfall:

Schuld nicht A. von Gott 68;

Momentaner A. und Sündhaftigkeit 117.

Abhängigkeit:

A. des Gefühls vom Universum bei Schleiermacher 96;

A. der Theologie von der Wissenschaft 112.

Absolutheit:

A. in der Religionsphilosophie 2;

Behauptete A. der eigenen Religion 120;

das Absolute bei Aristoteles 49;

Grundlegung der A. für alles Sein der Erkenntnis 137;

Gott als das Absolute in der Ethik 50;

der Mensch als absolutes Individuum 92;

absolute Befriedigung 105;

absolute Theodizee des Leidens 132.

s. a. Transzendenz.

Abstraktion:

A. als Abkehr von dem Wirklichen der Gegenwart 20—22;

A. des Guten 33;

Ethische A. und Wirklichkeit 69;

A. und Geschichte 79;

der Mitmensch als A. 76;

A. der Liebe zu Gott beigemischt 82;

ästhetische Liebe als A. 92;

A. eines Menschenbegriffs 92;

neuplatonische A. vom Nichtsein des Leidens 129.

Abstufung:

A. bei der Erlösung 63.

Achtung:

A. als ethischer Grundbegriff 79;

A. vor dem Sittengesetz 102;

Liebe auf dem Grunde der A. 80.

s. a. Verehrung.

Adäquatheit:

A. der Erkenntnis 28.

Ästhetik:

Ä. und Religion 85—107, 121 ff., 17, 39 ff., 79 u. ö.;

Ä. bei Plotin 85;

bei Kant 39, 85;

ästhetischer Gottes- und Menschenbegriff der Christologie 40;

Gott im ästhetischen Bewußtsein nur Mittelbegriff 85.

s. a. Gefühl, Liebe, Kunst.

Affekt:

Affekte ersten und zweiten Grades 83;

Affekte der Ehre und der Liebe 83;

das Leid als A. im Mitleid 76;

Mitleid A. der Religion 79;

Rührung als A. 97;

Sehnsucht als A. 102;

Hoffnung und Zuversicht als A. des prophetischen Messianismus 101;

Beherrschung der Affekte 106.

Allgemein:

Das Allgemeine bei der Induktion 1.

Allheit:

A. und Mehrheit in der Ethik 52;

Menschheit als A. 116;

Antinomie zwischen Individuum und A. 55 f., 57, 92;

Streben zur A. 55;

Selbstverwandlung des Individuums in die A. 56;

Natürliches Ich und ethische A. 57;

Gott als Bürge der A. 77;

A. des Unendlichen 135.

s. a. Staat.

Altertum:

Naivetät der alten Klassiker im Verhältnis der Religion zur Philosophie 7.

s. a. Antik, Griechentum.

Angleichung:

A. der Religion an das Bewußtsein der Erkenntnis 111 ff.

Angliederung:

A. der Eigenart der Religion an die selbständigen Glieder des Systems 111.

Angst:

A. der Seele in den Psalmen 99, 103.

Annäherung:

A. zur Nähe Gottes 105.

Anthropomorphismus:

A. in der Liebe zu Gott 81 f.

s. a. Vermenschlichung.

Antik:

A. und sentimental 129.

Antinomie:

A. des Staates und der Gesellschaft 73;

A. von Krieg und Frieden 78;

A. zwischen Individuum und Allheit 55;

A. zwischen Individuum und Gemeinschaft 118.

A priori:

A. p. der Religion 18;

die Offenbarung und das a. p. der Erkenntnis 111;

das a. p. und das Ewige 111;

apriorische Ethik 12.

s. a. Prinzip, Ursprung.

Arabisch-jüdische Philosophie

s. Jüdische Philosophie.

Arbeit:

Sittliche A. des Individuums unter der Kontrolle der Autonomie 59 ff.;

sittliche A. und Gott im Christentum 66 f., 115;

sittliche A. und Moralstatistik 61;

Kulturarbeit 75, 119;

der arbeitende Faust 133.

Bußarbeit s. Buße.

Arbeitsvertrag 118.

Aristoteles:

A. als Metaphysiker 11;

Teleologie und Ethik 13;

das Absolute 49;

die Kultur als Ziel des menschlichen Daseins 75;

Aristotelismus auf platonischer Grundlage in der jüdischen Philosophie 14.

Armut:

Inbegriff des sozialen Menschenelends im Messianismus 72;

A. und Gerechtigkeit Gottes bei den Propheten 73;

A. und Frömmigkeit in den Psalmen und bei den Propheten 74, 100, 127 f.;

die Armen als die Bürgen der Sittlichkeit 75;

die Religion faßt das Leiden bei der A. 88;

Recht der Armen 79; Armenfürsorge 79.

Attribute:

Negative A. bei Nicolaus de Cusa 46;

A. Gottes in der arabisch-jüdischen Philosophie 106;

A. bei Spinoza 134.

Aufgabe:

Setzen der A. des Denkens 29;

Erkenntnis als unendliche A. 80;

das Unendliche als A. 121 f.;

Einheitliche A. des Menschen 34;

Aufschwung zur Allheit durch die Autonomie als A. des Menschen 58;

Korrelation des Menschen mit Gott als A. 63;

sittliche Freiheit als A. 65;

das Selbst als A. 59;

Persönlichkeit als A. des Individuums 57;

Aufgaben des Geistes 121 f.;

Rettung der Individualität als A. der Religion 134.

Aufrichtung:

A. der Seele in den Psalmen 101.

Ausgleich:

A. zwischen Affekten ersten und zweiten Grades 83 f.;

A. zwischen dem religiösen Bewußtsein und dem ästhetischen 91;

A. zwischen Religion und humaner Kultur 122.

Autonomie:

Grundgesetz der A. 115;

Ethische Arbeit unter der A. 59;

die A. hat keine psychologische Selbständigkeit 117;

sie wird nicht verletzt durch die Gebrechlichkeit des Individuums 58;

A. und Religion bei Kant 95;

A. und Christus als Mittler 115;

Vorbereitung der A. durch das Christentum 120.

s. a. Freiheit, Wille.

Autorität:

A. des Staates 73;

A. der Tradition 111.

Axiome:

A. einer Philosophie geprüft an ihrem Verhältnis zur Logik 28;

A. als Grundlegungen 35.

Bedürftigkeit:

B. der Rettung von der Sünde 57, 103;

Liebe als B. im Sprachgebrauche 87;

Sehnsucht als B. des Individuums 99;

relative B. und absolute Befriedigung 105.

s. a. Gebrechlichkeit, Schwäche.

Befreiung 66, 69, 116;

B. der Guten und Frommen 99.

s. a. Erlösung.

Befriedigung:

B. des Verlangens der Sehnsucht 105.

Begriff:

Der B. als positive Schöpfung 5;

Der B. und das Ewige 5;

B. und Idee 5, 34, 48;

B. und Gesetz 48;

B. der Philosophie und Philosophie in ihrem systematischen Begriffe 43;

Begriffsbildung und Zwecksetzung 47;

Sokrates und der B. 28;

Begriffslosigkeit der Romantik 96.

s. a. Grundbegriff.

Beharrung:

B. bei Parmenides 24.

Beherrschung:

B. der Affekte 106.

Berufsarten:

B., in die sich das Menschenleben abspaltet 34.

Besonderheit, Besonderung

s. Partikularität.

Bestätigung:

B. im Vertrauen 104.

Bewunderung:

B. als Begleitung der Sehnsucht 102.

Bewußtsein:

Psychologie als Ordnung der Vorstellungen und Tätigkeitsweisen des Bewußtseins 108;

Arten des Bewußtseins und Systemglieder 44;

systematische Regulierung des Bewußtseins 85;

systematische Bestimmung des religiösen Bewußtseins 107;

Problem der Religion im Gesamtbewußtsein 108 ff.;

Gefühl als Grundrichtung des Bewußtseins in der Ästhetik 40;

religiöse Bewußtseinsart nicht durch ein Wort festzustellen 106;

das betende Ich als eine eigentümliche Form des Bewußtseins 104;

das religiöse B. und das Unendliche 89;

das religiöse B. und das Kunstgefühl 91;

Gipfelpunkt des menschlichen Bewußtseins in Hoffnung und Zuversicht bei den Propheten 101;

Unbestimmtheit des religiösen Bewußtseins bei Schleiermacher 95.

s. a. Einheit, Kulturbewußtsein, Selbstbewußtsein, System.

Bibel:

Die beiden Sektionen biblischer Exegese 4;

der Stil der alten B. 71;

Bibelexegese und Philosophie 22;

Verhältnis zu Gott als Erkenntnis in der B. 25;

altbiblische Sittlichkeit 126.

s. a. Pentateuch, Propheten, Psalmen, Hiob, Kohelet, Paulus, Monotheismus, Tradition.

Biologie:

Zweck in der B. 48;

der biologische Mensch 52;

biologisches und ethisches Selbst 57.

s. a. Leben.

Böse:

Herzenstrieb des Menschen b. (Gen. 8, 21) 54;

das radikale B. bei Kant 59;

das radikale B. und der Pessimismus 59;

das radikale B. bei der Buße 68;

Vertilgung der Bösen in den Psalmen 99;

Wohlergehen der Bösen 125;

die Bösen und die Versöhnung bei den Propheten 130.

Bürgschaft:

Gott als Bürge der Allheit 77;

Gott als Bürge für die Realität des Sittlichen 78, 81, 101, 103;

persönliche B. Gottes 116;

Gott als Bürge des Seins in der Korrelation mit dem Menschen 137;

Idee als Grundlegung letzte B. der Wahrheit 36;

das Mitleid als B. des Erdendaseins 54;

die Armen als die geschichtlichen Bürgen der Sittlichkeit 75, 126.

s. a. Gewährleistung.

Bund:

B. Gottes mit Noah und mit Abraham 51, 96;

B. Gottes mit dem Individuum im Gebet 103.

Buße:

B. und Vergebung 65 ff.;

B. und Strafe 68 f.

Charakter:

Sittlicher C. 68;

sozialer C. 80;

geschichtlicher C. 30.

Christentum:

Gottesbegriff des Christentums 13, 66, 120;

C. und Autonomie 120;

das Leiden des Menschen sein Gegenstand 93;

Einbeziehung der Sünde in den Begriff des Leidens 125;

Hegel über das C. 125;

C. und Erlösung 66, 125;

C. und Kunst 92, 131;

praktisches C. 125;

Idealisierung des christlichen Dogmas 139;

christliche Literatur 114;

Kulturbegriff des Christentums 114.

s. a. Protestantismus, Theologie.

Christologie 40, 126, 129.

s. a. Jesus.

Christus

s. Jesus.

Dämon:

Dämonenglauben 4;

Wesen Gottes als eines D. im Polytheismus 32.

Dasein:

Sein und D. 46, 60;

Gott als Ursprung des Daseins nach Maimonides 47;

Gott und die Zukunft des Daseins 48;

D. der Natur 48;

die Natur als Daseinsgrund des Guten 51;

D. und Sittlichkeit 51, 60;

D. Gottes und Korrelation mit dem Menschen 136;

D. als Voraussetzung der Wirklichkeit 136;

Mitleid als Bürgschaft des Erdendaseins 54.

s. a. Realität, Sein, Wirklichkeit.

Deckung:

D. des Gefühls mit dem Universum bei Schleiermacher 96.

s. a. Mangel.

Deduktion 2.

Definitionen:

D. einer Philosophie geprüft an ihrem Verhältnis zur Logik 28.

Dekalog:

Bilderverbot des Dekalogs 39, 113.

Demut 42, 74, 101, 127, 139.

Denken:

D. und Sein bei den Eleaten 24 f., 34;

D. und Gott 25, 46, 80;

Einheit des Denkens in der Logik 37, 109;

D. und Schauen in der Idee 30;

Individuum als einzelner Gegenstand nicht zu d. 86;

D. und Geschichte 31.

s. a. Erkenntnis, Gedanken, Wirklichkeit.

Deuterojesaias

s. Jesaias.

Deutscher Geist

s. Lyrik und Musik.

Deutung:

Liebe eine psychologische D. in der Ästhetik 88;

systematische D. der religiösen Ergriffenheit als psychologischer Tatsache 97.

Differenz:

D. und Identität 75

Dogma:

Wahrheitsgehalt des Dogmas 93;

Dogmatik der Religion und Wissenschaft 112;

Idealisierung des christlichen Dogmas 139;

Dogmatismus in der Deduktion 2.

Doppelsinn:

D. der Liebe 88;

D. des Gefühls 90, 96;

D. des Seins im Pantheismus 27.

s. a. Zweideutigkeit.

Drama

s. Tragödie.

Dualismus:

D. des Aristoteles 11, 13;

dualistischer Gottesbegriff der Scholastik 13.

Durchgang:

D. des Individuums durch die Mehrheiten 57;

D. des Menschen durch das Bewußtsein der Sünde 65.

Ebenbürtigkeit:

E. des Menschen mit Gott durch die Korrelation 32, 135;

ästhetische E. des Leidens in der Kunst 88.

Ebioniten 127.

Egoismus:

Befreiung des Selbst vom E. durch die Menschheit 53;

Individuum der Allheit, nicht des E. 56.

s. a. Selbstsucht.

Ehre 83.

Ehrfurcht:

E. und Verehrung 82;

E. und Liebe 83;

E. und Sehnsucht 102.

Eigenart:

E. der Religion 3, 10, 15, 16 f., 44, 59, 70, 80, 106 f., 109, 111 f., 116, 123 f., 131 f. u. ö.;

religiöse E. des Menschenbegriffs 59.

Eigenrecht:

E. der Religion 111.

Eingliederung:

E. in das System durch neuen Inhalt begründet 44.

Einheit:

E. bei den Eleaten 23 f.;

E. der Methode 37;

E. des Denkens 25, 37, 109;

E. und Einzigkeit 45, 61;

E. Gottes 22, 25;

Gott und Mensch als E. im Christentum 13;

E. des Menschen in seinen Erzeugungsweisen der Kultur 136;

Seele und Geist als E. des Menschen 61;

einheitliche Aufgabe des Menschen 34;

E. des Bewußtseins als Problem der Psychologie 109 ff.;

Norm der E. d. B. 109;

E. d. B. ist gegliedert 109, 122;

Religion und E. d. B. 124, 131;

E. d. B. und Monotheismus 124;

E. d. B. fehlt dem Pantheismus 134;

E. d. B. und Mensch als Abbild Gottes 136;

E. d. B. und Mitleid 76;

E. d. B. und Leid 113;

E. des Kulturbewußtseins und Individualität 119;

E. des Kulturbewußtseins als Einheit des Systems der philosophischen Probleme 133;

E. des Kulturbewußtseins und Natur 137.

Einigungsakte:

E. zur Einheit des Bewußtseins 109.

Einordnung:

E. zur Einheit des Bewußtseins 109.

Einsamkeit (Isoliertheit, Vereinsamung):

Die E. des Individuums und ihre Aufhebung 53, 62, 87, 93, 116;

Isolierung der Menschheit auf das Individuum des Menschen 121.

Einzelheit:

Das Individuum als E. 61, 86.

Einzelmensch

s. Individuum.

Einzigkeit:

E. Gottes und des Seins 23, 26, 137, 139;

E. des Universums bei den Eleaten 24;

Einheit und E. 45, 61;

Korrelation zwischen Gott und Mensch in der E. 61;

E. fällt aus dem Rahmen der Ethik heraus 61;

das einzige Sein als das einzige Gut 139;

E. Christi 93.

Eleaten 22 ff., 34.

s. a. Parmenides, Xenophanes.

Elend:

E. der Welt 125.

Empfindung

s. Sinneswahrnehmung.

Empirismus:

E. des Aristoteles 11.

Endlich:

Behauptung des Endlichen durch die Religion 133—135.

Entdeckung:

E. des Individuums bei den Propheten 56.

s. a. Neuheit.

Entwicklung:

Das Ewige und die E. 111;

Grundgesetz der E. und Wahrheit monotheistischer Religionen 119 f.;

historische E. in der Religionsgeschichte 2;

E. der religiösen Idee 138;

unendliche E. des Lebens 105;

E. des Individuums 56;

E. des Geistes zur Kultur 120.

Epos 17.

Erbsünde

s. Vererbung.

Erbteil

s. Vererbung.

Erfolg:

E. als Erfüllung des Begriffs der Handlung 63.

s. a. Ziel, Gelingen.

Ergänzung

s. Erweiterung.

Ergriffenheit:

Religiöse E. 92, 96 f.

s. a. Rührung.

Erhabenheit:

Religiöse E. 92;

das erhabene Moment des Leidens 133.

Erhaltung:

E. der Natur durch Gott 51, 96;

E. als neue Schöpfung 48;

E. und Zweckidee Gottes 48 ff.;

Gott Erhalter der Seele 105;

E. der Sittlichkeit des Individuums 116.

Erkenntnis:

E. und Grundlegung des Seins 137;

E. und systematische Philosophie 137;

eine Methode für die eine E. 111;

Adäquatheit der E. 28;

Grenzbestimmung des Inhalts der E. 37;

E. als unendliche Aufgabe 80;

Furcht und Staunen als Anfang der E. 83;

E. und Religion 16 ff., 90, 138 u. ö.;

E. und Religion bei Maimonides 106;

E. und Glauben 104;

E. und Glauben bei Saadja 13;

Verhältnis zu Gott als E. in der Bibel 25;

Liebe und E. Gottes (ידע) 25, 45, 81;

E. und Romantik 96.

s. a. Denken, Logik.

Erleuchtung 89.

Erlösung:

Von der Sündhaftigkeit zur E. 57;

Gott und Mensch bei der E. 63 ff., 81;

E. und Befreiung 66;

E. und Rechtfertigung 78;

E. und Ergriffenheit 97;

E. und Messianismus 101;

E. und Gebet 103 ff.;

E. in den Psalmen 101;

E. im 73. Psalm 105;

E. im Christentum 115, 125 ff.

s. a. Befreiung, Errettung, Versöhnung.

Erneuerung:

Schöpfung als E. der Erhaltung 48.

Eros:

E. als Liebe in der Ästhetik 86, 87, 92.

Errettung:

E. der Menschenseele durch Gott 105.

s. a. Erlösung.

Erscheinung:

E. und Idee in Korrelation 53.

Erweiterung:

E. des Problems der Ethik beim Übergang zum religiösen Menschenbegriff 58;

E. des religiösen Bewußtseins durch das Unendliche 89;

E. des Individuums in der Richtung auf die Allheit 77.

Erzeugung:

E. und Entwicklung 56.

Erziehung:

Leid als E. 125;

E. des Menschengeschlechts zur Erkenntnis der systematischen Philosophie 139;

Schillers ästhetische E. 40.

Ethik:

E. und Logik 35, 37, 42, 49;

E. und Logik bei Platon und bei Aristoteles 11;

Apriorische E. 12;

Kants E. 3;

Mißtrauen der Scholastik gegen die Selbständigkeit der E. 12;

E. und Metaphysik 38, 49;

E. als Logik der Geisteswissenschaften 8, 11, 48;

E. und Soziologie 5;

E. des prophetischen Sozialismus 100;

Das Sittliche und die E. 17;

E. treibt Geschichtsphilosophie 79;

E. und Einzigkeit 61 f.;

Ethische Abstraktion und Wirklichkeit 69;

Grundlegung des Menschen in der E. 52;

Herrschaft der E. über den Menschen 115;

Gott in der E. 35, 49;

E. und Monotheismus 73, 126;

E. und Religion 3, 9, 16, 23, 32—84, 94, 115—121, 135 u. ö.;

philosophische und religiöse E. 112;

Strafe an der Grenze zwischen E. und Religion 69;

Pantheismus und E. 27.

s. a. Sittlich.

Ethiko-Theologie 38, 42, 94.

Eudämonismus 53.

Ewige, das:

Das E. und der Begriff 5;

das E., das a priori der Erkenntnis und die Offenbarung 111;

das E. und die Entwicklung 111;

ewiges sittliches Streben und Ruhe im Ewigen 53, 122;

Ewigkeitswert der Realisierung des Sittlichen 60;

Ewigkeit des Ideals der Menschheit 60;

Tod und ewiges Leben in der Mystik 71.

Exegese

s. Bibel, Interpretation.

Existenz:

E. Gottes 136.

s. a. Dasein.

Ezechiel:

E. und die Entdeckung des Individuums 56;

E. und das Bewußtsein der Sünde 125.

Faktizität

s. Faktum.

Faktor:

Religion als F. der Einheit des Bewußtseins 124;

F. und Ziel bei der Erlösung 63.

Faktum:

Religion als F. der geistigen Kultur 1, 9, 10;

Faktizität der Grundmächte der Kultur 8.

s. a. Tatsache.

Familie 60.

Festigkeit 104.

Fetisch 4.

Fichte:

F. über das Schaugesicht als Idee bei den Propheten 29.

Formalismus:

F. gegenüber methodischer Leitung 41.

Forschung:

Grundlegung als Fundament der F. 35.

Freiheit:

F. unterscheidet den reinen Willen von allen Naturtrieben 105;

F. jedes Menschen 119;

Aufgabe der sittlichen F. 65;

F. bei Kant 50.

s. a. Autonomie, Wille.

Fremder:

F. als Mitmensch 76.

Freude:

Ästhetische F. an der Menschennatur 102;

Freudigkeit im Kunstgefühl 92.

Freundlichkeit:

F. der Götter 32.

Friede:

Krieg und F. im Messianismus 71, 78, 101;

Gerechtigkeit und F. 99.

Frömmigkeit:

F. und Armut s. Armut;

Befreiung der Guten und Frommen in den Psalmen 99;

Elend der Guten 125;

der »Rest Israels« als Träger der israelitischen F. 126.

Furcht:

F. vor der Gewalt der Götter 32;

F. vor der göttlichen Strafe und Vergeltung 99;

F. als Anfang der Erkenntnis 83;

F. und Ehrfurcht 82.

Ganzheit

s. Universum.

Gebet:

G. in der Religionsgeschichte 4;

Erlösung von der Sünde als Zweck und Inhalt des Gebets 103;

das G. in den Psalmen (Ps. 51 und 73) 103 ff.;

das betende Ich als Form des Bewußtseins 104.

Gebot:

G. Gottes und Sittengesetz bei Kant 94, 117, 121;

Annäherung an Gott als G. der religiösen Sittlichkeit 106.

Gebrechlichkeit 53, 67, 103.

Gedanken:

G. als Vorsätze des Denkens 29.

Gefühl:

G. als psychologische Grundkraft 133;

Zweideutigkeit des Terminus 88, 94;

G. im Verhältnis zur Ästhetik und Religion 15, 17, 39 f., 86 ff., 102, 110, 121 ff., 133;

religiöses und sittliches G. 102;

G. und Menschenliebe 39;

religiöses G. als Mitleid 94;

der Mitmensch als praktisches G. 76;

G. des Unendlichen bei Gott 39;

G. und Pantheismus bei Schleiermacher 95;

ästhetisches G. und Rührung 97.

Gegenständlichkeit:

Ästhetische G. 86;

G. und Unendlichkeit 89.

Gegenstand:

Individuum als einzelner G. nicht zu denken 86;

das Unendliche wird G. im Kunstwerk 89;

das Leiden des Menschen G. der christlichen Religion 93.

Gegenwart

s. Zukunft.

Geist:

Standpunkt des Geistes zur Welt 27;

Verhältnis des Geistes zu Gott 46;

der G. und das Gute 37;

Selbstbewußtsein des Geistes bei den Eleaten 24;

der menschliche G. und das Welttreiben 122;

Geisteswürde des Menschen 131;

Aufgaben des Geistes 121 f.;

ethischer G. des Menschen 122;

Seele und G. als Einheit des Menschen 61;

Seele und G. in der religiösen Liebe 90;

G. der Kultur 120;

Verändertes Gepräge des Geistes in der Übersetzung 113;

Deutscher G. s. Lyrik, Musik.

s. a. Heiliger Geist.

Geisteswissenschaften:

Ethik als Logik der G. 8, 11, 48;

Kreuzungspunkt von Natur- und G. 35;

Zweck in den G. 48.

Gelingen:

Mensch und Gott bleiben geschieden wie Streben und G. 67, 116.

Gemeinschaft:

Antinomie zwischen Individuum und G. 118;

relative Gemeinschaften als Verbindung zwischen Individuum und Menschheit 60;

das Leid in den relativen Gemeinschaften 70;

relative und soziale G. im Verhältnis zum Affekt der Liebe 83.

s. a. Mehrheit.

Gemüt:

Ansprüche des Gemütes und wissenschaftliche Wahrheit 114.

Genossenschaft 118.

Gerechtigkeit:

Armut und G. Gottes 73, 80.

Gesamtheit

s. Universum.

Geschichte:

Gott der G. 22;

weltgeschichtliche Mission des Menschengeschlechts 132;

Abstraktion und G. 79;

Geschichtsphilosophie der Ethik 79;

Geschichtsprobleme und Ethik 7;

Geschichtsbild der sozialen und politischen Wirklichkeit 70;

das Denken im Lichte der G. 31;

geschichtlicher Grund der Persönlichkeit in der Menschheit 53;

Wandel sittlicher Vorstellungen im Laufe der Zeiten 70;

Staatenbund der Völker als Ideal der Weltgeschichte 139;

Leiden eines Volkes für andere Völker 74 f., 131;

Autorität geschichtlicher Institutionen 111;

Pietät der geschichtlichen Kultur 112;

systematische Religion und historische Kultur 115;

Befreiung lebendiger Religion von ihren historischen Ursprüngen 93;

geschichtlicher Charakter einer Religion 30;

geschichtlicher Weg der Religion und Ethik 42;

G. in der Bibel 71;

Entwicklung des Monotheismus als Problem der Weltgeschichte 138;

Weltgeschichte und Messianismus 33;

Sozialismus und G. im Prophetismus 127;

Gleichnis der Menschengeschichte im 53. Kapitel des Jesaja 128 ff.;

Philosophie der G. im Messianismus 101;

Gott als Rächer der Armen in der Weltgeschichte 81.

s. a. Religionsgeschichte, Menschheit.

Geschichtlichkeit:

G. Jesu 67.

Geschichtsphilosophie

s. Geschichte.

Geschlechtsliebe:

G. und reine erzeugende Liebe der Kunst 87.

Gesellschaft:

Begriff der G. als Problem der Ethik 5;

der Staat und die Idee der G. 73.

Gesetz:

Begriff und G. bei Platon 48.

Gewährleistung:

G. der Menschheit für den Menschen 33;

Gottesidee als Gewähr für das Dasein zur Fortführung der Sittlichkeit 51.

s. a. Bürgschaft.

Gewissen 58, 64, 65.

Gewißheit:

G. und Idee als Grundlegung der Wahrheit 36;

G. der Religion bei Troeltsch 94;

das Unendliche nicht G., sondern Aufgabe 121 f.

Glaube:

G. als Festigkeit (אֱמוּנָה) 104;

G. als Seligkeit 105;

G. an Gott Vertrauen auf die Errettung der Menschenseele durch ihn 105;

Erkenntnis und G. beim Gaon Saadja 13.

Gleichartigkeit:

Homogeneität des Seins der Substanz 134;

G. des Übergangs von dem Menschenbegriff der Ethik zu dem der Religion 57 ff., 65, 68.

Gleichnis:

G. der Menschengeschichte im 53. Kapitel des Jesaja 128 f.

s. a. Symbol.

Gliederung:

G. zur Einheit des Bewußtseins 109, 122.

Gnade:

Ziel und Weg der G. 65 f., 68;

Strafe und G. 68.

Goethe:

Goethes Lyrik und die Psalmen 100, 103;

G. in den »Grenzen der Menschheit« 53, 92;

in der »Iphigenie« 61;

im »Faust« 19, 54, 69, 87, 128, 133.

Götter:

Zorn, Neid, Freundlichkeit der G. 32, 62;

die griechischen G. 17, 39, 123.

s. a. Polytheismus.

Göttliche, das:

Das G. in der Religionsgeschichte 4.

Gott:

Sein und Dasein Gottes 46;

G. als das Sein 20 ff., 45, 80;

G. als Ursprung des Daseins nach Maimonides 47;

einziger Träger und Bürge des Seins 23, 26, 137, 139;

Bürge der Allheit 77;

Zwecksetzung Gottes für die Zukunft des Daseins 48;

Zweckidee und Gottesidee bei Kant 50;

Realität Gottes 60;

Wirklichkeit Gottes 124, 136;

Einheit Gottes 22, 25;

Gottesbegriff und Denken 25, 30, 46;

Gottesbegriff und Hypothesis 31;

Entwicklung des Gottesbegriffes 120;

G. als Dämon im Polytheismus 32;

Begriff Gottes in der Bibelexegese 4;

Transzendenz Gottes im Judentum 66;

Wesen und Wirksamkeit Gottes bei Philo 13;

G. in der Scholastik 12;

Wahrnehmbarkeit Gottes für die Mystik 46;

negative Attribute bei Nicolaus de Cusa 46;

Attribute in der arabisch-jüdischen Philosophie 106;

die göttliche Substanz und die Attribute bei Spinoza 134;

Heiligkeit Gottes 106;

Gefühl des Unendlichen und G. 39;

Korrelation zwischen G. und der Natur als Erhaltung der Natur durch G. 51;

Sein Gottes und Dasein der Natur 48 f.;

Universum für G. 19;

Pantheismus, Gottesgedanke und Logik 27;

Vereinigung mit G. im Pantheismus 105;

G. und Welt als Korrelation 47;

G. und die Kreatur in der Mystik 134;

G. in der Ethik 35, 43, 49, 51;

G. als das Absolute in der Ethik 50;

G. und das Gute bei der Berührung des Griechentums mit dem Monotheismus 38;

G. als Bürge für die Realität des Sittlichen 78, 81, 101, 103;

Korrelation zwischen G. und Menschheit 60;

Menschenwürde und G. 68;

G. der Geschichte 22;

der soziale G. 78, 81;

Gerechtigkeit Gottes 73;

der G. der ewigen Liebe und die Leiden der Unschuldigen bei den Propheten 130;

Bund Gottes mit Noah und mit Abraham 51, 96;

G. als Urquell des Schönen bei Plotin 39, 85;

G. im ästhetischen Bewußtsein nur Mittelbegriff 85;

G. als Gegenstand der Kunst 85, 90 f., 123, 135;

G. wird lebendig in der Darstellung des leidenden Menschen 92;

ästhetischer Gottesbegriff der Christologie 40;

Korrelation zwischen G. und Mensch 32, 60 ff., 79, 82, 89, 92, 96, 102, 105, 106, 110, 116, 122, 134—136 u. ö.;

G. als Schwerpunkt in dieser Korrelation 137;

diese Korrelation als Theodizee 69;

an den Begriffen G. und Mensch kommt der Inhalt der Religion zur Gestaltung 19;

Zwecksetzung zwischen G. und Mensch 48;

Dasein Gottes und Korrelation mit dem Menschen 136;

neuer Begriff von G. und vom Menschen 135;

neuer Gottesbegriff für den neuen Menschenbegriff des sündigen Individuums 62;

der G. der Religion 64;

Zusammenwirken von G. und Mensch bei der Erlösung 63;

G. der Vergebung, der Erlösung und Versöhnung 65, 81;

Erlösung bei G., Befreiung beim Menschen 66 f.;

G. und Mensch geschieden wie Streben und Gelingen 67;

Korrelation zwischen G. und Individuum, G. und Mehrheit 61;

der G. des Individuums ist der G. der Religion 101, 116;

durch G. wird der Mensch ein absolutes Individuum 92;

Richtung des von der Religion gewonnenen Individuums auf G. 89;

G. Erhalter der Seele 105;

Sein der Seele und Sein Gottes 122;

Religion als Verlangen nach G. 103, 138;

G. der Religion im Gebet 103;

Glaube an G. 105;

Sehnsucht nach G. 98 f., 100;

Gottesliebe durch Menschenliebe bedingt 80;

Liebe und Gottesbegriff 81 f.;

Mitleid und Gottesbegriff 77;

G. als Vater 81, 91, 98;

Nähe Gottes im 73. Psalm 105;

Leiden der Liebe von G. verhängt 80;

göttliche Strafe 68;

Vermenschlichung Gottes 66;

G. und Mensch als Einheit in dem Gottesbegriffe des Christentums 13;

Beteiligung Gottes an der sittlichen Arbeit des Menschen im Christentum 66.

s. a. Monotheismus.

Gottesverehrung nicht religiöser Selbstzweck 103.

Grenze:

Methodische Grenzen der philosophischen Systematik 97;

Grenzpfähle zwischen den Arten des Bewußtseins und den Gliedern des Systems 41;

G. zwischen Logik und Ethik 35;

Idee als Grenzgebiet zwischen Logik und Ethik 49;

G. des Inhalts der Erkenntnis 37;

Grenzfragen zwischen einer Wissenschaft und der Philosophie 2;

G. der mathematischen Naturwissenschaft bei der Biologie 48;

Kreuzungspunkt von Natur- und Geisteswissenschaft 35;

G. zwischen Ethik und Religion 69, 72, 77;

G. zwischen Politik und Religion 72;

G. von Religion und Ästhetik 100;

G. und Vereinigungspunkt von Religion und Kunst 89;

Religion und Philosophie als Grenzprobleme bei Philo 7;

Religionswissenschaft als Grenzgebiet der Philosophie 6;

Gefährlichkeit des Gefühls für die systematische Begrenzung 94;

Strafe an der G. zwischen Ethik und Religion 69;

Leid an der G. zur Idee des Menschen 69;

Grenzen der Subjektivität 113.

s. a. Scheidung.

Griechentum:

Berührung des Griechentums mit dem Judentum 7, 38;

Religionsphilosophie im griechischen Altertum 9;

Kultur als Ziel und Sinn des Menschenlebens bei den Griechen 75;

die griechischen Götter 17, 39, 123.

s. a. Altertum.

Griechisch:

Schauen und Sehen in der Aoristform ἰδεῖν 29.

Grund:

Seelengrund der Religion in der Philosophie 6.

Grundbedingung:

Logische G. 120.

Grundbegriff:

G. des Seins 20;

Grundsätze und Grundbegriffe 28;

Gott als G. in der Ethik 51;

Achtung als ethischer G. 79.

Grundgedanke:

G. der Tragödie und des Christentums 93.

Grundgesetz:

G. der Autonomie 115;

G. der Entwicklung 119.

Grundkraft:

Gefühl als psychologische G. 133.

Grundlegung:

G. das erste in allem Denken 28;

G. der Absolutheit für alles Sein der Erkenntnis 137;

Idee als methodische G. 36;

Grund und G. 37;

Axiome als Grundlegungen 35;

Grundlegungen als Fundament der Forschung 35;

G. zum Begriff des Menschen 34, 52;

Grundlegungen der Religion 111.

Grundmächte:

G. der Kultur 8.

Grundmethodik

s. Methodik.

Grundmotiv 127.

Grundproblem:

Sein der Wissenschaft G. der Logik 21.

Grundrichtung:

Gefühl als G. des ästhetischen Bewußtseins 40;

Grundrichtungen der Einheit des Bewußtseins 136.

Grundsätze

s. Axiome.

Grundtendenz:

Soziale G. 118.

Gut, das:

Güterlehre der Scholastik 12;

das einzige Sein als das einzige G. 139.

Gute, das:

Idee des Guten 11, 35 ff., 111;

d. G. und Gott in der Scholastik 12;

Transzendenz des Guten im späteren Griechentum 38;

Verwirklichung des Guten durch Gott 64;

Gleichung zwischen dem Guten und der Menschheit bei den Propheten 33;

der Geist und d. G. 37;

d. G. im Menschen radikal 59;

d. G. und die Natur 50.

Guten, die

s. Frömmigkeit.

Häßlichkeit:

Die Kunst faßt das Leiden in der H. 88;

Idealisierung der H. in der Kunst 91;

H. nicht der letzte Ausdruck der Kunst 133.

Handlung:

Erfolg und Begriff der H. 63;

Charakter und H. 68.

Hebräisch:

Hebräische Urform des Alten Testaments 113;

Zukunft als Tempusform (Exod. 3, 13) 20 f., 22;

יָדַע Erkennen und Lieben 25, 45, 81;

עֲנִיְּים und עֲנָוִים die Armen und die Frommen 74, 127;

אֶבְיוֹן der Dürftige 127;

תִּקְוָה Zuversicht 101;

אֱמוּנָה Glaube, אָמֵן gewiß 104.

Hegel:

Hegels Religionsphilosophie 3;

H. über das Christentum 125;

über den Pantheismus 134.

Heidentum:

Heidnische Unterströmungen im Monotheismus 124.

Heilige, der:

Der »Heilige Israels« (Jes. 45, 11) 71.

Heiliger Geist:

H. G. im 51. Psalm 104 f.

Heiligkeit:

H. Gottes und des Menschen 106.

Heldentum:

H. und Sünde 54;

H. und Erlösung 67;

Leid als H. 88, 126, 132;

Heroismus des Menschen durch das Leid vollendet 132;

Heroismus des Messias 129.

s. a. Vergottung.

Ἓν καὶ πᾶν 23.

s. a. Pan.

Herodot:

H. und die homerischen Götter 39.

Heroismus

s. Heldentum.

Herrmann, Wilhelm:

W. H. über Religion und Ethik, Individuum und Allheit 42, 56;

über die Wirklichkeit Gottes 124.

Herz:

Das ganze H. und die Liebe zu Gott (Deut. 6, 5) 81.

Hiob 74, 99 (30, 27), 126.

Hoffnung

s. Zuversicht.

Homer:

H. und die griechischen Götter 17, 39, 123.

Homogeneität

s. Gleichartigkeit.

Humanität 40, 122.

Humboldt, Wilhelm von:

W. v. H. über die von jedem Kunstwerk ins Unendliche ausstrahlenden Beziehungen 89, 123.

Hymnus 4.

Hypothesis 28, 29, 31.

Ich:

Natürliches (empirisches) I. und ethische Allheit 52, 57;

Nebenordnung des Individuums zum I. in der Religion 89;

Beziehung von I. zu I. im Mitleid 76;

das betende I. 104.

s. a. Selbst.

Ideal:

Ewigkeit des Ideals der Menschheit 60;

Staatenbund der Völker als I. der Weltgeschichte 139;

Monotheismus als Idealbegriff der Religion 103;

die Armen als die idealen Menschen 75;

Hiob 126;

Christus als I. des Menschen 67;

das Menschenideal im 53. Kapitel des Jesaias gegenüber dem der Ästhetik 131;

Mozarts »Zauberflöte« als ideale deutsche Oper 103.

Idealisierung:

I. des Monotheismus bei Philo 8;

I. des christlichen Dogmas 139;

I. in der Kunst und in der Religion 91, 112 f., 119.

Idealismus:

Recht des I. 6;

I. in doppelter Gestalt 37;

Rationalismus als Vorstufe des I. 30;

I. und Ideendichtung 121.

Idee:

I. und Begriff 5;

die I. gehört zum Apparat des wissenschaftlichen Denkens 30;

I. als Grenzgebiet zwischen Logik und Ethik 49;

I. des Guten 11, 35 f., 111;

I. und Erscheinung 53;

I. der Menschheit 115, 120;

I. der Gesellschaft 73;

I. des Menschen 69;

der Mensch als soziale I. 82;

I. Gottes 91;

I. Christi 115, 120;

Ästhetische Liebe als Spiel mit Ideen 92.

Ideendichtung:

F. A. Lange über Metaphysik als I. 121.

Identität:

I. und Einheit bei den Eleaten 24;

Einzigkeit Gottes als I. mit dem Sein 26;

I. von Gott und Welt bei Xenophanes 26;

I. von Arm und Reich 75;

I. der Person festgestellt durch die religiöse Liebe 87;

Identifizierung gegensätzlicher Richtungen des Bewußtseins 91.

Jehuda Halewi:

Synagogales Gedicht des J. H. 61.

Jenseitigkeit:

J. des Seins bei Platon 37.

Jeremia:

J. und die Entdeckung des Individuums 56;

J. und das Bewußtsein der Sünde 56, 125.

Jesaia:

Der »Heilige Israels« bei J. (45, 1);

der »Knecht Jahves« im Deuterojesaia 78, 126;

J. Kapitel 53 als Gleichnis der Menschengeschichte 128 f.;

Interpretation der Stellen über den Messias 113.

Jesus:

Geschichtlichkeit Jesu 67;

J. als Vorbild 67;

Christus als Individuum 93;

Einzigkeit Christi 93;

Christus als Mittler und die Autonomie 115 f.;

Idee Christi und der Menschheit 120.

s. a. Christologie.

Immanenz:

I. der Philosophie in der Kultur 9;

I. der Logik in der Wissenschaft 8;

I. der Philosophie in der Theologie bei Maimonides 14.

Imperativ, kategorischer 4.

Indifferenz:

I. der Kunst gegenüber dem Leide des Menschen 91.

Individualisierung:

Konkrete I. in der Religion 87, 93.

Individualismus:

Selbstsucht des I. 55;

ethischer I. und persönliche Verantwortlichkeit 118.

Individualität:

Individualitätsbedeutung des Menschen 60;

I. und Kulturbewußtsein 119;

Vernichtung der I. im Pantheismus 134.

Individuum:

Antinomie zwischen I. und Allheit 55 f.;

I. und Menschheit 52 ff., 60, 78, 118;

I. und Staat bei Platon 34, 52;

I. und relative Gemeinschaften (Mehrheit) 57;

sittliches I. 57;

I. und Persönlichkeit 53, 57;

Erweiterung des I. in der Richtung auf die Allheit 77;

I. als einzelner Gegenstand nicht zu denken 86;

am I. läßt sich der Begriff des Menschen nicht erkennen 127;

Isolierung der Menschheit auf das I. des Menschen 121;

individuelle Schwäche und allgemein menschliche Schwachheit 116;

Religion ist Geschichte des Individuums 101;

I. entspringt in der Korrelation zu Gott 92;

Bund Gottes mit dem I. im Gebet 103;

Selbsterkenntnis der Sünde und Entdeckung des Individuums bei den Propheten 56;

der religiöse Mensch ist schlechthin I. 92;

Nebenordnung des Ich zum I. in der Religion 89;

das I. als Inhalt des religiösen Bewußtseins 97;

I. und Mitleid und Sehnsucht 98 f.;

Christus als I. 93;

die Religion macht den Menschen zum I. und das I. zum Menschen 83;

I. in der Religion, Typus im Kunstwerk 86, 91, 98;

I. ist der Kunst nur Stoff 87.

Induktion 1.

Inhalt:

Inhalte der Richtungen des reinen Bewußtseins 18;

neuer I. begründet Eingliederung in das System 44;

objektiver I. der Erkenntnis 95 f.;

Unterschied im I. und Werte zwischen Logik und Ethik 37;

Stoffliche Voraussetzung der Sittlichkeit und Inhaltsergebnis des ästhetischen Gefühls 97;

eigner I. der Religion 2, 17, 19 ff.;

Korrelation zwischen Gott und Mensch und Individuum als I. der Religion 97.

Innigkeit:

I. der Erkenntnis Gottes 26;

I. und Festigkeit der Sehnsucht 105.

Interpretation:

I. der religiösen Quellen 113.

Intuition:

I. lateinischer Ausdruck für das griechische Schauen 30;

I. dem Denken der Erkenntnis entgegengestellt 19;

I. kein methodisches Organ der Erkenntnis 111;

I. vermag keine Logik zu schaffen 30;

I. verfochten aus Mißtrauen gegen die Ethik 12;

I. und Religion 8;

Pantheismus und Intuitionismus 30.

s. a. Mystik, Unmittelbare, das.

Islam:

I. und Judentum 13.

Isoliertheit, Isolierung

s. Einsamkeit.

Israelit:

I. und Mensch bei Micha 33;

der »Heilige Israels« (Jes. 45, 11) 71;

der »Rest Israels« im Deuterojesaia 126.

Judentum:

Berührung des Judentums mit dem Griechentum 7;

natürliche Scholastik im J. 9;

der Gott der Gnade und Vergebung im J. 66;

J. als Fundament für die Entwicklung der Religion 120.

s. a. Hebräisch, Monotheismus, Bibel, Jüdische Philosophie, Jehuda Halewi.

Jüdische Philosophie 7, 14, 113.

s. a. Philo, Saadja, Maimonides, Spinoza.

Juristische Person 118.

Kant:

K. der Systematiker der Philosophie 85;

K. und die drei Glieder des Systems der Philosophie 15;

K. und der Idealismus in doppelter Gestalt 37;

Ethiko-Theologie 38, 42, 94, 112;

K. über den Unterschied zwischen Religion und Ethik 117;

seine Ethik 3;

der letzte ethische Sinn seiner Lehre 4;

seine Gottesidee 50;

K. und das radikale Böse 59;

K. über die sittliche Erscheinung eines gemeines Mannes 102;

K. über Christus 115;

Kants Eintreten für die Erhaltung einer Professur für das Alte Testament 113;

»Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft« 112;

»Metaphysik der Sitten« 112;

»Streit der Fakultäten« 114.

Kategorischer Imperativ 4.

Kautzsch, E.:

K. zu Exodus 3, 13.

Kind Gottes 81, 91, 98.

Knecht Jahves

s. Jesaia.

Kohelet:

Skepsis gegenüber allem angeblichen Sein 26;

Korrelation des Menschen zu Gott 123.

Kombinationen:

K. an der Korrelation zwischen Gott und Mensch 44.

Konkret:

Konkrete Individualisierung in der Religion 87, 93.

Korrelation:

K. und Zweck 47;

K. und Vereinigung 105;

K. und Teilgebiete 122;

K. nicht schlechthin Wechselverhältnis 137;

K. zwischen Idee und Erscheinung 53;

K. zwischen Gott und Welt 47;

K. zwischen Gott und Natur 51;

K. zwischen Gott und Mensch s. Gott;

K. zwischen Gott und Individuum 61;

K. zwischen Gott und Mehrheit 61;

K. zwischen Endlichem und Unendlichem ergibt Pantheismus 133;

desgl. K. zwischen Gott und Mensch als Natur 136.

Kosmos:

Einheit des K. bei Parmenides 23.

Kraft:

K. und Liebe im Pentateuch (Deut. 6, 5) 81;

schöpferische K. der reinen Liebe in der Kunst 87, 90 f., 94, 98;

systematische K. der Religion 90;

religiöse Schaffenskraft 92, 94, 98;

unendliche K. im Mitleid 98;

K. der Sehnsucht 105;

Sehnsucht als Urkraft der Religion 99;

K. der Einheit des Bewußtseins 131;

Gefühl als psychologische Grundkraft 133;

religiöse Sprachkraft 92.

Krankheit:

Sittliche Nöte und Krankheiten 53;

K. als Vergeltung 70;

Massensünde ist K. 62.

Krieg:

Der K. im Messianismus 70, 71, 101.

Kultur:

K. als Tatsache 138;

Faktizität ihrer Grundmächte 8;

Mission der K. 132;

Entwicklung des Geistes der K. 120;

Einheit des Menschen in den Erzeugungsweisen der K. 136;

humane K. 122;

System und K. 45;

Philosophie immanent in ihren Hauptrichtungen 9;

K. als Ziel bei den Griechen 75;

Mehrheiten als Erzeugnisse der K. 57;

Kulturarbeit im Leiden eines Volkes für andere Völker 75;

Sittliche K. im Wechselverkehr der Völker 139;

Religion als Faktum der K. 1, 9, 10;

Kulturgeist der Religion 20;

Kulturwert der Religion 119;

systematische Religion gegenüber historischer K. 115;

K. und Einzigkeit Gottes 137;

das Unendliche in der Kunst und die Religion als K. 123;

Kulturbegriff des Christentums 114.

Kulturbewußtsein:

Richtungen des Kulturbewußtseins 8, 109, 121;

K. und persönliches Bewußtsein 132.

s. a. Bewußtsein, Einheit.

Kulturfaktum

s. Faktum.

Kulturwege 109.

Kultus:

K. als Kriterium der Religionsgeschichte 4, 103;

Philosophie im K. der Religion 6;

K. und Kunst 40, 93.

s. a. Musik, Opfer.

Kunst:

Subjekt und Objekt in der K. 135;

Mensch der Natur und Natur des Menschen ihre einzigen Gegenstände 85;

Individuum ist der K. nur Stoff 87;

schöpferische Kraft in der K. 91;

Indifferenz gegenüber dem Leide 91;

Leid und Häßlichkeit in der K. 88;

die K. und das Jammerbild des Menschen 132;

K. und Religion 17, 41, 85, 89, 91 f., 100, 123, 131;

Gott als Gegenstand der K. 85, 90 f., 123, 135;

K. und Kultus 40, 93.

Kunstgefühl:

Gott im K. 91;

K. als Lust 92.

Kunsttrieb 40.

Kunstwerk:

Typus im K. 86;

das Unendliche im K. 89, 96, 123.

Lange, Friedrich Albert:

L. und die Metaphysik 121 f.;

L. und das Christentum 125.

Lateinisch:

Intuition als lateinischer Ausdruck für das griechische Schauen 30.

Leben:

Dasein der Welt und L. 52;

unendliche Entwicklung des Lebens 105;

Sein und L. Gottes bei Maimonides 46;

der Mensch als Lebewesen 53;

L. der Ewigkeit 53;

ewiges L. in der Mystik 71;

Menschenseele und L. 105.

s. a. Seele.

Leib:

L. und Seele in Ästhetik und Religion 90.

Leid:

L. als Tatsache 70;

L. Mittel zur Einheit des Bewußtseins 133;

L. ist Seelenleid 90;

L. als Affekt 76;

L. und Mitleid 98;

L. und Sünde 125;

L. und Strafe 69 ff.;

L. und Armut 80, 88;

L. und Häßlichkeit 88;

L. und religiöse Liebe 87, 89;

L. als Erkennungszeichen des Menschen 87;

L. und Ideal des Menschen 126;

Leiden der Liebe von Gott verhängt 80;

L. und Schicksal 125;

L. Erbteil des Menschen 125 f.;

Grund des Leidens in der Menschenwelt 69;

leidende Völker 75, 131;

das erhabene Moment des Leidens 133;

Indifferenz der Kunst gegenüber dem Leiden des Menschen 91;

Verklärung des Leids in der Tragödie 88;

L. als Gleichnis des Vergänglichen 128 ff.;

das Leiden des Menschen als Gegenstand der christlichen Religion 93;

stellvertretendes Leiden des Messias bei Paulus 129;

neuplatonische Abstraktion vom Nichtsein des Leidens 129.

Leitung:

methodische 41, 80;

Ethik als Leitstern der Religion 42, 80.

Lessing:

L. im »Nathan« 79, 119.

Liebe:

Die Affekte der Ehre und der L. 83;

L. und Erkenntnis 25, 45, 81;

L. als Bedürftigkeit 87;

L. und Mitleid 79;

L. und Achtung 80;

L. und Sehnsucht 99, 102;

ästhetische und religiöse L. 87 ff.;

L. Triebkraft der religiösen Begriffe 81;

Leiden der L. 80;

L. zum leidenden Menschen 89;

L. in der Lyrik 99;

ästhetische L. und Phantasie 92.

s. a. Gott, Menschenliebe.

Literatur

s. Tradition.

Logik:

Verhältnis einer Philosophie zur L. 28;

logischer Sinn für die Wahrheit 94;

Einheit des Denkens in der L. 109;

L. immanent in aller Wissenschaft 8;

L. als Metaphysik in der Scholastik 13;

Naturphilosophie gegenüber reiner L. 7;

L. und Ethik 11, 35, 37, 42, 49;

L. und Religion 16—31, 45, 111—114, 134;

Pantheismus, Gottesgedanke und L. 27.

s. a. Erkenntnis.

Logos:

L. bei Philo 13.

Lust:

Kunstgefühl als L. 92.

Luther:

Luthers Übersetzung der Psalmen 103;

mystischer Ausspruch über Jesus 67;

die »feste Burg« und der 46. Psalm 138.

Lyrik:

L. und Religion 17;

Sehnsucht und L. 98, 103;

L. und Liebe 99;

deutsche L. und Psalmen 100.

s. a. Psalmen.

Maimonides:

M. schneidet die Verbindung zwischen Gott und Natur im Sein entzwei 46;

Gott als Ursprung des Daseins bei M. 47;

Immanenz der Philosophie in der Theologie 14;

Unterscheidung und Verbindung im Verhältnis der Religion zu Logik und Ethik 106.

Mangel:

Entstehung des Menschenbegriffs der Religion in der Fortführung des Gedankens von dem M. zu seiner Deckung 57.

Martyrium:

M. des Messias 129.

Massensünde:

M. als Krankheit 62.

s. a. Moralstatistik.

Material

s. Tatsachen.

Materialismus:

Mystik und M. 28;

M. und Intuition 30.

Mathematik:

Begriff der M. 2;

Idee, Hypothesis und M. 28;

M. und Grundlegungen 35.

Mehrheit:

Allheit und M. in der Ethik 52;

Individuum und M. 57, 77, 92;

statistische Gruppe der M. 61.

Mensch:

Realität des Menschen 60;

der biologische M. 52;

Seele als M. 19;

Einheit des Menschen als Seele und Geist 61;

Grundlegung zum Begriff des Menschen bei Platon 34;

Korrelation von Gott und M. als Natur ergibt Pantheismus 136;

der wahrhafte M. gegenüber der Abstraktion des Menschenbegriffs 92;

M. als Inhalt der Ethik 49;

Menschenbegriff in der Ethik 52 f.;

ethische Suffizienz des Menschen 62, 66;

ethischer Begriff des Menschen im Christentum 66;

Unsterblichkeit als Idee des Menschen bei Kant 50;

sittliche Entfaltung der Menschennatur 102;

es soll der Sittlichkeit niemals an der Menschenart mangeln 116;

sozialer Charakter des Menschen 80;

M. als soziale Idee 82;

M. als Kompendium der Menschheit 95;

Natur des Menschen als Vereinigung von Leib und Seele 90;

Darstellung des Menschen in der Kunst 91;

Mensch der Natur oder Natur des Menschen einzige Gegenstände der Kunst 85 ff.;

ästhetische Freude an der Menschennatur 102;

Korrelation zwischen Gott und M.

s. Gott;

Übergang vom Menschenbegriff der Ethik zu dem der Religion 57 ff.;

neuer Begriff vom Menschen in der Religion 135;

Menschenseele von Natur des Menschen unterschieden 105;

das allgemein Menschliche der Religion 118;

Erlösung bei Gott, Befreiung beim Menschen 66;

M. und Gott bleiben geschieden wie Streben und Gelingen 67;

Individualitätsbedeutung des Menschen 60;

der religiöse M. ist schlechthin Individuum 92;

das Leid und der Begriff des Menschen 128;

Sünde als Leid im Wesen des Menschen 125;

Mitleid und Begriff des Menschen 77, 98;

Christus als Ideal des Menschen 67;

Hiob als Ideal des Menschen 126;

Ebenbürtigkeit des Menschen mit Gott durch die Korrelation mit ihm 135;

Idee des Menschen unter der Glorie der Gottheit 69.

Menschenliebe:

Die M. ist die religiöse Form des sozialen Verhältnisses zwischen Mensch und Mensch 79;

Gottesliebe und M. 80;

ästhetischer und ethischer Begriff der M. 39, 40, 86, 90;

Mitleid und M. 80.

s. a. Liebe.

Menschenopfer

s. Opfer.

Menschenwürde 68, 131.

Menschheit:

M. als Allheit 116;

Ewigkeit des Ideals der M. 60;

die Liebe macht aus den relativen Gemeinschaften die Partikularitäten der geschichtlichen M. 83;

M. bei den Propheten das Gute 33;

der Knecht Gottes als Stellvertreter der M. 130;

Idee Christi als Idee der M. 115, 120;

M. und Schicksal 53;

Sittengesetz und M. 102;

weltgeschichtliche Mission der M. 132;

Beziehung der Religion auf die M. 60;

Korrelation von Gott und M. 60;

Mensch und M. 52 f.;

Mitmensch durch die M. offenbart 53;

Isolierung der M. auf das Individuum des Menschen 121;

Individuum und M. 60, 92;

M. und systematische Philosophie 139.

s. a. Geschichte.

Messianismus:

Prophetischer M. und Gott der Geschichte 22;

M. und Idee der Menschheit 33;

Philosophie der Geschichte im M. 101;

Politik des M. 72;

der Krieg im M. 70;

Staatenbund im M. 35;

Sehnsucht und Erlösung im M. 101;

Befreiung des M. von nationaler Zufälligkeit 77;

Entwicklung des M. zum Höhepunkt des ethischen Monotheismus 126.

s. a. Propheten.

Metaphysik:

M. und transzendentale Methodik 11;

M. bei Aristoteles 11;

M. als zweite Theologie in der Scholastik 12;

Logik als M. in der Scholastik 13;

M. bei Schleiermacher 95;

M. am Grenzpunkte von Natur- und Geisteswissenschaft 35, 37;

M. zwischen Religion und Ethik 38, 49;

Theodizee und M. im Hiob 74;

Ästhetik wird M. bei Plotin 85;

Befreiung der Religion von der M. 120, 137;

M. als Ideendichtung bei F. A. Lange 121.

Methodik:

Transzendentale M. und Metaphysik 11;

Idee als Methode bei Platon 29, 35, 37;

Einheit der Methode 37;

methodische Leitung gegenüber formalistischer Schablone 41;

eine Methode für die eine Erkenntnis 111;

methodische Unterschiede unter den Gliedern des Systems der Philosophie 93;

die Religion als methodisches Problem im System der Philosophie 106, 117;

M. der religiösen Eigenart 107;

die Korrelation von Gott und Mensch macht in der M. den Menschen Gott ebenbürtig 135.

Micha:

M. 6, 8 über Gott und das Gute 32, 42.

Midrasch 113.

Mitgefühl:

M. und Mitleid 87.

Mitleid:

Leid und M. 98;

Leid als Affekt im M. 76;

M. Affekt der Religion 79;

Unendlichkeit im M. 98;

M. Bürgschaft des Erdendaseins 54;

Schopenhauer und Spinoza über das M. 76;

M. im Pessimismus 59;

M. mit sich selbst 54;

M. und Identität des eignen Selbst 87;

Ethik des Mitleids 132;

M. mit dem Menschen und Sehnsucht nach Gott 99;

religiöses Gefühl als M. 94;

M. und Menschenliebe 76;

M. und Achtung 80;

M. schöpferische Kraft in der Kunst 91;

M. im Sinne der alten Psychologie 108.

Mitmensch:

Durch die Menschheit wird der Nebenmensch zum Mitmenschen 53;

Nächstenliebe und M. 75;

Häßlichkeit in der Kunst und M. 88.

s. a. Nächstenliebe.

Mittelalterliche Philosophie 7.

s. a. Scholastik, jüdische Philosophie.

Mittelbegriff:

Gott im ästhetischen Bewußtsein nur M. 85.

Mittler:

Die Autonomie und Christus als M. 115.

s. a. Vermittlung.

modi:

m. bei Spinoza 134.

Modifikation:

Neue M. und neuer Inhalt 44.

Monotheismus:

Einheit des Bewußtseins und M. 124;

M. und Begriff des Seins 22;

M. und Erkenntnis Gottes 25;

M. und Naturwissenschaft 27;

M. durch die Korrelation zwischen Gott und Mensch vom Polytheismus unterschieden 32;

und vom Pantheismus 136;

M. kennt keine Vereinigung mit Gott 105;

M. selbständig gegenüber Mythos, Bildnerei und Mystik 39, 138;

ethische Echtheit des M. 73;

Theodizee im M. 74;

der M. und die Liebe zu Gott 80;

Gebet als Kriterium des M. 103;

Entwicklung des Messianismus zum Höhepunkt des ethischen M. 126;

Heidnische Unterströmungen im M. 124;

Christentum und M. 115, 120;

Griechentum und M. 38;

M. Idealbegriff der Religion 103;

M. und Politik 139;

Entwicklung des M. das Problem der Weltgeschichte 138.

s. a. Gott.

Moralstatistik 61, 87.

s. a. Massensünde.

Mosaismus:

M. im praktischen Christentum 125.

Mose

s. Pentateuch.

Motive:

Subjektive M. 34;

Grundmotiv 127.

Mozart:

Die »Zauberflöte« 103.

Musik:

Religiöser Geist der deutschen M. 103;

Tempelmusik in Jerusalem 103.

Mysterien:

Philosophie in den M. der Religion 6;

Mysterium des Todes 70.

Mystik:

M. und Philosophie 8;

M. und Pantheismus 28;

M. und Materialismus und Sensualismus 28, 46;

M. und Intuitionismus 30;

M. und Gefühl 89;

M. und Unendlichkeit 89;

M. und Monotheismus 138;

M. und Wissenschaft 111;

M. und Leiden des Menschen 90;

Mystischer Quietismus 91;

M. wider Skepsis 104;

Tod und ewiges Leben in der M. 71;

Gott und die Kreatur in der M. 134;

Wahrnehmbarkeit Gottes in der M. 46;

M. bei Luther 67;

Befreiung der Religion von der M. 120.

Mythos:

Religion und Philosophie im M. 6;

Mythologie und Religion 65;

Religion bleibt an Mythologie nicht gebunden 124;

M. und Monotheismus 138;

Mythologie und Christentum 93;

Naivetät des M. 21;

M. als Stoff der Kunst 123;

Ehrfurcht mythischer Ursprung der Verehrung 82;

Schicksal und M. 120;

Vererbung des Leidens und der Schuld im M. 126;

M. der Sintflut 51.

Nächstenliebe 75.

Nähe:

N. Gottes (Psalm 73) 105, 128.

Naivetät:

N. primitiver Literaturprodukte und des Mythos 21;

N. in Sage und Geschichte der alten Bibel 71.

Natorp, Paul:

N. über Religion 121.

Natur:

N. bei den Eleaten 24;

Pan und das Denken der N. 27;

Sein der N. 45;

Dasein der N. 48 f.;

Erhaltung der N. durch Gott 51, 96;

Freiheit von Naturtrieben 105;

Wert des Guten und des Natürlichen 37;

Korrelation zwischen Gott und N. 51, 136;

N. und Einheit des Kulturbewußtseins 137;

N. des Menschen und Mensch der N. in der Ästhetik 85, 90, 135.

Naturphilosophie:

N. gegenüber der reinen Logik 7.

Naturteleologie

s. Teleologie.

Naturwissenschaft:

N. als Standpunkt des Geistes 27, 37;

Kreuzungspunkt von Natur- und Geisteswissenschaft 35;

Grenze der mathematischen N. bei der Biologie 48.

Nebenmensch

s. Mitmensch.

Nebenordnung:

N. der Eigenart 110;

N. des Individuums zum Ich 89;

der Offenbarung zum a priori 111.

Neid:

N. der Götter 32, 62.

Neuheit:

N. des Inhalts 44, 47;

die Begriffe Sein und Denken als neuer Wert 26;

N. der Probleme 47;

Erhaltung als neue Schöpfung 48;

neuer Begriff von Gott und vom Menschen 33, 60, 64, 135;

neues Ziel zur Befreiung vom Sündenbewußtsein 60.

s. a. Entdeckung.

Neuplatonismus 14, 129.

s. a. Philo, Plotin.

Nichts:

Schöpfung aus dem N. 48.

Nichtsein:

Begriff des Nichtseins in der Scholastik 13;

N. des Leidens bei den Neuplatonikern 129.

Nicolaus de Cusa:

Negative Attribute und docta ignorantia 46.

Not:

Sittliche Nöte 53.

Nützlichkeit:

Nützlichkeiten der Lebensdienste 34.

Objekt

s. Subjekt.

Objektivierung:

Universum des ästhetischen Gefühls im Kunstwerke objektiviert 96.

Objektivität:

Wissenschaftliche O. 120;

objektiver Inhalt der Erkenntnis 95 f.

Obskurantismus 65.

Offenbarung:

Rationalismus und O. bei Saadja 14;

O. und a priori der Erkenntnis 111;

messianische Leistung als O. Gottes 101.

Oper 103.

Opfer:

O. in der Religionsgeschichte 4;

Kultus als O. 103;

Opferkultus aus Selbsterkenntnis sittlicher Schwächen 54;

Opferkultus und Vergebung 63;

Opferkultus als Mittel der Erlösung überwunden (Ps. 51, 19) 101.

Opportunismus:

O. zwischen Gott und Mensch im Polytheismus 32;

Opportunitäten der Lebensdienste 34.

Pan:

P. als Begriff für das Denken der Natur 27.

Pantheismus:

P. bei Xenophanes 27;

P. im Neuplatonismus 14;

Gegensatz des Maimonides zum P. 46;

P. bei Schleiermacher 95;

Unvereinbarkeit mit dem Monotheismus und Hemmschuh für das Verhältnis des Gottesgedankens zur Logik 27;

Widerspruch zu Rationalismus und Idealismus 28;

P. hat keine Einheit des Bewußtseins 134;

Unbestimmtheit des P. 95;

Ergebnis der Korrelation zwischen Endlichem und Unendlichem 133;

P. als Akosmismus 134;

P. und Intuitionismus 30;

P. und Mystik und Materialismus 28;

P. gegenüber der Ethik 27;

P. und Liebe zu Gott 80;

Liebe zum Universum 81, 95;

P. und Vereinigung mit Gott 105;

Ergebnis der Korrelation zwischen Gott und Mensch als Natur 137.

Parmenides:

Einheit, Beharrung 23 f.

Partikularismus:

P. und Universalismus des sozialen Gottes 78.

Partikularität (Besonderheit, Besonderung):

P. und Individuum 81, 87;

Partikularitäten der geschichtlichen Menschheit 83.

Paulus:

P. und das stellvertretende Leiden des Messias 129.

Pentateuch:

Mose bei Philo 7;

Mensch als Ebenbild Gottes (Gen. 1, 27);

Mose am Dornbusch (Exod. 3, 13) 20 ff.;

Sintflut und Bund Gottes mit Noah 51, 96;

Bund Gottes mit Abraham 96;

der böse Herzenstrieb des Menschen (Gen. 8, 21) 54;

die Sünde vor der Tür (Gen. 4, 7) 54;

jeder stirbt an seiner eignen Sünde (Deut. 24, 16) 61;

die Seele sündigt (Num. 15, 27) 61;

von der Liebe zu Gott (Deut. 6, 5) 81;

Dekalog 39, 113;

Mosaismus im praktischen Christentum 125.

Person:

P. wird durch die Menschheit zur Persönlichkeit 53;

Persönlichkeit und Individuum 57;

Seele als sittliche Persönlichkeit 61;

unpersönliche Selbstheit 131;

persönliches Bewußtsein 132;

persönliche Verantwortlichkeit 118;

persönliche Sünde 73;

Identität der Person festgestellt durch die religiöse Liebe 87;

juristische P. 118;

Personen der Trinität 115.

Pessimismus:

P. als das radikale Böse 59;

Verkehrung des Zielpunktes der Menschheit 54;

Hemmnis wahrhafter Ethik 65;

Gott der Ethik gegenüber P. 79 f.;

P. und Leiden 69;

P. und Religion 139.

Phantasie:

Ästhetische Liebe als P. 92;

P. und Religion 110 f., 121 ff.

Phidias 17.

Philo:

P. vermittelt zwischen Platon und Mose 7, 13.

Philosophie:

P. und Religion 1 ff., 7;

P. und Wissenschaften 2;

P. immanent in allen Hauptrichtungen der Kultur 9;

P. als systematische P. 16, 43, 136, 137;

Verhältnis einer P. zur Logik 28;

P. der Geschichte s. Geschichte.

s. a. Mittelalterliche Philosophie.

Pietät:

Geschichtliche, nationale, literarische P. 112, 114, 120.

Plastik 17, 39.

Platon:

P. und die Götterwelt 6;

P. und Ethik und Logik 11;

Mensch, Staat, Individuum bei P. 34, 52;

Platonismus in der jüdischen Philosophie 14.

s. a. Idee, Philo.

Plotin:

P. über Gott als Urquell des Schönen 39, 85.

Politik:

Politische Wirklichkeit 70;

Wendepunkt der P. und Religion 72;

P. der Kulturvölker und Monotheismus 139;

P. des prophetischen Messianismus 72, 99, 101, 127.

s. a. Allheit, Staat.

Polytheismus:

Durch die Korrelation von Gott und Mensch vom Monotheismus unterschieden 32;

Scheidelinie zwischen Religion und P. 62.

Praxis:

»Auf daß wir Gute werden« bei Aristoteles 11;

praktisches Gefühl gegenüber dem Leide der Armen 76;

praktisches Christentum 125.

Prinzip:

P. und Adäquatheit der Erkenntnis 28;

Verkehrung der Prinzipien im radikalen Bösen 59.

s. a. a priori.

Problem:

Zulässigkeit eines Problems im System der Philosophie 44;

Begriff als P. der positiven Schöpfung 5;

s. a. Grundproblem;

die Religion als methodisches P. 106, 117.

s. a. Neuheit.

Produktivitätskraft

s. Kraft.

Propheten:

Schaugesicht 29;

Menschheit 33;

Staat und Gesellschaft 73, 127;

Sozialismus 100;

Übergewicht des sittlichen Gedankens über den religiösen 100, 130;

Gottesbegriff und Leiden der Unschuld 130;

Armut und Gottes Gerechtigkeit 73;

Sünde und Individuum 76;

Hoffnung und Zuversicht 101;

Sein als Zukunft 34.

s. a. Messianismus, Monotheismus, Jesaia, Jeremia, Ezechiel, Micha.

Protestantismus

s. Theologie.

Psalmen:

Die Lyrik der P. als Mitschöpferin der Religion 17;

sittlicher Monotheismus 123;

Armut und Frömmigkeit 74, 128;

Krieg 71;

Rachepsalmen 71, 78;

Sittlichkeit und Religion 100;

Sehnsucht nach Gott 99;

religiöse Liebe und Sehnsucht 102 f.;

Reinheit der Seele (Ps. 51) 101, 105;

Selbst und Seele 101;

Gebet (Ps. 51) 103 f.;

Nähe Gottes (Ps. 73) 105, 128;

Erlösung 101;

Ps. 23 und seine Deutung 113;

Ps. 46 und die »feste Burg« 138;

Goethes Lyrik und die P. 100.

Psychologie:

P. als Ordnung der Vorstellungen und Tätigkeitsweisen des Bewußtseins 108;

P. als viertes Glied des Systems der Philosophie 108;

P. und Religion 108 ff.;

Gefühl als psychologische Grundkraft 133;

Liebe eine psychologische Deutung in der Ästhetik des reinen Gefühls 88;

religiöse Ergriffenheit als psychologische Tatsache 97;

Autonomie ohne psychologische Selbständigkeit 117;

Natorps P. 121.

Quellen:

Interpretation der religiösen Q. 113.

s. a. Tradition.

Quietismus 91, 139.

Rache:

Rachsucht als Triebfeder des Menschen im Pessimismus 59;

Gott als Rächer der Armen in der Weltgeschichte 81;

Rachepsalmen 71, 78.

Radikal:

Das radikale Böse und Gute 59, 68.

Rationalismus:

R. als Vorstufe des Idealismus 30;

R. und Ethik 12;

Vereinigung von Liebe und Erkenntnis 25;

R. und Offenbarung bei Saadja 14;

Widerspruch des Pantheismus zum R. 28.

Realisierung:

R. des Sittlichen 60.

Realität:

Sein als R. 137;

R. Gottes und des Menschen 60;

R. des Sittlichen 36, 78.

Recht:

R. und Staat 73;

R. der Armen 79;

R. und Individuum 118.

Rechtfertigung:

R. und Erlösung 78.

Rechtsformen:

R. des Staates verjüngt durch die Idee der Gesellschaft 73.

Rechtswissenschaft 2, 8.

Reichtum

s. Armut.

Rein:

Reine Bewußtseinsart 44;

reiner Wille gegenüber Naturtrieben 105;

Reinheit des religiösen Bewußtseins 91;

Reinheit der Seele in den Psalmen 101, 105.

s. a. Denken, Liebe, Wille.

Reiz:

Ästhetischer R. 88, 101.

Relative Gemeinschaft:

s. Gemeinschaft, Mehrheit.

Religion:

s. Logik, Ethik, Ästhetik, Psychologie, Eigenart, Gott, Mensch, Individuum.

Religionsgeschichte 1 ff., 43, 108.

Religionsphilosophie:

Absolutheit ihrer Methode 2 f.;

als Zweig der Philosophie abgelehnt 7;

R. im griechischen Altertum und im Monotheismus 9;

neuere R. von Spinoza ausgehend 14;

Mißtrauen gegen die R. bei tieferen Theologen 43.

Religionspsychologie 108.

Religionsunterricht 139.

Religionswissenschaft:

R. als Grenzgebiet der Philosophie 6.

Religiosität:

R. und Erkenntnis 138;

lebendige R. gegenüber historischer Tradition 93.

Rest Israels:

R. I. im Deuterojesaia 126.

Rettung:

R. von der Sünde 57.

s. a. Erlösung.

Richtung:

Richtungen des Bewußtseins 86, 91, 109, 121, 136;

R. des Individuums auf Gott 89.

s. a. Grundrichtung.

Ritschl, Albrecht:

A. R. und die Kantische Philosophie 3.

Romantik:

Begriffslosigkeit der R. 96;

Katholische R. 93.

Rührung:

R. in ihrer Beziehung zu Ästhetik, Religion und Sittlichkeit 97, 102, 123.

s. a. Ergriffenheit.

Ruhe:

R. vom Welttreiben nicht R. im Ewigen 122;

Erkenntnis kein ruhiger Besitz 80.

Saadja:

Emunoth we Deoth 13 f.

Schauen:

Das S. und die Idee 29.

Scheidung:

S. und Unterscheidung zwischen Ethik und Religion 60.

Schicksal:

Menschheit und S. 53;

soziales S. 119;

mythologische Fragen nach dem S. 120;

Leid und S. 125.

Schiller:

Schillers ästhetische Erziehung 40;

S. im »verschleierten Bild zu Sais« 6;

im Lied »an die Freude« 91;

in »Shakespeares Schatten« 53;

»das Ideal und das Leben« 53;

in den »Worten des Glaubens« 119.

Schlechtigkeit

s. Böse.

Schleiermacher 94 f.

Schönheit:

S. bei Plotin 39, 85;

S. und Leid 133;

sittliche und schöne Entfaltung der Menschennatur 102.

Schöpfung:

Spezialproblem innerhalb der Korrelation Gott und Welt 47, 50;

Erneuerung der Erhaltung 48;

Begriff als Problem der positiven S. 5.

Scholastik 12 f.;

natürliche S. im Judentum und Christentum 9.

s. a. Mittelalterliche Philosophie.

Schopenhauer:

S. über das Mitleid 76.

Schuld:

S. und Befreiung von S. und Sühne 65, 68, 81, 88.

Schwäche:

Ethische Schwächen und ihre Erkenntnis 54;

individuelle S. und allgemein menschliche Schwachheit 116.

Schwärmerei:

S. als Ausartung des Pessimismus 65.

Schwebe:

Religion in der S. zwischen Erkenntnis und Sittlichkeit 106;

Sein der Seele auf der S. mit dem Sein Gottes 122.

Schwerpunkt:

Gott der S. in der Korrelation mit dem Menschen 137.

Seele:

Das Seelische als Erweiterung des Göttlichen in der Religionsgeschichte 4 f.;

S. der Lebewesen 52;

S. und Geist 61;

S. und Natur des Menschen 105;

Leib und S. 81, 90;

S. als sittliche Person 61;

Selbst der S. 99;

S. und Sehnsucht 99;

S. und Liebe 81;

Reinheit der S. 101;

S. und Sünde 61;

Errettung der S. durch Gott 105;

S. und Religion 105;

S. und Individualität 93;

Gott Erhalter der S. 105;

Sein der S. und Sein Gottes 122;

S. und Unsterblichkeit 50;

das unmittelbare Leben der S. bei Natorp 121;

Seelengrund der Religion in der Philosophie 6.

Sehen:

S. und Denken 29.

Sehnsucht:

Religiöser Ursprung der S. 100;

S. erwirkt die Korrelation zwischen Gott und Mensch 102;

S. nach Gott und Mitleid mit dem Menschen 98;

S. nach dem Unendlichen 41;

Kraft der S. 105;

Religion als S. nach Liebe bei Schleiermacher 95;

S. im Sinne der alten Psychologie 108.

Sein:

Grundbegriff des Seins 20 ff.;

Grundlegung des Seins als Realität durch die Erkenntnis gesetzt 137;

S. der Wissenschaft Grundproblem der Logik 21;

das S. in der Scholastik 13;

im Pantheismus 27;

wahrhaftes S. bei den Eleaten das Denken, bei den Propheten die Zukunft 34;

Jenseits des Seins bei Platon 37;

S. der Natur 45, 48;

S. und Dasein 46;

S. der Sittlichkeit 60;

Gott als das S. 20 ff., 80;

S. und Leben Gottes bei Maimonides 46;

S. der Seele und S. Gottes 122.

s. a. Substanz.

Selbst:

S. des Menschen und der Menschheit 52 f.;

biologisches und ethisches S. 57;

religiöses und ethisches S. 58;

S. als Aufgabe 59;

Identität des S. im Mitgefühl 87;

Gefühl und S. 89;

Korrelation mit Gott und S. 89;

S. der Seele 99;

S. in den Psalmen 101.

s. a. Ich.

Selbständigkeit:

S. der Religion überhaupt s. Eigenart;

S. der Religion bei Kant 50;

S. eines Gliedes im System 42, 44;

S. der Ästhetik 85 f.;

S. des Endlichen 134;

selbständige Sittlichkeit des Menschen 66.

Selbstarbeit:

Sittliche S. des Menschen 66.

Selbstauflösung:

S. der Religion in Ethik s. Ethiko-Theologie.

Selbstbestimmung

s. Autonomie.

Selbstbewußtsein:

S. des Geistes fängt mit den Eleaten an 24 f.;

S. eine Lücke in Spinozas Lehre von der göttlichen Substanz 134;

S. des Menschen in seiner Einheit als Seele und Geist 61;

Sittliches S. 58;

S. der Gebrechlichkeit des Individuums 59;

Mitmensch und S. 76.

Selbsterkenntnis:

S. sittlicher Schwächen und der Sünde 54, 56.

Selbstheit:

Unpersönliche S. 131.

Selbstsucht:

S. des Individualismus 55;

S. als Triebfeder des Menschen im Pessimismus 59.

s. a. Egoismus.

Selbstvergötterung 138.

Selbstverwandlung:

S. des Individuums in die Allheit 56;

S. des Mitleids in Kraft in der Kunst 91.

Seligkeit:

S. als absolute Befriedigung der Sehnsucht 105.

Sensualismus:

Mystik und S. 46;

Reduktion der Religion auf das primitiv Sensuelle 90.

s. a. Sinneswahrnehmung.

Sentimental:

Antik und s. 129.

Sinn:

Kultur als S. des Menschenlebens bei den Griechen 75;

S. des individuellen Menschenlebens 54;

letzter S. der Religion 134;

S. des Weges der Gnade 65.

Sinneswahrnehmung:

S., Wirklichkeit und Dasein 46, 136;

vom Geist unterschieden bei den Eleaten 24;

Abkehr des Denkens von der S. 33 f.;

Individuum als einzelner Gegenstand nicht wahrnehmbar 86;

S. und Intuition 30;

Wahrnehmbarkeit Gottes in der Mystik 46.

Sintflut 51, 96.

Sittengesetz 52, 59, 93, 102, 117.

Sittlich:

Begriff des Sittlichen und der Ethik 17;

Realität des Sittlichen 36;

Realisierung des Sittlichen 60;

Dasein und Sittlichkeit 51;

sittliche Welt 27;

sittliche Arbeit 61, 63 f., 115;

sittliche Stetigkeit 56;

sittliche Freiheit 65;

es soll der Sittlichkeit niemals an der Menschenart mangeln 116;

sittlicher Charakter 68;

sittliche Erfahrungen 124;

sittliches Individuum 57;

sittliches Selbstbewußtsein 58;

sittliche Person 61;

sittliche Nöte 53;

sittliche Schwächen 54;

Rührung und Sittlichkeit 97;

sittliche Erscheinung des gemeinen Mannes 102;

sittliche Entfaltung der Menschennatur 102;

Sittlichkeit und ästhetisches Gefühl 97;

sittliche Kultur im Wechselverkehr der Völker 139;

Wandel der sittlichen Vorstellungen 70;

sittliche Reformbestrebungen 125;

Religion und sittliches Gefühl 102;

Sittlichkeit als Kriterium der Religion 119;

Gott als Bürge für die Realität des Sittlichen 78, 81, 101, 103;

altbiblische Sittlichkeit 126;

Sittlichkeit und Religion bei den Propheten und in den Psalmen 100.

s. a. Ethik.

Skepsis:

Mystik wider S. 104;

S. Widerspruch zum Gebet 104;

S. im Kohelet 26.

Sklave:

S. und Mitmensch 76.

Sokrates:

S. und die Ethik 11;

der Begriff 28;

der Begriff des Menschen 34;

das Problem des Guten 34.

Souveränität:

S. der Kunst 91.

Sozial:

Der Mensch in seinem sozialen Charakter 80;

soziale Idee des Menschen 82;

soziale und relative Gemeinschaft 83;

soziale Grundtendenz der neuen Zeit 118;

soziales Schicksal 119;

soziale Erweiterung des Individuums 76;

soziale Humanität 78;

soziale Wirklichkeit 70;

prophetisch-messianischer Sozialismus 100, 127;

Sozialismus Altisraels 73;

religiös-soziale Menschenliebe 79;

sozialpolitische Aufgabe der Religion 120;

praktisches Christentum 125.

s. a. Wirtschaft.

Soziologie:

S. im Verhältnis zu Ethik und Religion 5;

die Menschheit in ihrer soziologischen Zweideutigkeit 53.

Spekulation:

Religiöse S. in ihrer wissenschaftlichen Bedeutung 65.

Spinoza:

Am Abschluß der jüdischen Philosophie 14;

Einfluß auf die deutsche Philosophie der Religion 14;

deus sive natura 27;

Leugnung des Zwecks 38;

S. über das Mitleid 76;

über die Liebe bei Gott 80;

Selbstbewußtsein und göttliche Substanz 134.

Sprache:

Religiöse Sprachkraft 92;

Liebe als Bedürftigkeit im Sprachgebrauche 87.

s. a. Hebräisch, Griechisch, Lateinisch.

Staat:

S. und Gesellschaft 73;

S. und Individuum 52, 118;

Staatenbund der Völker 35, 139;

S. bei den Propheten 33;

S. bei Platon 34, 52.

s. a. Politik.

Stände

s. Armut.

Stamm 60.

Statistik 61.

s. a. Moralstatistik.

Staunen:

S. als Anfang der Erkenntnis 83.

Stellvertretung:

Stellvertretendes Leiden des Messias 129;

Stellvertretung in der Wechselwirkung der Völker 131.

Stetigkeit:

Sittliche S. 56.

Stil:

S. der alten Bibel 71.

Stoff:

Sittlichkeit als stoffliche Voraussetzung des ästhetischen Gefühls 97;

Religion als Stoff der Kunst 129;

desgl. Individuum 87.

Strafe:

S. und Sünde 68 f.;

S., Buße und Erlösung 69;

S. und Leid 69, 127.

Streben:

S. zur Allheit 55;

Mensch zu Gott wie S. zu Gelingen 67, 116;

S. nach Erlösung 115.

s. a. Suchen, Verlangen.

Subjekt:

S. und Objekt in der Religionsphilosophie 2;

in der Kunst 135.

Subjektivität:

Grenzen der S. 113;

subjektive Motive 34.

Subreption:

S. des religiösen Bewußtseins im Kunstgefühl 91.

Substanz 134.

Suchen:

Unendlichkeit des Suchens 122.

s. a. Streben.

Sühne

s. Schuld.

Sünde:

S. und Strafe 68;

S. und Versöhnung 57;

S. und Vergebung 68;

S. ein Ferment der Sittlichkeit 65;

Durchgang des Menschen durch das Sündenbewußtsein 65;

S. und Individuum 55, 56, 62, 103, 117;

S. und Leid im Christentum 125;

die S. vor der Tür (Gen. 4, 7) 54;

jeder stirbt an seiner eignen S. (Deut. 24, 16) 61;

die Seele sündigt (Num. 15, 27) 61, 99;

Sünden der Väter 61;

Reinheit der Seele und heiliger Geist gegenüber der S. 105.

Suffizienz:

Ethische S. des Menschen 62, 66.

Symbol:

Tod als S. des Leids 70;

desgl. Armut 80;

Leid S. für das Vergängliche 131;

Aufhören des Krieges S. des Messianismus 71;

das Individuum nicht S. der Menschheit 92.

System:

Systematische Begründung der Religion 11, 15, 18, 90, 107, 115, 121;

S. und Kultur 45, 133.

s. a. Eigenart, Selbständigkeit, Philosophie.

Tabu 4.

Talmud 113.

Tantaliden 61.

Tatsache:

T. bei der Induktion 1;

Material als negative Vorbedingung 5;

Leid als T. 69 f.;

religiöse Ergriffenheit als psychologische T. 97;

Kultur als T. 138.

Teleologie:

T. bei Aristoteles 13;

Naturteleologie 105.

s. a. Zweck.

Terminologie 47, 84, 87, 88, 107.

Testament, Altes und Neues

s. Bibel.

Theodizee:

Korrelation von Gott und Mensch als T. 69;

Angelpunkt in der Entwicklung des Monotheismus 74;

T. und Menschenleid 125, 131, 132.

Theologie:

T. und Religionsphilosophie 3, 43;

protestantische T. und Kantische Ethik 3;

Immanenz der Philosophie in der T. bei Saadja und Maimonides 14, 106;

T. und Logik 22;

T. und Wissenschaft 112;

T. an den Universitäten 114;

Christusproblem in der modernen protestantischen T. 67, 115.

Theorie:

Theoretische Einsicht und sittliches Gefühl 75;

Verwandlung theoretischer Erfahrung in praktisches Gefühl 66;

Verschiedenheit aller Wesen von mir für den theoretischen Blick 76.

s. a. Praxis.

These:

T. und Hypothese 29.

Tieropfer

s. Opfer.

Tod 70.

Toleranz 113, 120, 139.

Totalität:

Kein Systemglied hat T. zu beanspruchen 110.

Totem 4.

Tradition:

Lebendige Religiosität gegenüber historischer T. 93;

Autorität der T. 111, 117.

s. a. Quellen.

Tränen 54.

Tragödie:

T. als Mitschöpferin der Religion 17;

Verklärung des Leids in der T. 88;

Tantaliden 61;

die T. und der Grundgedanke des Christentums 93.

Transzendental

s. Methodik.

Transzendenz:

T. bei Platon 49;

T. des Guten im späteren Griechentum 38;

T. Gottes im Judentum 66;

Grundlegung der T. für alles Sein der Erkenntnis 137.

s. a. Absolutheit.

Treue:

Bekenntnistreue 119.

Triebe:

T. des Begehrens 34;

Naturtriebe 105.

Trinität 67, 113, 115, 138.

Troeltsch, Ernst:

Gewißheit der Religion 94.

Tugend:

Tugenden ersten und zweiten Grades in der Ethik 83;

Reichtum und T. 74.

Typus:

T. im Kunstwerk 86, 91, 98.

Übergang:

Ü. von dem Menschenbegriff der Ethik zu dem der Religion 57 f.

Übergewicht:

Ü. eines Systemgliedes zu vermeiden 110;

Ü. der Religion über alle geistigen Kräfte des Menschen abgelehnt 121;

desgl. Ü. des Leidens innerhalb der Religion 132.

Überschritt:

Ü. von der Ethik zur Religion 61.

Übersetzung:

Ü. und Urtext 113.

Umfang:

U. der Ethik und Inhalt der Religion 58;

U. der Religion gegenüber dem Unendlichen 89.

Unbestimmtheit:

U. des Pantheismus 95.

Unendlichkeit:

Begriffliche Vieldeutigkeit des Unendlichen 133;

unendliche Entwicklung des Lebens 105;

Sehnsucht nach dem Unendlichen 41;

unendliche Zukunft 48;

Gefühl des Unendlichen bei Gott 39;

unendliche Aufgaben 122;

U. des Suchens 122;

Erkenntnis als unendliche Aufgabe 80;

das Unendliche als Aufgabe 121 f.;

U. im Mitleid 98;

das Unendliche gegenüber dem religiösen Bewußtsein 89;

gegenüber dem Gefühl 94;

das Unendliche in der Kunst und im Kunstwerk 89, 91;

das Unendliche in der Kunst und die Religion als Kultur 123;

U., welche für die religiöse Korrelation des Menschen mit der Idee Gottes sich bildet 91.

Ungebildete:

Die sittliche Erscheinung eines gemeinen Mannes 102;

die Religion der Ungebildeten 137.

Universalismus:

U. des sozialen Gottes 78.

Universitäten:

Die Theologie an den U. 114.

Universum:

U. für Gott 19;

Einzigkeit des Universums bei den Eleaten 24;

pantheistische Liebe zum U. 81;

U. und Gefühl bei Schleiermacher 96;

U. des ästhetischen Gefühls im Kunstwerk objektiviert 96.

Unmittelbare, das:

Das Gefühl als unmittelbares Bewußtsein bei Schleiermacher 95;

Unmittelbarkeit des Lebens der Seele bei Natorp 121.

s. a. Intuition.

Unschuld:

U. und Armut 74;

U. Hiobs 126;

leidende U. im Messianismus 127 f.

Unsittlich:

Unsittliche Handlung 68.

Unsterblichkeit:

U. bei Kant 50;

U. als Seele, als Idee des Menschen 50;

U. als göttliche Erhaltung der Menschenseele 105;

Religion und U. 138.

Unterordnung:

U. zur Einheit des Bewußtseins 109 f.

Unterscheidung:

U. und Vereinbarkeit 77 f.;

U. und Verbindung 106.

s. a. Scheidung, Verschiedenheit.

Unzulänglichkeit:

Menschliche U. gegenüber der Schwachheit 116.

Urkunden

s. Tradition.

Ursprung:

U. und Begriff 5;

U. der Metaphysik 37;

U. der Religion 34, 58, 89;

historische Ursprünge der Religion 93;

Gott als U. des Daseins nach Maimonides 47;

U. der Sehnsucht 100.

Urteil:

Das U. in der Zwecksetzung 47.

Vater:

Gott als V. 81, 91, 98.

Verantwortlichkeit:

Persönliche V. 118.

Verbindung:

Unterscheidung und V. 106.

Verehrung:

V. als ethische Vorbedingung zur religiösen Liebe 82.

Vereinbarkeit:

Unterscheidung und V. 77 f.

Vereinigung:

V. mit Gott im Pantheismus 105;

Vereinigungspunkt von Religion und Kunst 89.

s. a. Grenze.

Vereinsamung

s. Einsamkeit.

Vererbung:

V. von Schuld und Leid 61, 73, 93, 126.

Vergänglichkeit:

Leid als Gleichnis der V. 128 f.

Vergangenheit

s. Zukunft.

Vergebung:

Sünde und V. 68;

Opferkultus und V. 62;

Gott der V. 65.

Vergeltung:

Göttliche Strafe als V. der Sünde 68, 99;

Leid als V. 70.

Vergleichung

s. Ausgleichung.

Vergottung:

V. des Menschen 138.

Verkehrung:

V. des Zielpunktes der Menschheit 54;

V. der Prinzipien 59.

Verklärung:

V. des Mitleids zur Menschenliebe 76;

V. des leidenden Menschen in der Tragödie 88;

als Leiden verklärt die Strafe Gott und Mensch 69.

Verlangen:

V. nach Gott 99, 103, 105, 138;

V. im Mitleid 98;

Armut 127.

Vermenschlichung:

V. Gottes 66.

s. a. Anthropomorphismus.

Vermittlung:

V. zwischen Gott und Mensch durch den Logos bei Philo 13;

V. der Religion mit allen Richtungen des Kulturbewußtseins 121.

Vernunft:

V. als V. der Wissenschaft 19;

Religion innerhalb der Grenzen der bloßen V. 112.

Verschiedenheit:

V. aller Wesen von mir für den theoretischen Blick 76.

Versöhnung 57, 65, 130.

Vertrauen:

V. auf Gott 104 f.

Verwirklichung:

V. des Guten durch Gott 64.

s. a. Realisierung.

Vieldeutigkeit:

Begriffliche V. des Unendlichen 133.

Volk:

Staat und V. bei den Propheten 33;

Einschränkung des Volkes auf die Frommen im Deuterojesaia 126;

sittliche Kultur im Wechselverkehr der Völker 139;

leidende Völker 74 f., 131;

Staatenbund der Völker 35, 139.

Volksbildung 139.

Volksschule 139.

Vollendung:

V. der Ethik durch die Gottesidee 51.

Voranstellung:

V. eines Kulturwegs vor einem andern zu vermeiden 109.

Vorbedingung:

Gemeinsame Grundlage des wissenschaftlichen Denkens V. für die Religion 18;

sittliches Bewußtsein V. für das ästhetische 91;

Ethik als V. der Religion 80;

Material der Religionsgeschichte als V. des Religionsbegriffs 5.

Vorbereitung:

V. der religiösen Liebe in der Kunst 87.

Vorbild:

V. Christi 67.

Vorsätze:

Gedanken als V. des Denkens 29.

Vorsehung:

Göttliche V. gegenüber Leid und Armut 75, 80.

Vorstufe:

Strafe und Leid als V. der Erlösung 69.

Wahrheit:

Zwiefache und einzige W. 6;

logischer Sinn für die W. 94;

W. als gemeinsamer Zielpunkt aller systematischen Richtungen 18, 114;

Idee als Grundlegung der W. 36;

Wahrheitsgrund und Wahrheitsgehalt der Religion 6, 16, 42, 119;

Wahrheitsgehalt des Dogmas 93.

Wahrnehmung

s. Sinneswahrnehmung.

Wechselverhältnis:

Korrelation nicht schlechthin W. 137.

Wechselstimmung, Wechselverkehr, Wechselwirkung der Völker 131, 139.

Weg:

Seitenwege des Kulturbewußtseins 109;

W. der Gnade 65.

Welt:

W. als Kosmos 23;

Gott und W. 26, 47, 51;

Standpunkt des Geistes zur W. 27;

Welttreiben 122.

Weltfremdheit:

W. der Religion 72.

Weltgeschichte

s. Geschichte.

Weltordnung:

Göttliche W. 80.

Weltverachtung 139.

Wert:

W. der Begriffe Sein und Denken 26;

Unterschied im Inhalt und Werte zwischen Logik und Ethik 37;

Ewigkeitswert der Realisierung des Sittlichen 60;

Kulturwert der Religion 119;

W. des Eintritts Gottes in das Blickfeld des Menschen 117;

W. des Individuums in der Allheit 56;

Lebenswerte 139.

Wesen Gottes

s. Gott.

Wiedergewinnung:

W. der Sittlichkeit des Individuums 116.

Wiederherstellung:

W. des Individuums zur Aufgabe der sittlichen Freiheit 65.

Wille:

Reiner W. gegenüber Naturtrieben 105;

W. und Religion 90, 106.

s. a. Autonomie, Freiheit.

Wirklichkeit:

Abkehr des Denkens von der W. 20–22, 33 f., 48;

W. und Sinneswahrnehmung 46;

W. gegenüber der Einheit im systematischen Begriffe Gottes 136;

Gott als Erhalter der W. der Natur 51;

Ethische Abstraktion als Gegenbild der W. 69;

W. sittlicher Erfahrungen und Erlebnisse 124;

W. ein Jammerbild der Strafen Gottes 69;

politische und soziale W. 70;

Wilh. Herrmann über die W. Gottes 124.

s. a. Dasein, Realität, Verwirklichung.

Wirtschaft:

Der wirtschaftliche Grund des Zusammenhangs der Menschen 73.

s. a. Sozial.

Wissenschaft:

Begriff einer W. 1, 2;

Wissenschaften und Philosophie 2;

die Logik immanent in aller W. 8;

Sein der W. als Grundproblem der Logik 21;

Idee und wissenschaftliches Denken 29;

Vernunft als Vernunft der W. 19;

wissenschaftliche Objektivität 120;

Religion und W. 20, 111 f.;

religiöse Spekulation und W. 65;

Mystik und W. 111;

Ansprüche des Gemüts und wissenschaftliche Wahrheit 114.

Würde

s. Menschenwürde.

Xenophanes:

Verknüpfung von Gott und Welt, Denken und Gott 23 f., 25 f., 27.

Zeit

s. Zukunft.

Zerknirschung 68.

Ziel:

Wahrheit als gemeinsamer Zielpunkt aller systematischen Richtungen 18;

allgemeines Z. bei der Induktion 1;

Annäherung an Gott als Z. 106;

Gott als Z. der sittlichen Arbeit des Menschen 63;

Bürgschaft Gottes für das Z. dieser Arbeit 66;

Auflösung in Ethik als Z. der Religion 42;

Zielpunkt der Menschheit 54;

Z. bei der Erziehung des Menschengeschlechts 139;

Kultur als Z. bei Aristoteles 75.

Zivilisation 102.

Zorn:

Z. der Götter 32.

Zugehörigkeit:

Z. der Tatsachen bei der Induktion 1.

Zukunft:

Z. als Tempusform (Exod. 3, 13) und in Beziehung auf die Gegenwart 22;

Z. im Messianismus 33 f.;

Zeit und Z. 23, 33 f.;

Zwecksetzung Gottes für die Z. des Daseins 48, 51.

Zulässigkeit:

Der Begriff der Religion als zulässiges Problem im System der Philosophie 44.

Zurückleitung:

Z. der Sehnsucht auf das Selbst der Seele 99.

Zuversicht:

Z. als Glaube (אֱמוּנָה) 104;

Z. in den Psalmen 99;

Z. bei den Propheten (תִּקְוָה) 101;

Z. der Erlösung 67.

Zweck:

Korrelation und Z., Begriffsbildung und Zwecksetzung, Zwecksetzung und Idee, Zwecksetzung Gottes 47, 48, 49;

Kant und die Zweckidee Gottes 50;

Leugnung des Zwecks durch Spinoza 38;

Z. in der Biologie 48.

s. a. Teleologie.

Zweideutigkeit:

Z. des Pantheismus 66;

soziologische Z. der Menschheit und Schicksal 53;

Z. im Terminus des Gefühls 88.

s. a. Doppelsinn.

Zweifel:

Z. und Glaube 104.

Übersicht zur Methodik.

Absolutheit, Abstraktion, Abstufung, Adäquatheit, Angleichung, Angliederung, Antinomie, Aufgabe, Ausgleichung, Bewußtsein, Bürgschaft, Deutung, Differenz, Doppelsinn, Durchgang, Ebenbürtigkeit, Eingliederung, Einigungsakte, Einordnung, Entdeckung, Erneuerung, Erweiterung, Erzeugung, Faktor, Gegenständlichkeit, Geist, Gewährleistung, Gleichartigkeit, Gliederung, Grenze, Grund-, Identität, Induktion, Inhalt, Kombination, Korrelation, konkret, Kultur, Leitung, Mangel, Modifikation, Nebenordnung, Neuheit, Partikularität, Problem, Richtung, Scheidung, Schwebe, Schwerpunkt, Selbstverwandlung, Stoff, Subreption, System, Tatsache, Terminologie, Totalität, Übergang, Übergewicht, Überschritt, Umfang, Unterordnung, Unterscheidung, Ursprung, Verbindung, Vereinbarkeit, Vereinigung, Vermittlung, Voranstellung, Vorbedingung, Vorbereitung, Vorstufe, Wirklichkeit, Ziel, Zugehörigkeit, Zulässigkeit, Zurückleitung, Zweideutigkeit.

Weimar — Hof-Buchdruckerei.

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