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Der Bär

Fünfter Auftritt.

Luise Flachs-Fokschaneanu translation

Smirnow allein.

Smirnow. Was sagt man dazu? Stimmung! Vor sieben Monaten ist der Mann gestorben! Aber muß ich die Zinsen einzahlen oder nicht? Ich frage, muß ich die Zinsen zahlen oder muß ich nicht? Nun ja, der Mann ist gestorben, Stimmung und allerlei Faxen … der Verwalter, der Teufel hole ihn, ist irgend wohin gefahren, nun, befehlen Sie, was soll ich tun? Soll ich etwa im Luftballon meinen Gläubigern entfliehen? Oder mit dem Kopf die Mauer einrennen? Komme ich zu Grusdew, geruht er nicht zu Hause zu sein, Iroschewitsch hat sich einfach versteckt, mit Kurzin habe ich mich tödlich gezankt und ich hätte ihn beinahe zum Fenster hinausgeworfen, Masutow hat die Cholerine und bei der da – Stimmung! Keine einzige Kanaille will zahlen! Und das alles nur deshalb, weil ich sie alle zu sehr verwöhnt habe, weil ich ein Jammermeyer, ein Waschlappen, ein altes Weib bin! Ich bin zu zartfühlend mit ihnen! Aber wartet nur! Ihr werdet mich kennen lernen! Ich gestatte keinem, mit mir seinen Scherz zu treiben, der Teufel noch einmal! Ich bleibe hier und werde nicht von der Stelle weichen, bis sie zahlt! Brrr!… Wie bös ich heute bin, wie schrecklich bös ich bin! Vor Bosheit zittern mir alle Sehnenbänder und der Atem versagt mir… Pfui, mein Gott! übel, schlecht wird mir sogar. (Er schreit.) Diener!

Luka (tritt ein).

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