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Versuch einer Ethnographie der Philippinen

Note 32 — II. Malaien. (continued 2)

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Bei schweren Erkrankungen32 suchen die Panditen durch Recitiren von Koransuren und Gebeten den Patienten zu heilen. Stirbt ein Vornehmer, so werden Kanonenschüsse abgefeuert und vor dem Hause desselben Trommeln geschlagen und mit verschiedenen Musikinstrumenten ein höllisches Concert angestimmt. Der Todte wird, nachdem der Priester ihn gewaschen, in ein weisses Kleid gehüllt und angethan mit seinem Kris in einer Kiste unter grossem Spectakel begraben. Die Hinterbliebenen tragen zum Zeichen der Trauer einen weissen Turban und verbringen acht Tage mit Wehklagen auf dem Grabe des Dahingeschiedenen. Die Panditen beten noch länger, bis zu 40 Tagen, und werden dann von den Hinterbliebenen reichlich beschenkt.

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