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Versuch einer Ethnographie der Philippinen

Note 29 — II. Malaien. (continued 2)

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Die Manobos sind ein in fast allen Theilen der Insel Mindanao wohnhafter heidnischer Stamm. Ihre Wohnsitze sind die Bergwildnisse südlich von Dapitan (Cavada II, 197), dann durch christliche Visayer-Niederlassungen vom Meere getrennt in den Bergen südlich von Iligan, Cagayán (de Mindanao), Butuan und in den Thälern, welche die bei den letztgenannten Städtchen mündenden Flüsse in ihrem Laufe bilden (Semper, Skizzen a. v. St.; Cavada a. v. St.). Im Süden reichen sie bis zu dem Meerbusen von Davao (Cavada II, 221, 222), wo sie hauptsächlich am östlichen Gestade wohnen, während am linken sich nur einzelne Niederlassungen finden. Sie reichen im Westen bis in die Nähe von Cotta bató (Jagor 44; Cañamaque 43). Doch muss man bei diesen Angaben, soweit sie nicht, wie von Semper als Augenzeugen, sichergestellt sind, sich sehr reservirt verhalten, denn Manobos (Varianten: Manabos, Manobas) ist in Mindanao zu einem Collectivnamen für heidnische Bergstämme geworden29) (Waitz V, 56; D. Claudio Montero y Gay, in dem Bol. de la Sociedad geográfica de Madrid I, n. 4, p. 322).

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