Note 22 — II. Malaien. (continued 2)
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Die Vicols bauen dieselben Getreidearten22 und Culturpflanzen wie die Tagalen, die grösste Sorgfalt wird aber dem Abacá- oder Manila-Hanf zugewendet, denn in Camarínes und Albay gedeiht diese für den Exporthandel der Philippinen so ungemein wichtige Pflanze am besten. Herr von Scherzer (Novara-Reise I, 598) schreibt darüber wie folgt: Um den Abacá-Hanf zu gewinnen, wird der Stamm, sobald die Fruchtkolben, zum Vorschein kommen, von den mächtigen Blättern gereinigt und bleibt etwa 3 Tage hindurch der Gährung ausgesetzt. Hierauf wird derselbe in Stücke abgeschält, und diese werden unter Anwendung eines entsprechenden Druckes zwischen zwei Eisen durchgezogen, um den durch die Gährung mürbe gewordenen Bast von den zum Vorschein kommenden Hanffasern zu entfernen. Dieses Verfahren wird so lange fortgesetzt, bis letztere rein genug erscheinen, um an der Sonne getrocknet zu werden.