Note 13 — II. Malaien. (continued 2)
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In ihren kleinen Dörfern leben sie in glücklicher Zufriedenheit. Ihre Waffen, die Lanze und eine Axt „Aliva”, deren Eisenfläche Quadratform besitzt mit einer rückwärts befindlichen Spitze, dienen nur zur Abwehr der Angriffe ihrer blutdürstigen Feinde, der Guinanen13. Sie bauen Reis in reichlicher Menge (Mas, pobl. 12), ebenso besitzen sie einen reichlichen Viehstand an Büffeln, Rindern und Pferden (l. c.). Wie wir wissen, sind die Igorroten auch Ackerbauer und Besitzer von Vieh, sehen sich aber gezwungen, sowohl Reis wie Vieh von den Christen einzukaufen, während die Tinguianen beides auf die Märkte von Ilócos bringen (Buzeta I, 55). Ihre Felder besitzen ebenfalls ein künstliches Berieselungssystem (Buzeta, l. c.). Sie sind nicht ohne Industrie, besonders ihre Holzschnitzarbeiten haben einen guten Ruf; die Igorroten von Abra wagen sich sogar an das Schnitzen von Figuren (Scheidnagel 126). Ausser mit Reis und Vieh erscheinen sie auch mit Goldstaub, Wachs und Häuten auf den Märkten von Ilócos. Holz wird von ihnen auf dem Wasser ihrer Flüsse herabgeschwemmt (Buzeta I, 58). Sie kommen bis auf den Markt von Vigan (Ilustr. 1860, n. 14, p. 165).