Note 10 — Die maritimen Entdeckungen der Spanier im Archipel der Philippinen.
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In demselben Jahre schickte Legazpi ein Schiff nach Neu-Spanien ab, welches einen genauen Bericht des spanischen Generals an seinen König zu überbringen hatte. In diesem Briefe nennt Legazpi den ganzen von ihm bisher entdeckten Archipel „Islas Filipinas”, welche Benennung noch heute allgemein üblich ist. Die Inselgruppe, welche Cebú, Bohol, Leyte, Sámar, Negros und Panay umfasst, also jenen Archipel, welchen die Spanier Islas Visayas heute nennen, bezeichnete er mit dem Namen Islas de Pintados, weil die Eingeborenen sich den Leib zu bemalen pflegten. Der Name Pintados für die Visayer10-Inseln und deren Bewohner erhielt sich bis in den Anfang des XVIII. Jahrhunderts. Das Jahr 1568 brachte wenig neue Entdeckungen, weil die Spanier, von einer portugiesischen Flotte in Cebú angegriffen, Mühe hatten, sich des plötzlichen Angriffes zu erwehren.