Note 9 — Die maritimen Entdeckungen der Spanier im Archipel der Philippinen.
Reading edition
Am 22. April verliess Legazpi Bohol, statt aber direct nach Cebú zu gelangen, wurde er nach Dapitan an der Nordküste von Mindanao verschlagen, wo ihm der Fürst desselben, Pagbuya, erst die Piloten gab, welche die Expedition glücklich nach dem Hauptorte Cebú’s brachten, wo Legazpi’s Schiffe am 27. April 1565 Anker warfen und zwar in der Ensenada de Mandave. Dort gründete Legazpi eine spanische Niederlassung, die er zuerst S. Miguel de Cebú nannte, deren Name er aber bald darauf in „Villa de Santísimo Nombre de Jesús” umänderte, als ein Soldat die Statue eines Jesuskindes fand, die wahrscheinlich von Magallanes’ Leuten zurückgelassen worden war. Fray Andrés de Urdaneta kehrte hierauf mit dem besten Schiffe nach Neu-Spanien zurück, um den Vicekönige den Bericht über den Stand der jungen Colonie zu erstatten und um Verstärkungen und Nachsendungen zu fordern9.