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Über die letzten Dinge

Note 85 — Die Kultur und ihr Verhältnis zu Glauben, Fürchten und Wissen.

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Darum, weil die Wissenschaftler nicht eine Weltanschauung aus sich selbst haben, die ihnen das Maß der Dinge wird, sondern nur einige wenige Dinge, die ihnen das Maß der ganzen Welt sind, wiederholen sich immer die gleichen Vorgänge: taucht irgend eine Erscheinung auf, die von den Wissenschaftlern nicht in ihr umfangarmes System eingefügt werden kann, so wird sie schroff in Abrede gestellt, und ein jeder, dessen freierer Blick ihm die Möglichkeit zugeben läßt, wegen seiner furchtsamen Phantasie, seines Narren- und Köhlerglaubens verlacht. So war es mit den hypnotischen Erscheinungen, mit der „double personnalité“, mit vielen Symptomen der „grande hystérie“, so ist’s jetzt mit der Telepathie, dem Versehen der Schwangeren, dem Einfluß der Gestirne auf den Menschen, und so wird es immer sein.

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