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Topik

Note 97 — Fünftes Buch.

Eugen Rolfes translation

Dieser Ort ist unter den vielen schwierigen Örtern, die sich um das Proprium drehen, wohl einer der schwierigsten. Man kann ihn mit Anwendung des aristotelischen Beispiels so erklären. Ist es der Klugheit nicht eigentümlich, Wissenschaft des Schönen zu sein, dann auch nicht, Wissenschaft des Häßlichen zu sein. Denn sie hat zu beiden dasselbe Verhältnis. Wenn es ihr aber eigentümlich ist, Wissenschaft des Schönen zu sein, dann kann es ihr wieder nicht eigentümlich sein, daß sie Wissenschaft des Häßlichen ist. Denn eines kann nicht Proprium für zwei sein. Diese Folge ergäbe sich aber. Denn man kann Klugheit mit Wissenschaft des Schönen und des Häßlichen vertauschen und darum auch diese beiden unter sich, und so wäre es der Klugheit und der Wissenschaft des Schönen gleich eigentümlich, Wissenschaft des Häßlichen zu sein. — Aristoteles bemerkt dem Sinne nach, daß sich dieser Ort von dem vorigen unterscheidet, weil er nicht zwei, sondern nur ein Ding im Verhältnis zu zweien betrachtet. Daher ist er nur für die Widerlegung zu gebrauchen.

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