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Slavische Volkforschungen

Note 1 — Die unheimlichsten Waldfrauen.

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Den Teufel (vrag, sotona, gjavo), seine Grossmutter (vražja baba) und seine höllische Sippschaft (vražji, paklenski duhovi) als Poltergeister oder als Quälgeister der Menschen muss ich in dieser Darstellung übergehen, weil sie ein fremdes, verhältnismässig sehr junges, den Südslaven von auswärts mit dem Christentum beigebrachtes Glaubengut sind. Meine Aufgabe ist es, über den Volkglauben an die Geister verstorbener Menschen zu sprechen, die in unsichtbarer oder sichtbarer Gestalt unter lebenden Menschen zuweilen erscheinen. Letztere Vorstellungen mag man auch bei den Südslaven als ursprünglich ansehen; denn sie reichen im allgemeinen in die urältesten Zeiten der geschichtlichen und unzweifelhaft auch der vorgeschichtlichen Menschheit zurück und sind als solche keineswegs ausschliessliches Eigentum eines Volkes. Die vielfach vorgetragene und sehr verbreitete Ansicht, dass die katholische Kirche mit ihren Dogmen den Geisterglauben erst geschaffen habe, hält vor einer unbefangenen wissenschaftlichen Forschung nicht im geringsten stand.1

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