Note 5 — Die unheimlichsten Waldfrauen.
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Wenn die Pest ins Land kommt, so kann sie nicht ohne weiteres über die Menschen herfallen, sondern muss so lange umherirren, bis sie jemand trifft, der zwanzig Jahre lang eine Todsünde im Herzen verborgen mit sich herumträgt und es noch immer verschmäht hat, durch Beichte Absolution zu erlangen. Gelingt es ihr nun, auf einen solchen verstockten Sünder zu stossen, so reisst sie ihm das Herz heraus verwandelt es zu Staub, der sofort nach allen Richtungen in die Luft zerstiebt. Jedermann der von diesem Staube einatmet, wird auf der Stelle krank und stirbt elendiglich in kürzester Frist. Die Pest nährt sich von den Herzen ihrer Opfer. Hat sie einmal ihren Hunger gesättigt, so zieht sie den Rest des Staubes, der sich noch in der Luft befindet, in sich ein. Infolgedessen muss sie platzen. Aus ihrem Magen tritt ein Knabe heraus, ganz in Schwarz gehüllt. Dieser Knabe hält in der Rechten ein blutiges Schwert. Hierauf schliesst sich die Öffnung im Körper der Pest und sie wandert (aus Furcht vor dem Knaben mit dem Schwerte?) in eine ganz andere Gegend aus.5