Note 4 — ZWEIUNDZWANZIGSTES KAPITEL
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In Samar und Albay, wahrscheinlich auch in andern Provinzen, wird ein harziges Oel, Baláo oder Malapájo gewonnen; man erhält es von einem Dipterocarpus (Apíton), einem der höchsten Bäume des Waldes, indem man ein breites Loch einen halben Fuss tief in den Stamm schlägt, es beckenartig aushöhlt und von Zeit zu Zeit, um die verstopften Zuflusskanäle wieder zu öffnen, Feuer darin anmacht. Das angesammelte Oel wird täglich ausgeschöpft und ohne weitere Vorbereitung in den Handel gebracht. Seine interessanteste Verwendung ist zur Konservirung des Eisens bei dem Schiffbau. Vor dem Einschlagen in Balaoöl getauchte Nägel sollen, wie glaubwürdige Leute versicherten, noch nach zehn Jahren völlig rostfrei sein. Hauptsächlich wird Balao als Firniss für Schiffe benutzt, die sowohl innen als aussen damit angestrichen werden; es schützt auch die Hölzer gegen Termiten und andre Insekten. Das Balao wird in Albay, die Tinaja von 10 Gantas zu 4 Realen, (das Liter zu 8 Pfennig) verkauft; nach Europa scheint es bis jetzt nur in Proben gekommen zu sein. Zum Schutz der Schiffsböden verwendet man auch ein Zement aus gebranntem Kalk, Elemiharz und Kokosöl in solchem Verhältniss gemischt, dass es vor dem Auftragen einen dicken Schleim bildet. Der Anstrich hält sich ein Jahr.4 Wachs wird von den Cimarronen eingetauscht. Ganz Samar liefert jährlich 200 bis 300 Picos, deren Werth 25 bis 50 Dollar per Pico beträgt; in Manila ist der Preis gewöhnlich 5 bis 10 Dollar höher; doch schwankt er sehr, da dasselbe Erzeugniss von mehreren andern Lokalitäten und in sehr unregelmässigen Zwischenräumen einkommt.