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Reisen in den Philippinen

Note 2 — ZWEIUNDZWANZIGSTES KAPITEL

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Käufe von Land kommen nur ausnahmsweise vor; gewöhnlich wird es durch Urbarmachen, Erbschaft oder als verfallenes Pfand erworben. Bei Catbalógan war bestes Reisland mit 1 Dollar für eine Ganta Aussaat, und an der Nordküste bei Láuang ein Feld, das jährlich 100 Cabanes trägt, mit 30 Dollar bezahlt worden. Rechnet man wie bei Naga, 1 Ganta Aussaat auf 4 Loanes, und 75 Cabanes Ertrag auf 1 Quiñon, so kostet der Morgen Reisland im ersten Falle 3⅓ Thaler, im zweiten 3 Thaler. Bei Verpachtungen leiht der Besitzer den nackten Grund und Boden und empfängt als Zins die Hälfte der Ernte.2 Der Reisbau in Leyte ist von dem in Samar nicht verschieden, hat aber abgenommen, durch die Abacákultur verdrängt, da die Guvernöre als sie noch Handel treiben durften, die Eingebornen zwangen, einen Theil ihrer Felder und ihrer Arbeit auf diese zu verwenden. Der Reis zur Ausfuhr wird gewöhnlich auf dem Halm zu einem vor der Ernte verabredeten Preise per Caban verkauft. Dergleichen Verträge pflegen selbst im Falle der Vorausbezahlung pünktlich erfüllt zu werden. Bleibt ein Bauer im Rückstand, so ist es im Lande allgemein geltender Brauch, dass er dem Händler bei der nächsten Ernte das Schuldiggebliebene doppelt liefere.

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