Note 1 — ZWEIUNDZWANZIGSTES KAPITEL
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Pintados oder Bisayos, nach einem einheimischen Worte, welches dasselbe bedeutet, sollen die Bewohner der Inseln zwischen Luzon und Mindanao von den Spaniern genannt worden sein, weil sie die Gewohnheit hatten sich zu tatuiren. Crawfurd (Dict. 339) meint, diese Thatsache stehe nicht fest, sicherlich werde sie von Pigafetta nicht erwähnt. Pigafetta sagt aber S. 80: Egli (il re di Zubu) era ... dipinto in differente guisi col fuoco. — Purchas (Pilgrimage fol. I. 603): the king of Zubut had his skinne painted with a hot iron pensill, und Morga f. 4: traen todo el cuerpo labrado con fuego. Danach scheinen sie sich nach Art der Papuas, durch Einbrennen von Flecken und Streifen in die Haut, tatuirt zu haben. Aber an einer andern Stelle (f. 138) berichtet Morga: Sie unterscheiden sich (von den Bewohnern Luzons) durch ihr Haar, das die Männer zu einem Zopf schneiden nach der alten spanischen Art und bemalen ihre Körper mit vielen Mustern ohne das Gesicht zu berühren. Der Gebrauch des Tatuirens, der mit Einführung des Christenthums aufgehört zu haben scheint, denn schon der oft zitirte Geistliche (Thévenot S. 4) erwähnt ihn als verschollen, kann aber nicht für ein Kennzeichen der Bisayer gelten; Stämme des nördlichen Luzons tatuiren sich noch heut. ↑