Note 5 — ZEHNTES KAPITEL
Reading edition
F. Engel (Unsere Zeit 1. Dez. 67) nennt auch eine Krankheit (Mancha), welche in Amerika an der Wurzelbasis mit Zerstörung der Cambiumschicht beginnend, den Baum schnell tödtet und sich so rasch verbreitet, dass ganze Cacaowälder niedergehauen und in Weideplätze für das Vieh verwandelt wurden, um ihr Einhalt zu thun. Selbst in den begünstigsten Gebieten wurden nach langem ruhigen Besitz in einer einzigen Nacht kurz vor der Ernte, tausende von Bäumen durch diese Krankheit getödtet. Ein fast ebenso gefährlicher, den Anbau einschränkender Feind ist eine Motte, deren Larve die fertigen Cacaobohnen gänzlich zerstört; man kennt nur ein Mittel sie zu tödten, Kälte und Luftzug. Schon Humboldt führt an, dass Cacaobohnen, die über den kalten Kamm der Cordilleren geführt wurden, auf immer von dieser Plage frei blieben. ↑