Note 13 — ZEHNTES KAPITEL
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Mit dem Kaffee geht es in den Philippinen beinahe wie mit dem Cacao. Der Strauch gedeiht vorzüglich, seine Frucht ist von so ausgezeichnetem Geschmack, dass geringer Manila-Kaffee wie guter Java bezahlt wird, dennoch ist die Kaffeeproduktion der Philippinen höchst unbedeutend und verdiente bis vor Kurzem kaum der Erwähnung. Nach dem Berichte eines Engländers von 182813 war der Kaffeestrauch vierzig Jahre vorher unbekannt, nur durch wenige Exemplare in den Gärten Manila’s vertreten. Von dort nach Laguna verpflanzt, vermehrte er sich schnell durch Vermittelung eines kleinen Raubthiers (Paradoxurus Musanga), das nur die reifsten Früchte nascht und die harten Kerne (die Kaffeebohnen) unverdaut auswirft.14 Die Sociedad economica bemühte sich ihrerseits durch Ertheilung von Preisen zur Anlage grösserer Kaffeepflanzungen zu ermuntern. 1837 gewährte sie P. de la Gironnière eine Prämie von 1000 Doll., weil er über 60,000 Kaffeepflanzen im Zustande der zweiten Ernte aufweisen konnte, und in den folgenden Jahren noch vier Prämien an Andre für dieselbe Leistung. Aber sobald die Prämien gewonnen waren, liess man die Pflanzungen wieder verwildern. Daraus scheint hervorzugehn, dass die Unternehmungen bei den damaligen Marktpreisen und künstlich gesteigerten Frachten keinen hinreichenden Nutzen gewährten.