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Reisen in den Philippinen

Note 8 — ZEHNTES KAPITEL

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Die Europäer lernten das aus dem Cacao bereitete Getränk zuerst in Mexico unter dem Namen Chocolatl kennen.8 Schon zur Zeit Cortes’, eines leidenschaftlichen Chocoladentrinkers, war der Baum Gegenstand ausgedehnter Kultur. Die Cacaokerne vertraten bei den Azteken die Stelle des Geldes, Montezúma empfing darin einen Theil seines Tributes. Bei den alten Mexicanern genossen aber nur die Reichen den Cacao ungemischt, die andern setzten, wegen des hohen Werthes der Bohne als Münze, Mais- oder Mandioca-Mehl dazu. Noch heut dienen in Zentral-Amerika die Cacaobohnen als Scheidemünze, weil kein Kupfergeld vorhanden ist, die kleinste Silbermünze aber ½ Real beträgt.9 Doch soll es im zentralen Amerika und am Orinoco noch jetzt undurchdringliche Wälder geben, die fast ganz aus wilden Cacaobäumen bestehn.10 Ein Theil ihrer Früchte wird auch gesammelt, ist aber von sehr geringem Werth. Schon an und für sich weniger aromatisch als die kultivirten Sorten, können sie nicht mit Sorgfalt zur rechten Zeit gepflückt und getrocknet werden und verderben auf dem langen Transport durch die feuchten Wälder.

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